AMD Radeon: Noch mehr Raytracing-Leistung unter Linux

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AMD Radeon: Noch mehr Raytracing-Leistung unter Linux
Quelle: PCGH

Radeon-Grafikkarten machen weiter Fortschritte unter Linux und einmal mehr wird dabei die Raytracing-Leistung verbessert. Ein neuerlicher Patch für den RADV-Grafiktreiber soll zudem das Kompilieren von Shadern signifikant beschleunigen.

Aktuelle Radeon-Grafikkarten machen weiter große Fortschritte unter Linux. Dabei wird einmal mehr die Raytracing-Leistung von GPUs auf Basis von RDNA 4 ("GFX12") und RDNA 3 ("GFX11") verbessert werden. Ein neuerlicher Patch für den in den freien Mesa-Grafikstack integrierten Vulkan-Grafiktreiber RADV soll nun außerdem auch das Kompilieren von Shadern deutlich beschleunigen, wie jetzt aus einem auf der Entwicklerplattform GitLab veröffentlichten Merge Request hervorgeht. Die sogenannten "Function Calls" wirken sich insbesondere auf Spiele aus, die entsprechend auf der Basis der Unreal Engine 4 realisiert worden sind.

Mehr Raytracing-Leistung und weniger Ruckler

In einem konkreten Beispiel des Entwicklers, verbessert sich die Kompilierzeit der Shader in Ghostwire Tokyo von 4:20 Minuten auf nur noch 20 Sekunden. Auch wurde das bislang auftretende Stottern ("Stuttering") demnach vollständig behoben.

Das Kompilieren von RT-Pipelines in Spielen auf Basis der Unreal Engine 4 mit Raytracing (z. B. Ghostwire: Tokyo, The Callisto Protocol) wird zehnmal schneller. Diese Unreal-Engine-4-Spiele neigten zuvor zudem zu ziemlich furchtbaren Rucklern (Stuttering), wann immer eine neue RT-Pipeline kompiliert wurde. Dieses Ruckeln ist komplett verschwunden.

— Natalie Vock, Entwicklerin

Darüber hinaus verbessert sich auch die Raytracing-Performance während des Spielens in betroffenen Spielen massiv. "Wer hätte gedacht, dass es schlecht für die Performance sein könnte, hunderte Shader in eine extrem rechenintensive Schleife ("hot loop") zu packen?!", so die Entwicklerin, welche dann weiter ausführt:

Nach einer kurzen Überschlagsrechnung denke ich, dass sich die reine Raytracing-Leistung in Ghostwire: Tokyo mehr als verdoppelt. Jedenfalls steigen die FPS auf meiner Radeon RX 7900 XTX von ca. 30 auf ca. 40.

— Natalie Vock, Entwicklerin

Während Linux hinsichtlich der Spiele-Performance inzwischen problemlos auf Augenhöhe mit Windows 11 operiert und dedizierte Gaming-Distributionen zumeist sogar schneller unterwegs sind, liegt das Betriebssystem aus Redmond oft bei der Raytracing-Leistung in Front. Gerade mit Mesa 26.x, das spätestens im Februar erwartet wird, soll hier abermals ein Leistungssprung unter Linux erfolgen.

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Quelle: GitLab

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von G4mest3r BIOS-Overclocker(in)
        Leute, Leute, nicht gleich ausflippen.

        Die Prozent sind mal sowas von egal. Und natürlich lohnt es sich für Firmen, Code zu optimieren und Fehler zu beseitigen.

        Sehen wir das mal so:
        Linux und die freien Grafikstacks sind noch etwas hinterher im Vergleich zu "kommerziellen Lösungen mit großem Kundenanteil", wenn es um (immer noch!) Nischen-Features wie etwa RT geht.

        Beispiel Valve:
        hat sich erst mal darum bemüht, im Gaming Windows-Unabhängigkeit zu forcieren und dabei seinen Fokus auf Translation-Layer Wine, Arch und KDE sowie Flatpaks gelenkt.
        Nun da das Fundament steht, gehen sie weiter.
        RT scheint ihnen wichtig zu sein (da es wohl aus ein paar Nischen-Games der Vergangenheit langsam salonfähig und zum Usus zukünftiger Spiele wird?). -> weitere Meldungen zu den gehäuften um RT-Verbesserungen durch oft auch Valve-Ingenieure .
        Ich vermute mal, dass sie derzeit auch stark an Verbesserungen bei VR interessiert sind ...
        Zudem lenken sie seit einiger Zeit und nun verstärkt ihren Fokus auf ARM-translation-layer (FEX , das ARM-pendent zu Wine/Proton) aus Gründen ...
        (Verbesserungen in Leistung und Stromverbrauch bei spezifischer Hardware scheinen auch wichtig ... na sowas =

        Fazit: FOSS (ja Linux) hinkt bei RT etwas hinterher (nicht so dramatisch und relevant, wie das manche Gegner verklären - aber es tut es. Kann man nüchtern neutral so sagen. War bisher einfach nicht von großem Interesse) und hat da noch Luft, aufzuschließen. Genau das passiert gerade, indem weitreichend in diese Ecke geschielt wird (Aus der Gaming-Richtung, und hier dürfen wir klar Valve und AMD als Treiber vermuten). Daher allenorts die Optimierungen, und Verbesserungen.
        Was da am Ende real auf dem Bildschirm rumkommt? Wir werden sehen - abwarten und Tee trinken, Mesa 26 ist nicht mehr weit.
        Sie werden spürbar sein und nicht das Ende der Fahnenstange.
        Ich freue mich auf Mesa 26 und die vielen Verbesserungen, mache mich aber nicht verrückt, ob der täglichen Meldungen an jeder Ecke und deren %.

