Linux 7.0: Nvidia Geforce profitieren vom neuen Vulkan-Treiber

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Linux 7.0: Nvidia Geforce profitieren vom neuen Vulkan-Treiber
Quelle: PCGH

Der kommende Linux-Kernel 7.0 soll dank Verbesserungen am im Mesa-Grafikstack integrierten Vulkan-Grafiktreiber NVK einen spürbaren Leistungsgewinn für Geforce-Grafikkarten von Nvidia mit sich bringen.

Der kommende Linux-Kernel 7.0 soll dank Verbesserungen am im Mesa-Grafikstack integrierten Open-Source-Grafiktreiber NVK, welcher Vulkan 1.4 implementiert, einen spürbaren Leistungsgewinn für Geforce-Grafikkarten von Nvidia mit sich bringen. Über den Nouveau-Grafiktreiber werden dann erstmals größere Speicherseiten ("Pagesize") und Datenkomprimierung unterstützt. Die Verbesserungen sollten ursprünglich bereits in Linux 6.19 starten.

Das Merge-Fenster für Linux 6.19 führte Unterstützung für größere Pages und Komprimierung im Nouveau-Kernel-Treiber ein, was letztendlich die Performance dieses Open-Source-NVIDIA-Treibers steigern soll.

Der NVK-Treiber von Mesa war bereits darauf vorbereitet, diese neuen Funktionen zu nutzen, musste sie jedoch aufgrund von mehreren Fehlern wieder deaktivieren.

Erfreulicherweise sollten diese Probleme für die Kernel-Versionen 6.20 bis 7.0 behoben sein, sodass die NVK-Unterstützung für große Pages und Komprimierung wieder aktiviert werden kann.

— Phoronix

Die Fehlerkorrekturen wurden im Zweig drm-misc-next-fixes des DRM-Subsystems platziert, sodass sie in die nächste Kernel-Version aufgenommen werden können, anstatt direkt in den Entwicklungszwei -fixes. Dieser Zeitplan stimmt mit dem geplanten Merge-Fenster für Linux 6.20 respektive Linux 7.0 überein, das voraussichtlich am heutigen Tag offiziell geöffnet werden soll.

Glücklicherweise konnte David Airlie von Red Hat die Probleme des Nouveau-Kernel-Treibers für diese Funktion aufspüren, was spürbare Geschwindigkeitsvorteile für Spiele bringen sollte.

— Phoronix

Linus Torvalds hat am 8. Februar 2026 mit der Veröffentlichung von Linux 6.19 offiziell bestätigt, dass die nächste Version den Versionssprung auf Linux 7.0 vollziehen wird. Der Grund für den Sprung ist Torvalds' persönliche Präferenz, die Versionsnummern nicht zu hoch steigen zu lassen, da er "langsam die Finger und Zehen zum Zählen verliert", so der Linux-Chefentwickler und -Erfinder.

Wichtige Meilensteine für Linux 7.0:

  • Beginn des Merge-Windows: 9. Februar 2026.
  • Erster Release Candidate (RC1): Voraussichtlich am 22. Februar 2026.
  • Geplante finale Veröffentlichung: Entweder der 12. April oder der 19. April 2026, je nachdem, ob sieben oder acht Test-Wochen und Release Candidates benötigt werden.

Neben Linux 7.0 wird auch Mesa 26.x als nächster Meilenstein für das Spielen unter Linux angesehen. Wie der aktuellen Projekt-Roadmap zu entnehmen ist, ist spätestens Anfang Februar mit einem Release von Mesa 26.x zu rechnen. Der freie Grafikstack, welcher auch den entsprechenden Vulkan-Grafiktreiber für die Radeon-Grafikkarten mitbringt, ist absolut essenziell für das Spielen unter Linux. Inzwischen ist der insgesamt dritte Release Candidate des Grafikstacks erschienen.

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Quelle: Phoronix [ 1 ] [ 2 ]

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    • Kommentare (18)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von scifer Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von The_Invisible84
        Zitat von The_Invisible84
        Klar geht das, ich kann auch ein Gentoo hernehmen und alles mit Flags anpassen oder gleich ein LFS

        Interessiert 99,9% der Nutzer halt nicht, unter windows werden selbst oft nur irgendwelche uralten windows update versionen verwendet oder das Update Tool vom OEM macht das automatisch.

