Aus für Linux: Nexus Mods stellt Multiplattform-Mod-Manager ein
Es gibt einen Strategiewechsel bei Nexus Mods: Zukünftig soll der Fokus auf Vortex statt auf einer Multiplattform-App liegen. Das bedeutet: Der Mod-Manager für Linux soll also verschwinden.
Die führende Modding-Plattform Nexus Mods hat offiziell das Ende der Entwicklung ihrer plattformübergreifenden Nexus Mods App bekannt gegeben. Das Projekt, das ursprünglich als Nachfolger des Windows-exklusiven Vortex Mod Manager geplant war und native Unterstützung für Linux sowie das Steam Deck bieten sollte, wird zugunsten der Entwicklung von Vortex jetzt wieder eingestellt.
Der Grund für die Einstellung liegt laut Nexus Mods in der Vermeidung doppelter Arbeit
In einer offiziellen Stellungnahme auf der eigenen Webseite erklärte das Team von Nexus Mods, dass man sich durch die parallele Entwicklung zweier Manager "selbst Konkurrenz gemacht" habe, anstatt die Probleme der Modding-Community zu lösen. Daher sei man nicht gemeinsam vorangekommen, sondern hätte die Aufmerksamkeit lediglich aufgeteilt. Die Notwendigkeit, jedes Feature doppelt zu implementieren und teilweise identische Fehler in zwei verschiedenen Versionen beheben zu müssen, habe die Fortschritte zu sehr verlangsamt.
Für Windows-Nutzer bedeutet dieser Schritt vermutlich eine Beschleunigung der Vortex-Updates. Die Vision eines nativen Linux-Mod-Managers, der ohne Kompatibilitätsschichten wie Wine oder Proton auskommen kann, rückt damit jedoch wieder zurück in die Zukunft. Nexus Mods plant, Teile der für die App entwickelten Technologien und UI-Verbesserungen langfristig in Vortex zu integrieren.
Die Entscheidung von Nexus Mods trifft insbesondere die wachsende Zahl von Spielern auf Linux-Systemen. Bisher müssen etwa Spieler auf dem Steam Deck komplexe Kniffe nutzen oder auf Community-Skripte zurückgreifen, um Vortex stabil betreiben zu können. Auf Reddit und unter der Ankündigung von Nexus Mods zeigen sich Linux-Nutzer daher enttäuscht.
Nutzer ashx64 findet "die offizielle Begründung für die Einstellung des Projekts ziemlich dumm. Sie sagen, es mache keinen Sinn, zwei Mod-Manager gleichzeitig zu entwickeln, die dasselbe können. Sie haben ihren Mod-Manager von Grund auf neu geschrieben, mit dem Ziel, den Original-Mod-Manager zu ersetzen und wussten ganz genau, dass das so sein würde. Die Aussage ergibt also keinen Sinn."
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Quelle: Nexus Mods (via Gaming on Linux)


Wenn die das mit .Net geschrieben hätten wäre das doch einfach portierbar.
Machen habe ich gerade eben gemacht.
Da frage ich mich wass der quatsch soll.
Wenn der Mod dann nicht läuft, wird eben drauf verzichtet
Aber warum beginnt man ein so ein Projekt dann überhaupt? Die müssten doch wissen welche Arbeit es macht so ein Ding zu bauen.