        Wichtig ist doch: es geht voran und aktuell ist es diese Ecke des Zimmers, in der gerade verstärkt aufgeräumt wird.
        Wir sehen, dass Valve nun sein Gewicht an anderen Stellen einwirft. Danke o/

        ---
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] dass DU dich freust, ist mir schon klar Sind das doch gerade genau die Spiele in den Meldungen, die Dir grad wichtig sind und bei denen Du klagst: Hogwarts (RT-Performance und Stutter)...
        So wie [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] mit seinem Dead Space Remake.

        Und das hier könnte doch [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] erfreuen: "New Patches Provide HDMI VRR & Auto Low Latency Mode Gaming Features For AMD Linux GPU Driver"
      • Von G4mest3r BIOS-Overclocker(in)
        Leute, Leute, nicht gleich ausflippen.

        Die Prozent sind mal sowas von egal. Und natürlich lohnt es sich für Firmen, Code zu optimieren und Fehler zu beseitigen.

        Sehen wir das mal so:
        Linux und die freien Grafikstacks sind noch etwas hinterher im Vergleich zu "kommerziellen Lösungen mit großem Kundenanteil", wenn es um (immer noch!) Nischen-Features wie etwa RT geht.

        Beispiel Valve:
        hat sich erst mal darum bemüht, im Gaming Windows-Unabhängigkeit zu forcieren und dabei seinen Fokus auf Translation-Layer Wine, Arch und KDE sowie Flatpaks gelenkt.
        Nun da das Fundament steht, gehen sie weiter.
        RT scheint ihnen wichtig zu sein (da es wohl aus ein paar Nischen-Games der Vergangenheit langsam salonfähig und zum Usus zukünftiger Spiele wird?). -> weitere Meldungen zu den gehäuften um RT-Verbesserungen durch oft auch Valve-Ingenieure .
        Ich vermute mal, dass sie derzeit auch stark an Verbesserungen bei VR interessiert sind ...
        Zudem lenken sie seit einiger Zeit und nun verstärkt ihren Fokus auf ARM-translation-layer (FEX , das ARM-pendent zu Wine/Proton) aus Gründen ...
        (Verbesserungen in Leistung und Stromverbrauch bei spezifischer Hardware scheinen auch wichtig ... na sowas =

        Fazit: FOSS (ja Linux) hinkt bei RT etwas hinterher (nicht so dramatisch und relevant, wie das manche Gegner verklären - aber es tut es. Kann man nüchtern neutral so sagen. War bisher einfach nicht von großem Interesse) und hat da noch Luft, aufzuschließen. Genau das passiert gerade, indem weitreichend in diese Ecke geschielt wird (Aus der Gaming-Richtung, und hier dürfen wir klar Valve und AMD als Treiber vermuten). Daher allenorts die Optimierungen, und Verbesserungen.
        Was da am Ende real auf dem Bildschirm rumkommt? Wir werden sehen - abwarten und Tee trinken, Mesa 26 ist nicht mehr weit.
        Sie werden spürbar sein und nicht das Ende der Fahnenstange.
        Ich freue mich auf Mesa 26 und die vielen Verbesserungen, mache mich aber nicht verrückt, ob der täglichen Meldungen an jeder Ecke und deren %.

        Wichtig ist doch: es geht voran und aktuell ist es diese Ecke des Zimmers, in der gerade verstärkt aufgeräumt wird.
        Wir sehen, dass Valve nun sein Gewicht an anderen Stellen einwirft. Danke o/

        ---
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] dass DU dich freust, ist mir schon klar Sind das doch gerade genau die Spiele in den Meldungen, die Dir grad wichtig sind und bei denen Du klagst: Hogwarts (RT-Performance und Stutter)...
        So wie [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] mit seinem Dead Space Remake.

        Und das hier könnte doch [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] erfreuen: "New Patches Provide HDMI VRR & Auto Low Latency Mode Gaming Features For AMD Linux GPU Driver"
      • Von Andreas1975 BIOS-Overclocker(in)
        Da mögen ja einige unken von wegen für 3 - 4 Prozent lohnt es für Firmen gar nicht sich zu engagieren. AMD macht es dennoch.
        Sehr schön, dass die Leistung softwaretechnisch verbessert wird.
      • Von eggfish Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Das ist genial da stet das es bei Hogwars legacy mit RT hilft.

        Ds wede ich sofort testen wen es im mesaa-git Packet ist.
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