        Nicht immer zu viel hineininterpretieren was der 08/15 User so macht, dem interessiert das einfach nicht. Deshalb empfehle ich einen Umsteiger auch immer ein stinklangweiliges Ubuntu LTS mit HWE weil man dort am wenigsten kaputt machen kann
        Das stimmt halt aber einfach nicht. N Ubuntu hab ich schneller kaputt als alles andere aber das ist ein anderes Thema und gehört hier nicht her.

        Was ich eigentlich sagen wollte, ist, wenn man weniger "Windows-Konditioniert" wäre und sich das "je schneller ich die Meldung wegklicke, desto kleiner ist das Problem" abgewöhnen würde und an der richtigen Stelle lesen würde (im Wiki statt in irgendeinem Forum seinen unausgegorenen Kram von sich gibt) würde man Hinweise, vielleicht sogar ne Anleitung oder ähnliche Lösungen , finden, die einem bei allen unterstützt.

        Aber die Leute basteln ja lieber an der registry herum, weil die Taskleiste nicht gefällt.

        Wie gesagt, das mit der Treiberkompatibilität ist so allgemein, dass es unnötig ist die Diskussion auf Linux zu beschränken. Wenn man den falschen Treiber unter Windows installierst, hat man das gleiche Problem. Und wenn man nicht lesen möchte, was der Hersteller schreibt, ist das kein Linux-Problem. Und erst recht kein Problem einer einzelnen Distri - egal wie sie alle heißen. Wenn der User Blödsinn macht, macht der User Blödsinn. Das ist betriebssystemunabhängig und Blödsinn ist kompatibel zu jeder Software. Man kann sich freuen, wenn einen das OS davon abhält Blödsinn zu machen. Aber Blödsinn ist und bleibt Blödsinn.

        Und einen nicht kompatiblen Treiber trotz Warnung zu installieren, weil man die Warnung ignoriert oder sich keine Zeit nehmen möchte die Warnung zu lesen, entspricht der Definition von Blödsinn. So ähnlich wie Benzin in einen Diesel zu tanken (schließlich steht da ne Warnung an der Tanköffnung).
      • Von scifer Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von The_Invisible84
        Zitat von The_Invisible84
        Klar geht das, ich kann auch ein Gentoo hernehmen und alles mit Flags anpassen oder gleich ein LFS

        Interessiert 99,9% der Nutzer halt nicht, unter windows werden selbst oft nur irgendwelche uralten windows update versionen verwendet oder das Update Tool vom OEM macht das automatisch.

        Nicht immer zu viel hineininterpretieren was der 08/15 User so macht, dem interessiert das einfach nicht. Deshalb empfehle ich einen Umsteiger auch immer ein stinklangweiliges Ubuntu LTS mit HWE weil man dort am wenigsten kaputt machen kann
        Das stimmt halt aber einfach nicht. N Ubuntu hab ich schneller kaputt als alles andere aber das ist ein anderes Thema und gehört hier nicht her.

        Was ich eigentlich sagen wollte, ist, wenn man weniger "Windows-Konditioniert" wäre und sich das "je schneller ich die Meldung wegklicke, desto kleiner ist das Problem" abgewöhnen würde und an der richtigen Stelle lesen würde (im Wiki statt in irgendeinem Forum seinen unausgegorenen Kram von sich gibt) würde man Hinweise, vielleicht sogar ne Anleitung oder ähnliche Lösungen , finden, die einem bei allen unterstützt.

        Aber die Leute basteln ja lieber an der registry herum, weil die Taskleiste nicht gefällt.

        Wie gesagt, das mit der Treiberkompatibilität ist so allgemein, dass es unnötig ist die Diskussion auf Linux zu beschränken. Wenn man den falschen Treiber unter Windows installierst, hat man das gleiche Problem. Und wenn man nicht lesen möchte, was der Hersteller schreibt, ist das kein Linux-Problem. Und erst recht kein Problem einer einzelnen Distri - egal wie sie alle heißen. Wenn der User Blödsinn macht, macht der User Blödsinn. Das ist betriebssystemunabhängig und Blödsinn ist kompatibel zu jeder Software. Man kann sich freuen, wenn einen das OS davon abhält Blödsinn zu machen. Aber Blödsinn ist und bleibt Blödsinn.

