Einstieg Sim-Racing: Hardware, Spiele und Tipps - persönliche Erfahrung von Daniel Waadt [Update]

Jetzt aktualisiert: Welche Erfahrungen ich mit Sim-Racing gemacht habe und bei welcher Hardware und bei welchen Rennspielen ich gelandet bin, erfahren Sie in diesem persönlichen Erfahrungsbericht mit zahlreichen Geheimtipps.

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Einstieg Sim-Racing: Hardware, Spiele und Tipps - persönliche Erfahrung von Daniel Waadt
Quelle: Daniel Waadt

Für die meisten Rennfahrer war das Kartfahren der Einstieg in die Profikarriere, doch Sim-Racing wird immer besser und hat das Potenzial, Kartfahren abzulösen. Dass gute Sim-Racer Vorteile auf der Rennstrecke haben, zeigt die Verfilmung von Gran Turismo und auch Red Bull Racing hat einen Sim-Racer in das Cockpit eines echten Formel-1-Rennwagens gesetzt und dazu eine mehrteilige Youtube-Serie erstellt. Schon seit über einem Jahrzehnt begeistert mich Sim-Racing und in dem folgenden Artikel berichte ich über meine persönliche Erfahrung bzgl. Einsteiger-Hardware, die passenden Rennspiele und gebe ein paar Tipps für Neulinge.

Sim-Racing-Setup: Welches Lenkrad für den Einstieg?

Mein erstes Lenkrad war im Jahr 2000 ein Thrustmaster 360 Modena mit Ferrari-Branding, das damals für wenig Geld gute Dienste geleistet hat. Vor neun Jahren habe ich dann beim Logitech G29 zugeschlagen und damals noch 219 Euro bezahlt. Das Preis-Leistungs-Verhältnis war hier grandios und das Lenkrad hat laut Hersteller einen Lenkradbezug aus handgenähtem Leder und macht somit einen sehr wertigen Eindruck. Dank der Unterstützung für PS3, PS4 und PS5 konnte man das G29 außerdem nicht nur am PC nutzen. Auch heute wird dieses Lenkrad nach wie vor verkauft und bei Amazon war es letzten Monat auch ein absoluter Bestseller mit über 5.000 verkauften Einheiten. Auch nach neun Jahren hatte das Lenkrad im Prinzip keine sichtbaren Gebrauchsspuren und schließlich hat es in einer Auktion noch stolze 150 Euro Verkaufswert erzielt. So wertstabil ist sonst PC-Hardware eigentlich nicht. Bis heute kann ich dieses Lenkrad für den Einstieg bei einem schmalen Budget uneingeschränkt empfehlen. Je nach Aufpreis würde ich jetzt aber vermutlich zum Logitech G923 mit Trueforce greifen, das nochmals feinere Force-Feedback-Bewegungen am Lenkrad simulieren soll. Nach fast zehn Jahren habe ich dann den Schritt in die nächste Klasse gewagt und bin bei einem Direct-Drive-Lenkrad gelandet. Mehr Infos dazu im nächsten Abschnitt.

Fanatec Gran Turismo DD Pro Quelle: Daniel Waadt Fanatec Gran Turismo DD Pro

Direct Drive Wheel Bases: Mein Upgrade auf Fanatec

Mein altes Logitech G29 nutzt für das Force-Feedback-System ein Reduktionssystem mit Zahnrädern bzw. Riemen. Bei Direct Drive ist der Lenkradmotor dagegen direkt mit der Lenkradwelle verbunden, ohne Zahnräder oder Riemen dazwischen. Da ich ein System suchte, das auch mit der Playstation 5 kompatibel ist, um Gran Turismo 7 weiterhin spielen zu können, fiel meine Wahl recht schnell auf Fanatec. Neben Logitech bietet nur noch Thrustmaster mit dem T598 ein PS5-kompatibles Direct-Drive-Lenkrad an, bei Moza wird man hier leider nicht fündig. Fanatec bietet hier mit dem Gran Turismo DD Pro ein bezahlbares Bundle samt Pedalen an. Hierbei gibt es eine Version mit 5 Newtonmetern und eine Variante mit 8 Nm. Zunächst habe ich mich für die 5-Nm-Variante entschieden, da ich erstmal testen wollte, ob 5 Nm für mich nicht doch ausreichen. Diese Einheit gibt im Prinzip die Kraft des Motors an, wie stark der Motor am Lenkrad dreht oder dagegenhält. Echte Rennautos erzeugen je nach Fahrzeugtyp eher 8 bis 15 Nm. Nach dem ersten Ausprobieren war mir schnell klar, dass der Effekt mit 5 Nm zu gering war; bei Fanatec muss man allerdings für ein Upgrade auf 8 Nm nur das Netzteil austauschen, welches als Zubehör unter dem Namen Boost Kit 180 für rund 100 Euro angeboten wird. Zugegebenermaßen sind 100 Euro für so ein Netzteil recht happig, aber es lohnt sich.

