Diskettentreiber für Linux: Nach drei Jahren gibt es wieder einen neuen Patch
Drei Jahre nach dem letzten Patch erhält der Diskettentreiber für Linux-Systeme ein neues Update und hält den Support damit weiter am Leben. Bei den Neuerungen handelt es sich um "Aufräumarbeiten", wie der Herausgeber betont.
Seit rund zwei Jahrzehnten gilt das Diskettenlaufwerk in PCs zunehmend als überholt. In einer von Flash-Speicher und (vergleichsweise) schnellem Internet dominierten Welt ist einfach kein Platz mehr für die magnetischen Datenträger; wenn mal ein größerer Anwendungsfall bekannt wird, sorgt das wie im Fall der US-amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA gleich mal für Schlagzeilen.
Komplett auf dem Trockenen bleiben Nutzer aber dennoch nicht, wie der jüngste Linux-Patch zeigt. Denn drei Jahre nach dem letzten Update gibt es wieder kleinere Änderungen, mit denen der Disketten-Support am Leben gehalten wird.
"Ein paar Aufräumarbeiten am Code"
Wie das Portal Phoronix berichtet, gab es pünktlich zum 34. Geburtstag der Ankündigung des Linux-Kernels eine neue Serie an Patches für den Diskettentreiber. Grundsätzlich gilt dieser als verwaist und wird kaum noch instand gehalten, doch Intels Andy Shevchenko hat ein paar neue Aktualisierungen eingeführt, die er schlicht als "ein paar Aufräumarbeiten" betitelt.
- Natürlich sind hiermit keine frischen Features zu erwarten. Stattdessen entfernt Shevchenko ein "unbenutztes CROSS_64KB()-Macro vom Arch/Code" und streicht die SZ_64K-Konstante.
- Zeitgleich werden die Header mit dem neuen Disketten-Patch alphabetisch sortiert. In Summe sollten diese Änderungen dazu führen, dass der Linuxtreiber wie angekündigt aufgeräumter und im Fall der Fälle wartbarer ausfällt.
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