Opera GX: Strittiger Gaming-Browser erhält eine Linux-Version

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Opera GX: Strittiger Gaming-Browser erhält eine Linux-Version
Quelle: Opera

Opera GX, ein Webbrowser aus dem Hause Opera, welcher konsequent auf die Bedürfnisse von Spielern zugeschnitten sein soll, erhält eine native Linux-Version, wie das norwegische Unternehmen jetzt offiziell angekündigt hat.

Opera GX, ein Webbrowser aus dem Hause Opera Software, welcher konsequent auf die Bedürfnisse von Spielern zugeschnitten sein soll, erhält demnächst eine native Linux-Version, wie das norwegische Unternehmen jetzt offiziell über X angekündigt hat. Einen Seitenhieb gegen Microsofts ausufernden KI-Bemühungen konnten sich dessen Entwickler dabei nicht verkneifen und spielten dabei auf den nunmehr allgegenwärtigen Copilot an, der unter Windows 11 allerorts zu finden ist.

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Opera GX soll insbesondere Spieler adressieren, beispielsweise mit seiner festen Twitch-Integration oder der sogenannten GX Corner, in der Spieler über anstehende Spiele-Releases für sämtliche Plattformen informiert werden. Auch soll sich der Browser beim Ressourcenverbrauch zugunsten der Spieler zurückhalten.

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Ansonsten verfügt Opera GX auch über sämtliche Funktionen, wie einen VPN-Dienst und eine WhatsApp-Integration, welche auch die reguläre Version bietet. Durch seine Themes grenzt sich Opera GX optisch aber deutlich von anderen Browsern ab. Vor einiger Zeit stand der Browser aber wegen Spyware vermehrt in der Kritik.

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Quelle: Opera Software

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    • Kommentare (18)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Das letzte Feature-Update unter Presto dürfte 12.10 in 2012 gewesen sein, die letzten regulären Sicherheitsupdate für Classic waren 12.15 und 12.16 im Frühjahr 2013. Es gab später noch einmal zwei Fixes, aber da war die reguläre Entwicklung längst eingestellt. Du hast aber recht: Der finale Verkauf nach China erfolgte tatsächlich erst 2016. Es gab bereits 2015 offiziell eine Investorensuche und Übernahmegerüchte aus der Richtung, aber der erste Versuch ist wohl geplatzt. Das muss ich verwechselt haben.

        Der "alte" Opera aus den Anfangstagen, der Gestensteuerung pionierte, war aber eben der mit eigener Engine und nicht der 2015er Chromere-Skin, der die Grundlage für heutige Angebote darstellt.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Das letzte Feature-Update unter Presto dürfte 12.10 in 2012 gewesen sein, die letzten regulären Sicherheitsupdate für Classic waren 12.15 und 12.16 im Frühjahr 2013. Es gab später noch einmal zwei Fixes, aber da war die reguläre Entwicklung längst eingestellt. Du hast aber recht: Der finale Verkauf nach China erfolgte tatsächlich erst 2016. Es gab bereits 2015 offiziell eine Investorensuche und Übernahmegerüchte aus der Richtung, aber der erste Versuch ist wohl geplatzt. Das muss ich verwechselt haben.

        Der "alte" Opera aus den Anfangstagen, der Gestensteuerung pionierte, war aber eben der mit eigener Engine und nicht der 2015er Chromere-Skin, der die Grundlage für heutige Angebote darstellt.
      • Von G4mest3r BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        VPN kam erst nach dem chinesischen Buy Out und der Umstellung auf Chrome als Basis. Der alte/echte Opera bot Download-Manager, Notizen, Gesten, Add-Blocker, RSS-, Mail- und Torrent-Clients, ein geniales Tab-Management und eine bis heute unerreichte Konfigurierbarkeit der Nutzeroberfläche ab Werk (und all das bei einem ausgesprochen flotten Ansprechverhalten und einem im Vergleich zu Firefox oder gar Chrome lächerlich niedrigen Ressourcen-Verbrauch), aber kein VPN.


        Na, da wäre ich mir nicht ganz sicher ...

        -> Juni 2016: release of Opera 38, based on Chromium 51. Free unlimited VPN service from Opera was added
        -> Juli 2016: Kauf von Opera durch chinesisches Konsortium um Kunlun and Qihoo

        Mindestens aber zeitgleich.
        Chromium/Blink sind die doch schon lange? Seit 2013 oder 2014?

        Zitat von Unfaced
        Ja den originalen Opera hatte ich auch lange im Einsatz. Das heutige Opera wurde ideologisch von Vivaldi beerbt wenn ich mich nicht erinnere.
        Mag sein. Vilvaldi ist auch ganz schlimm, was Privatsphäre und Tracking-Schutz angeht.

        -> https://privacytests.org/...
      • Von Unfaced Software-Overclocker(in)
        Ja den originalen Opera hatte ich auch lange im Einsatz. Das heutige Opera wurde ideologisch von Vivaldi beerbt wenn ich mich nicht erinnere.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von G4mest3r
        Wir reden nicht von Opera von Anno-Dazumal als du noch jung warst
        Damals, als Opera noch eine rein norwegische Entwicklung in den frühen Tagen seiner Existenz war, war gegen den nichts einzuwenden. War glaub einer der ersten Browser, der konsequent auch Gesten-Steuerung erlaubte und als erstes eine kostenlose integrierte VPN anbot.

        Der Opera von heute, ist nicht mehr der Opera von damals. Schon lange nicht mehr. Und Opera GX schon garnicht.


        VPN kam erst nach dem chinesischen Buy Out und der Umstellung auf Chrome als Basis. Der alte/echte Opera bot Download-Manager, Notizen, Gesten, Add-Blocker, RSS-, Mail- und Torrent-Clients, ein geniales Tab-Management und eine bis heute unerreichte Konfigurierbarkeit der Nutzeroberfläche ab Werk (und all das bei einem ausgesprochen flotten Ansprechverhalten und einem im Vergleich zu Firefox oder gar Chrome lächerlich niedrigen Ressourcen-Verbrauch), aber kein VPN.

      • Von G4mest3r BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Andreas1975
        Ich bin noch jung!
        Opera ist nicht weit weg von Op..a

        Zitat von Andreas1975
        Ist Opera jetzt so böse geworden? Wie gesagt hatte ich in meiner Windows Zeit durchaus genutzt. War doch ein Mozzila Projekt oder so. Mozzila waren das nicht die Guten?
        Es gibt aber genug andere Browser.
        -> kritische Hinterfragung

        UUID, Address-tracking auch im Incognito-mode, sneaky stealthy Verhalten sich zum default-Browser zu machen, VPN das keines ist, unübersichtliche unstrukturierte Settings, schon länger nicht mehr rein norwegisch, Chinesische Datenschutzbestimmungen in den AGBs des Browsers, vollgestopft mit Trackern für Werbung und Analysen, etc.

        Von Mozilla war Opera nie!
        Er wurde von [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] arbeiteten.
        Schon 2000 ging der Browser den Werbe-finanzierten Weg und wurde Trial-Ware.
        Sie hatten immer interessante Ideen oder Implementierungen aber auch Verhaltensweisen im Hintergrund (Werbetracking trotz Ad-Blocker, Ausnahmen auf sponsored Seiten etc.), die einen Beigeschmack hinterließen - 2 Schritte vor, 3 zurück.
        Seit 2016 in chinesischer Hand - perse nicht unbedingt was schlechtes, aber es schimmern besagt unschöne Dinge durch (Datenschutz und Profiling)
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