Linux: Windows-Distribution von Microsoft-Ingenieur setzt Trends
Ein Microsoft-Ingenieur hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Linux-Distribution zu entwickelt, die den Stil von Windows 11 bestmöglich nachahmen und Windows-Anwender zu Linux-Umsteigern machen soll. AnduinOS liegt aktuell voll im Trend.
Ein Microsoft-Ingenieur, welcher eigenen Angaben zufolge nicht mit der Entwicklung von Windows betraut ist, hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Linux-Distribution zu entwickelt, die den Stil und die Bedienung von Windows 11 bestmöglich nachahmen und so Windows-Anwender zu Linux-Umsteigern machen soll. AnduinOS, so die Bezeichnung der auf Ubuntu 25.04 ("Plucky Puffin") und Gnome 48 ("Bengaluru") basierenden Distribution, liegt damit aktuell voll im Trend. Auf DistroWatch dominiert das noch sehr junge Betriebssystem die aktuellen Trendcharts.
Quelle: AnduinOS
AnduinOS, dessen neueste Version, der vor wenigen Tagen erschienene Build 1.3.2, auf Linux 6.14 sowie dem aktuellen Gnome-Desktop in der neuesten Ausgabe 48.2 basiert, baut sein Fundament auf Ubuntu 25.04 ("Plucky Puffin") und ist optisch unverkennbar an das berühmte Betriebssystem aus Redmond angelehnt.
Für Linux-Spieler, die ihre favorisierten Windows-Spiele auf dem freien Betriebssystem spielen wollen, sind sowohl der neueste Steam-Client samt Proton-API als auch der aktuelle freie Grafikstack Mesa 3D 25.x samt Radeon-Grafiktreiber mit an Bord.
Die Änderungen, die der Entwickler im Vergleich zu Ubuntu 25.04 ("Plucky Puffin") vorgenommen hat, sind vergleichsweise minimal und dennoch, oder vielleicht genau deshalb, hat diese "Windows-Distribution" die Trendcharts auf DistroWatch jetzt in kürzester Zeit erobern können. In den vergangenen 30 Tagen wurde keine einzige Distribution so nachgefragt wie AnduinOS, in den letzten 6 bzw. 12 Monaten überflügelte lediglich CachyOS den neuen Linux-Shootingstar.
Quelle: DistroWatch
Auch der Entwickler selbst ist von dieser Entwicklung schwer überrascht und geht davon aus, dass der Erfolg der Einfachheit seines Projektes zuzuschreiben ist.
Ich bin wirklich überrascht und dankbar für die Anerkennung und das Interesse der Gemeinschaft an AnduinOS. Ich vermute, dass sein "Erfolg" genau in den minimalen Änderungen liegt - es ist nur Ubuntu in einem Windows-Thema gekleidet, und das weckt Neugier. - AnduinOS -
In seiner ausführlichen Entstehungsgeschichte von AnduinOS erläutert der Entwickler auch, weshalb er keinerlei wirtschaftlichen und monetären Interessen bei diesem Projekt verfolgt und warum er keine Spenden annimmt, wie es für derartige Open-Source-Projekte eigentlich üblich ist. Auch thematisiert der Macher dabei, weshalb er auf den Snap-Support von Ubuntu verzichtet und stattdessen die Unterstützung für Flatpak-Programmpakete implementiert hat.
Der für seine ausführlichen und versierten Reviews bekannte YouTube-Kanal DistroTube hat AnduinOS erst vor wenigen Tagen ganz genau unter die Lupe genommen und ein entsprechend fundierte Einschätzung abgegeben.
Anwender, die AnduinOS ausprobieren wollen, können AnduinOS 1.3 mit Linux 6.14 und Gnome 48 oder AnduinOS 1.1 LTS mit Linux 6.11 und Genome 46 für ältere Desktop-PCs herunterladen und entsprechend ausprobieren. Die hier verlinkten Systemabbilder sind bereits in deutscher Lokalisierung und können mit den entsprechende Tools auf einen USB-Datenträger geschrieben werden.
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Quelle: AnduinOS

"Ein Microsoft-Ingenieur, welcher eigenen Angaben zufolge nicht mit der Entwicklung von Windows betraut ist...". Wie soll man das denn verstehen?
Man kennt halt leider viele Hintergründe nicht und genau da besteht ein großes Problem, meiner Meinung nach.
Viele "ehemalige" Entwickler, Ingenieure usw. wandern in solche Richtung und kreieren Systeme. Das macht mich natürlich auch nachdenklich. Eine Selbstständigkeiteit, dessen Fundament sowie Support erst einmal keiner kennt. Wenn da ein Haufen an Menschen aus der entstehenden Community aktiv mitspielen, dann kann das ziemlich gemischte Ergebnisse hervorrufen. Da sind sicherlich auch genug nicht zertifizierte "Fachleute" dabei. Ich weiß nicht recht ob man dem vollends vertrauen schenken kann.
Leider bin ich mir nach wie vor immer noch unsicher, was im Hintergrund abläuft bei der Anzahl an verschiedenen Distributionen. Ich selber nutze beides, Windows sowie auch Linux. Bei beiden Systemen gibt es ein erhebliches Pro- und Kontra.
Ich würde dir empfehlen Timeshift einzurichten und automatische Updates dadurch musste sie selbst nichts machen und ich musste auch nicht wegen Updates schauen.
Im Webrowser würde ich noch einen Adblocker rein machen und Thunderbird für Emails einrichten + Libreoffice installieren wenn es noch nicht da ist.
Das hat für sie ausgereicht. Vielleicht hilft es dir ja auch.
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