Linux-Gaming: Valve veröffentlicht Proton 10.0 erstmals als Beta
Valve hat die Version 10.0 seines Windows-Kompatibilitätslayers für Linux namens Proton als Beta veröffentlicht. Neu unterstützt werden unter anderem Factorio und der Microsoft Flight Simulator 2024.
Ob das viel zitierte und schon zum Meme gewordene "Jahr des Linux-Desktops" wirklich jemals kommen wird, steht noch in den Sternen. Aufgrund seiner Skalierbarkeit eignet sich Linux jedoch für Handheld-PCs, wie Valve mit dem Steam Deck bewiesen hat. Unter der Haube des Steam Decks arbeitet das Arch-Linux-Derivat SteamOS, das über die Kompatibilitätsschicht Proton unzählige Windows-Spiele unter Linux spielbar macht.
Proton 10.0 wechselt vom Experimental- in den Beta-Status
Da es sich um Open-Source-Software handelt, ist Proton natürlich nicht nur auf dem Steam Deck verfügbar, sondern kann in jeder Linux-Distribution eingesetzt werden, um Windows-Spiele unter Linux laufen zu lassen. Letztlich handelt es sich bei Proton um eine angepasste Variante von Wine, das schon seit Längerem den Betrieb von Windows-Anwendungen unter Linux ermöglicht.
Bisher musste man Proton Experimental verwenden, um in den Genuss der neuesten Version Proton 10.0 zu kommen, dies ändert sich nun mit der Veröffentlichung von Proton 10.0 als Beta. Die folgenden Spiele laufen auf der Beta-Version von Proton 10.0 erstmals offiziell, und die Liste ist identisch mit der Auflistung der Experimental-Version von Proton 10.0:
- Batman: Arkham Asylum Game of the Year Edition
- Black Ink
- Factorio
- Ignited Entry
- Microsoft Flight Simulator 2024
- MySims Kingdom
- No Man's Sky in VR mode
- Rising Storm 2: Vietnam
- Sniper Elite: Nazi Zombie Army
- Soul Interface
- The King of Fighters XIII Global Match
- Video Game (924310)
- Willful
- X Rebirth VR Edition
[PLUS] SteamOS für alle: So läuft Valves dediziertes Gaming-Betriebssystem auf Ihrem PC
PCGH Plus: Valve hat den Markt der Handheld-PCs mit dem Steam Deck, Proton und seinem hauseigenen Gaming-Betriebssystem SteamOS gewissermaßen im Alleingang wiederbelebt. Doch wie bekommen Spieler die Linux-Distribution auf ihren PC? Wir demonstrieren, wie das ganz einfach möglich ist.
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Zusätzlich gibt es weitere Korrekturen für bereits unterstützte Spiele wie Greedfall und Bloodstained: Ritual of the Night. Proton 10.0 Beta wechselt wie erwartet zu Wine 10.0, wobei DXVK (ein DirectX Vulcan Layer) auf Version 2.6.1 aktualisiert wurde und die Nvidia-spezifische DXVK-NVAPI in Version 0.9.0 vorliegt. Weitere Details zu den umfangreichen Änderungen und Korrekturen der Beta von Proton 10.0 finden sich im englischsprachigen Changelog auf Github.
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Quelle: Proton (GitHub) via Phoronix


Ein viel größeres Standardgerät gibt es doch kaum.
Ich hatte (mal wieder) Linux eine Chance gegeben. Ich hatte mir verschiedene Distris auf einem externen Datenträger installiert. Problem: Es gab keine Treiber für den LAN-Chipsatz meines Mainboards (ASUS ROG Strix X870E E-Gaming Wifi). Bei keiner einzigen Distri hatte ich LAN und damit Internet und hätte aktualisieren können. Bei Windows war es kein Problem.
Klar ist das kein direktes Linux-Problem...aber sowas disqualifiziert Linux für mich als OS!
Gerade für Gaming-Hardware ist Linux inzwischen ziemlich fit, Valve hätte sonst kein Steam Deck auf AMD-SoC + Arch-Basis rausgebracht.