        Und einen nicht kompatiblen Treiber trotz Warnung zu installieren, weil man die Warnung ignoriert oder sich keine Zeit nehmen möchte die Warnung zu lesen, entspricht der Definition von Blödsinn. So ähnlich wie Benzin in einen Diesel zu tanken (schließlich steht da ne Warnung an der Tanköffnung).
      • Von Poulton Volt-Modder(in)
        Nur weil Arch genutzt wird, muss man nicht zwangsläufig den neuesten Kernel nutzen. Man kann genauso einen LTS Kernel nutzen.
      • Von The_Invisible84 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von scifer
        Prinzipiell geht das mit jeder Distri. Selbstverständlich hat man immer Einfluß darauf, was man installiert und auch welche Version man installiert. Das gilt ausnahmslos für jede Distribution. Es nicht zu wissen oder nicht mit diesen Möglichkeiten umgehen zu können, ist eher ein Nutzerproblem, als das es ein Problem der Distribution ist.
        Klar geht das, ich kann auch ein Gentoo hernehmen und alles mit Flags anpassen oder gleich ein LFS

        Interessiert 99,9% der Nutzer halt nicht, unter windows werden selbst oft nur irgendwelche uralten windows update versionen verwendet oder das Update Tool vom OEM macht das automatisch.

        Nicht immer zu viel hineininterpretieren was der 08/15 User so macht, dem interessiert das einfach nicht. Deshalb empfehle ich einen Umsteiger auch immer ein stinklangweiliges Ubuntu LTS mit HWE weil man dort am wenigsten kaputt machen kann
      • Von scifer Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von The_Invisible84
        Nein, bei Ubuntu & Co kannst du einfach weiter den 580/585.x Branch weiternutzen. Das ist einzig allein eine Entscheidung von Nobara, darum würde ich auch eher bei großen Distros bleiben
        Prinzipiell geht das mit jeder Distri. Selbstverständlich hat man immer Einfluß darauf, was man installiert und auch welche Version man installiert. Das gilt ausnahmslos für jede Distribution. Es nicht zu wissen oder nicht mit diesen Möglichkeiten umgehen zu können, ist eher ein Nutzerproblem, als das es ein Problem der Distribution ist.

        Man hilft auch eher damit, wenn man das ganz klar sagt, als wenn man einfach sagt "Ja, selbst Schuld, wenn du diese Distribution benutzt - ich benutze XY und das ist Ideal". Das Ideal ist subjektiv.

        Das, was allgemein ist, sind die Aussagen zum Nvidia Treiber, die Versionen und die Tatsache, dass man immer darauf Einfluß nehmen kann egal mit welcher Distri - man muss es halt entweder wissen oder es herausfinden, wenn nötig.
        Aber das hier diskutierte Problem ist sogar so allgemein, das selbst Windows davon betroffen ist (ja, auch der 590er Treiber unter Windows mag die alten Dinger nicht mehr und das juckt Microsoft mal so gar nicht).
      • Von The_Invisible84 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Andreas1975
        Das auf Arch basierte Distros wie Cachy grundsätzlich nicht stabil sind ist aber absoluter Quark.
        Es ist insofern nicht stabil weil da einfach Major Updates reinkommen und dir irgendwas zerschießen können weil zb die Config auf einmal nicht mehr passt oder irgendwas nicht mehr kompatibel ist.

        Darum sage ich ja immer, für Anfänger ein Ubuntu LTS & Co aber auf keinen Fall ein Rolling Release
        Zitat von scifer
        Betrifft also ausnahmslos alle Distros, wenn der Nvidia Treiber genutzt wird.
        Nein, bei Ubuntu & Co kannst du einfach weiter den 580/585.x Branch weiternutzen. Das ist einzig allein eine Entscheidung von Nobara, darum würde ich auch eher bei großen Distros bleiben
        Zitat von TeSla67
        Du wirst wohl zu "jeder" Distro Leute finden die was zu motzen haben. Ich persönlich kann CachyOS empfehlen. SteamOS ist übrigens auch Arch.
        Das kannst aber nicht vergleichen, Valve nimmt die Pakete von Arch aber friert sie in der Version quasi ein um eine stabile Version zu releasen, da kannst nicht einfach ein Dist-Upgrade machen mit den Standard Arch Paketen. Da würde es sonst alle paar Tage lang die Steam Deck Systeme zerschießen ; )
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