AMD RadeonSI-Treiber: Linux-Kernel 3.13 erhöht GCN-Performance um mehrere 100 Prozent
Der Linux-Kernel 3.13 ist fertig gestellt und zum Download freigegeben. Dabei sind einige Änderungen enthalten, die vor allem für Nutzer des offenen RadeonSI-Treibers interessant sein dürften. Ein Fix sorgt dafür, dass die komplette GCN-GPU ausgelastet wird. Außerdem ist das Dynamic Power Management (DPM) integriert worden, was insgesamt in einer Leistungssteigerung von mehreren 100 Prozent resultiert.
Nachdem AMD bei seinen Catalyst-Treibern für Windows in den vergangenen Jahren deutlich aufholen konnte, sieht der Derivat für Linux längst noch nicht so gut aus. Noch schlechter trifft es die offenen Treiber, bei denen drastische Performance-Einbußen in Kauf genommen werden müssen (bei Nvidias offenen Treibern sieht es kaum besser aus). Letztere erhalten mit dem Kernel-Update auf 3.13 nun ein erhebliches Leistungsplus, das sich mit einem Fehler in den Vorgängerversionen klären lässt.
Laut Phoronix wurde bei AMDs Grafikkarten auf Basis von Graphics Core Next (GCN) dort nur das Raster-Backend der ersten Shader-Engine genutzt, derer eigentlich vier vorhanden sind. Aufgrund der Benchmarks liegt allerdings die Vermutung nahe, dass die restlichen Shader-Engines komplett brachlagen. Phoronix hat dabei die Radeon HD 7950 sowie R9 270X sowohl mit Linux 3.12 als auch 3.13 unter Ubuntu 13.10 getestet, wobei die Mesa-10.1-Grafikbibliothek mit integriertem RadeonSI-Treiber herangezogen wurde. Je nach Anwendung und Benchmarks liegt der Leistungsgewinn zwischen 200 und 740 Prozent.
Teilweise resultiert die zusätzliche Performance aus dem Dynamic Power Management (DPM), das mit dem Update automatisch aktiviert wird. Dabei werden die Takraten in 3D-Anwendungen gemäß den Temperatur- und Powerlimits maximiert, sodass eine höhere Frequenz möglich ist. Zugleich taktet sich die GPU im Idle herunter, um Strom zu sparen. Vorher konnte die Funktion zwar manuell eingeschaltet werden, besaß allerdings noch einige Fehler. Die Leistungsgewinne bei den stärkeren Grafikkarten werden indes weiterhin durch das vergleichsweise schlechte Speichermanagement abgebremst. Hier und bei den GPU-Optimierungen müssen also noch einige Arbeiten erledigt werden, um eine echte Konkurrenz zu den proprietären Treibern darstellen zu können.
Quelle: Phoronix

wenn mein steam komplett auf Linux geht dann kann MS bye bye sagen . weiter so !
Aber vom Grundgedanken super.
Läuft übrigens seid Nov 2010 stabil, ohne Luftzug!
Aber vom Grundgedanken super.
Vollmetallgehäuse mit Großen Kühlrippen und Gesamtlösungsheatpipes.
Wie gerne würde ich solche Prozentzahlen bei neuen Architekturen in Form von GPU und CPU sehen
@Anthrax
Das hat wenig damit zu tun das MS nichts wirklich neues mehr bringt ,und Die DX API immer wieder an grenzen läuft ...Vom Funktionsumfang ist OpenCL/GL schon lange vorne,nur halt die Unterstützung der Hersteller nicht.Record? ich spreche nicht über Umsatz oder verkaufszahlen,sondern um die reinen Neuerungen der letzten jahre.Mit Windows 8 haben sie es erstmals endlich geschafft recovery´s richtig hinzubekommen ,ich kann mich nicht erinnern das Linux das jemals wirklich brauchte. Vorher gibt ein Transistor wahrscheinlicher den geist auf.In Sachen Sicherheit ist MS auch weit hinten.
Dos war ein anderer Ansatz damals,wo das sicherheitsproblem auch seine wurzeln hat.
Der mobile markt(Telefone,tablets usw) kommt Linux sogar mehr entgegen,viele nutzen eigene Linuxvarianten.Das Windows Phone ist nur ein sehr geringer teil der masse.(Android zum Beispiel ist ein Linux ableger)