Linux: Intel-GPUs sollen bis zu 20 Prozent schneller werden
Aktuelle Grafikprozessoren von Intel sollen unter Linux um bis zu 20 Prozent schneller und zukünftig nicht mehr von den Sicherheitsminderungen durch die sogenannten Intel Graphics Security Mitigations eingebremst werden.
Der britische Linux-Distributor Canonical und Intel arbeiten aktuell daran, dass die Grafikprozessoren des US-Herstellers unter Verwendung des freien Betriebssystems nicht mehr länger von den mittlerweile zahlreichen Sicherheitsminderungen durch die sogenannten Intel Graphics Security Mitigations eingebremst werden. Die Leistung unter Linux soll damit um bis zu 20 Prozent steigen, wie Phoronix berichtet.
Quelle: Canonical
Wie aus einem Fehlerbericht von Shane McKee, Ingenieur bei Canonical, hervorgeht, soll es mit der Build-Option "NEO-DISABLE-MITIGATIONS" möglich sein, die Performance von Intel-GPUs deutlich zu erhöhen. Durch die Deaktivierung der Minderungen können Anwender "bis zu 20 Prozent mehr Leistung erwarten", dokumentiert der Entwickler im Hinblick auf die Intel Compute Runtime.
Diese Maßnahme, von der später sämtliche Linux-Distributionen profitieren könnten, wird voraussichtlich mit dem Release von Ubuntu 25.10 ("Questing Quokka"), welches im Oktober diese Jahres erscheinen wird, entsprechend umgesetzt werden.
Michael Larabel von Phoronix hat bereits angekündigt, die Option und ihre Auswirkungen auf die GPU-Performance demnächst unter die Lupe zu nehmen.
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Wenn man Google befragt "NEO_DISABLE_MITIGATIONS linux" spuckt er die CPU Parameter "mitigations=off" Abschaltung vor. Steht aber im Artikel das dieses jetzt auf die GPU ebenfalls kommen soll. Aber wer weiß für wenn das mit der CPU jetzt schon nützlich sein kann.
Im ganzen benutze ich "mesa-git". Soll mich nicht wundern, wenn es dort eh nicht drin ist. Jedenfalls lassen sie hiermit weit mehr "Unreal-Engine" Games starten und läuft auch besser als das normale "mesa" Paket.
Aber hin und her, ARC und Linux.
Selten das ein Game unter Linux wie unter Windows mithalten kann bei mir, wenn man die Bench Seite betrachtet.
War bei mir auch schon mit einer AMD Karte und Nvidia Karte schon so.
Natürlich lässt sich auch unter Linux vieles spielen mit der ARC, AMD oder NVIDIA. Aber ab und an müssen Abstriche in den Grafikeinstellungen oder schon früh Frame Generation eingeschaltet werden bei dem ein oder anderen Game.
Da kann ich mir auch ein CachyOS nehmen und alles wie passenden Kernel, Proton Version, Scheduler usw. anwerfen. Leider hilft da nichts. Und andere Gaming Distributionen erst recht nicht, wenn die Frage bei dem ein oder anderen aufkommen sollte.
Edit: Wobei Linuxanwendungen ja per WSL auch auf Windows und proprietären Distros laufen würden. Von daher müsste man wirklich erst mal einen künstlich inkompatiblen Linux-Fork erstellen.
Aber wenn ich das richtig verstehe, dann geht es hier ja um die Compute Performance, da kommen also keine zusätzlichen FPS beim spielen raus.
Es ist unwahrscheinlich, dass es so eine dedizierte Applikation überhaupt geben wird - vermutlich wird es eher ein (oder mehrere) Killer-Feature sein (wie etwa, dass schneller, einfacher Code weiterentwickelt, optimiert und verbessert werden kann; dass dieser begutachtet, auf Schwachstellen und Hintertüren überprüft werden und dass jeder jederzeit beitragen kann)