Opera GX: Strittiger Gaming-Browser erhält eine Linux-Version
Opera GX, ein Webbrowser aus dem Hause Opera, welcher konsequent auf die Bedürfnisse von Spielern zugeschnitten sein soll, erhält eine native Linux-Version, wie das norwegische Unternehmen jetzt offiziell angekündigt hat.
Opera GX, ein Webbrowser aus dem Hause Opera Software, welcher konsequent auf die Bedürfnisse von Spielern zugeschnitten sein soll, erhält demnächst eine native Linux-Version, wie das norwegische Unternehmen jetzt offiziell über X angekündigt hat. Einen Seitenhieb gegen Microsofts ausufernden KI-Bemühungen konnten sich dessen Entwickler dabei nicht verkneifen und spielten dabei auf den nunmehr allgegenwärtigen Copilot an, der unter Windows 11 allerorts zu finden ist.
Opera GX soll insbesondere Spieler adressieren, beispielsweise mit seiner festen Twitch-Integration oder der sogenannten GX Corner, in der Spieler über anstehende Spiele-Releases für sämtliche Plattformen informiert werden. Auch soll sich der Browser beim Ressourcenverbrauch zugunsten der Spieler zurückhalten.
Ansonsten verfügt Opera GX auch über sämtliche Funktionen, wie einen VPN-Dienst und eine WhatsApp-Integration, welche auch die reguläre Version bietet. Durch seine Themes grenzt sich Opera GX optisch aber deutlich von anderen Browsern ab. Vor einiger Zeit stand der Browser aber wegen Spyware vermehrt in der Kritik.
Ihre Meinung ist gefragt!
Wie stehen Sie zu diesem Thema? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre fundierte Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Um zu kommentieren, müssen Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie bisher noch keinen Account haben, könnten Sie sich hier unverbindlich registrieren. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die geltenden Forenregeln.
Quelle: Opera Software

Der "alte" Opera aus den Anfangstagen, der Gestensteuerung pionierte, war aber eben der mit eigener Engine und nicht der 2015er Chromere-Skin, der die Grundlage für heutige Angebote darstellt.
-> Juni 2016: release of Opera 38, based on Chromium 51. Free unlimited VPN service from Opera was added
-> Juli 2016: Kauf von Opera durch chinesisches Konsortium um Kunlun and Qihoo
Mindestens aber zeitgleich.
Chromium/Blink sind die doch schon lange? Seit 2013 oder 2014?
-> https://privacytests.org/...
Damals, als Opera noch eine rein norwegische Entwicklung in den frühen Tagen seiner Existenz war, war gegen den nichts einzuwenden. War glaub einer der ersten Browser, der konsequent auch Gesten-Steuerung erlaubte und als erstes eine kostenlose integrierte VPN anbot.
Der Opera von heute, ist nicht mehr der Opera von damals. Schon lange nicht mehr. Und Opera GX schon garnicht.
Es gibt aber genug andere Browser.
UUID, Address-tracking auch im Incognito-mode, sneaky stealthy Verhalten sich zum default-Browser zu machen, VPN das keines ist, unübersichtliche unstrukturierte Settings, schon länger nicht mehr rein norwegisch, Chinesische Datenschutzbestimmungen in den AGBs des Browsers, vollgestopft mit Trackern für Werbung und Analysen, etc.
Von Mozilla war Opera nie!
Er wurde von [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] arbeiteten.
Schon 2000 ging der Browser den Werbe-finanzierten Weg und wurde Trial-Ware.
Sie hatten immer interessante Ideen oder Implementierungen aber auch Verhaltensweisen im Hintergrund (Werbetracking trotz Ad-Blocker, Ausnahmen auf sponsored Seiten etc.), die einen Beigeschmack hinterließen - 2 Schritte vor, 3 zurück.
Seit 2016 in chinesischer Hand - perse nicht unbedingt was schlechtes, aber es schimmern besagt unschöne Dinge durch (Datenschutz und Profiling)