Reality-Check in Kürze
Die meisten GPUs, SSD-Controller & Co. laufen out of the box, weil der Treiber schon seit Jahren im Mainline-Kernel steckt.
Stolpersteine gibt’s fast nur bei ganz frischer Consumer-Hardware (z. B. AM5-Boards mit Realtek 8126-LAN). Da hat der Hersteller zunächst nur einen Windows-Blob – bis der Code ein, zwei Kernel-Releases später upstream ist.
Rolling-Distros wie Arch, Manjaro, CachyOS, Fedora oder openSUSE Tumbleweed schieben Kernel- und Mesa-Updates viel schneller nach als konservative LTS-Ableger, perfekt, wenn man ohnehin die Proton-Betas ausreizt.
Für Gaming setze ich aktuell klar auf Manjaro - wer es noch näher an Arch und etwas schlanker mag, sollte CachyOS antesten.
Praxis-Tipp fürs ROG-X870E (und Konsorten)
Live-Stick mit Kernel ≥ 6.14 booten – LAN läuft sofort.
Falls dein Board doch den RTL8126 hat: Realteks r8126-DKMS kurz per USB-Stick reinwerfen, Neustart, fertig.
Danach Proton 10 Beta via Steam aktivieren und zocken. 🎮
Kurz gesagt: Nicht Linux ist lahm, sondern manche Board-Hersteller brauchen zu lange, um ihren Kram upstream zu schicken. Sobald der Treiber im Kernel ist, hast du unter Linux meistens weniger Gefrickel als unter Windows und mit Proton 10 erst recht.
Ja, man sollte eigentlich denken, dass sowas funktioniert. Aber da ich mich auch viel mit Druckern (
rumschlagen musste wundert mich so etwas nicht mehr. Drucker sind mein Alptraum geworden, bitte eine Runde Mitleid.
Aber auch heute noch würde ich bei Linux immer ca. 2 Monate warten, bevor ich mir neu erschienene Hardware kaufe.
Ich habe immer einen USB WLAN-Stick hier, der auf jeden Fall unter Linux läuft. Ich habe vielen Leuten Linux auf ihren alten Laptops installiert und das WLAN funktioniert meistens. Und falls nicht, kostet so ein Stick nicht die Welt.
Vor ein paar Monaten musste ich einen alten Dell Laserdrucker zum Laufen bekommen. Das war ein Spaß!
Bis dahin wusste ich nichtmal, dass es überhaupt Dell Laserdrucker gibt!
Schlussendlich lief der mit einem Xerox Treiber, da diese wohl baugleich sind.
Auch bei Windows erwarte ich für brandneue Hardware keine perfekte Unterstützung.
Es läuft gerade mal eben so.
Nach einiger Zeit kommen immer Patches und Optimierungen. DIe Hardware wird besser supportet und gleichzeitig kommt der Preis runter.
Ja, man sollte eigentlich denken, dass sowas funktioniert. Aber da ich mich auch viel mit Druckern (
rumschlagen musste wundert mich so etwas nicht mehr. Drucker sind mein Alptraum geworden, bitte eine Runde Mitleid.
Aber auch heute noch würde ich bei Linux immer ca. 2 Monate warten, bevor ich mir neu erschienene Hardware kaufe.
Mit WLAN/LAN hatte ich bisher genau 2x Probleme: einmal war mit Windows 8.1 auf nem DELL-Laptop.
Damals kam gerade das kostenlose update auf Win10 - schlimmer konnte es ja gar nicht werden und damit ging es dann, bis andere Win10-Probleme sich häuften. (Übrigens auch die einizige Instanz, wo ich Win10 auf einem Inselsystem nutzte - alles andere blieb bei Win7 und von da dann der harte cut nach Linux)
Und auf einem Tuxedo-Laptop nach Bios-Update. Ganz komisches Verhalten häufte sich - von erratischem Ladeverhalten, Batteriedrain/disconnect obwohl verbunden, , bis dann ein paar Tage später ohne WLAN/LAN gar nichts mehr ging. Der Support von Tuxedo ist super!
Jedenfalls stellte sich raus, dass das Bios-update SecureBoot default reaktiviert hatte. Das wieder rausgenommen und alles lief wieder einwandfrei.