Im Vergleich zum Logitech G29 ist das Gran-Turismo-Bundle von der Materialanmutung trotz des wesentlich höheren Preises teilweise ein Rückschritt. Das Lenkrad mit gummierten Stellen kommt nicht an das echte Leder beim Logitech G29 heran. Daher liebäugele ich schon mit dem Kauf des Fanatec ClubSport Steering Wheel Formula V2.5, das natürlich einen sehr wertigen Eindruck verspricht. Die Lenkräder selbst sind ja zum Glück alle austauschbar, und das war für mich auch der Reiz des Fanatec-Ökosystems. Wer Leder bevorzugt, kauft also am besten das Gran Turismo DD Extreme Bundle und nicht das DD Pro. Die Pedalplatten aus Plastik lassen sich erst mit einem rund 60 Euro teuren CSL Pedals Tuning Kit durch Aluminiumplatten ersetzen, während hier beim G29 an der Stelle kein Plastik verwendet wird. Das Pedalgestell selbst macht aber bei Fanatec einen wesentlich hochwertigeren Eindruck.

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Insgesamt fällt erst durch den Umstieg auf die Fanatec-Pedale richtig auf, wie viel besser vor allem das Bremsgefühl und die Dosierbarkeit ist. Auch die Wheel Base macht einen sehr wertigen Eindruck und sehr positiv ist der nahezu lautlose Motor. Vom Lenkgefühl her fühlt sich das Ganze natürlich durch Direct Drive auch noch mal deutlich besser an, es ist jetzt aber auch nicht so, dass ich wesentlich eher spüre, wann ein Rennauto ausbricht, um es doch noch abfangen zu können. Vielleicht kann hier das neue Logitech RS50 System mit Trueforce und Direct Drive noch stärker punkten; ich hatte leider noch keine Gelegenheit, dieses Lenkrad auszuprobieren und einen Vergleich zu ziehen. Nach den ersten Wochen sind die Rundenzeiten durch das Fanatec-Upgrade erstmal nicht wesentlich besser geworden, d. h. wer sich an das Logitech G29 gut gewöhnt hat, fährt hier vermutlich genauso gute Zeiten. Aber ich muss mich erstmal an das neue Lenkrad gewöhnen.

Fanatec-Bundle für rund 800 Euro:

Mögliche Logitech-Alternative für rund 800 Euro:

Wheel Stand Pro DD für Fanatec Quelle: Daniel Waadt Wheel Stand Pro DD für Fanatec

Sim Rig: Eine Frage des Preises und des Platzes

Mit entsprechendem Motion Rig kann man auch schon mal 50.000 Euro für ein Sim-Racing-Setup ausgeben. So viel Budget stand mir natürlich nicht zur Verfügung, und wichtig war für mich erstmal ein günstiges System, womit man keinen Tisch braucht, um das Lenkrad zu befestigen. Ebenfalls vor neun Jahren habe ich mich für den Wheel Stand Pro entschieden, da dieser wenig Platz in Anspruch nimmt. Beim Logitech G29 hat mir dieser gute Dienste erwiesen und ich war skeptisch, ob dieser die 8 Nm vom Fanatc DD Pro verkraftet. Leider war dieser zunächst nicht mit meinem Fanatec-Bundle kompatibel, glücklicherweise gibt es aber Zubehörteile für rund 50 Euro, sodass eine Umrüstung auf das Fanatec-System problemlos möglich ist.

Eine Herausforderung ist es bei dieser Lösung aber, einen passenden Stuhl zu finden. Hier sind natürlich Sim Rigs wie der Nitro Concepts E-Racer schön, in denen der Stuhl direkt mit integriert ist. Der Bürostuhl ist natürlich flexibler anpassbar, aber dieser rutschte immer weg. Hier habe ich dann aber glücklicherweise von einem Sim-Racer (danke Ace!) einen Tipp bekommen, mehr dazu ganz unten im Artikel. Jetzt bin ich mit der Lösung relativ glücklich, auch wenn ich natürlich immer noch etwas von einem richtigen Sim Rig träume. Dafür ist meine Lösung mit dem Wheel Stand Pro jetzt sehr flexibel und lässt sich mit einem Transportroller auch bequem ins Wohnzimmer befördern, falls eine Racing-Session mit der Playstation 5 ansteht.

Sim-Racing-Spiele: Automobilista 2 vor Assetto Corsa

Ich habe natürlich schon einige Rennsimulationen ausprobiert und im Gesamtpaket aus Steuerung, Strecken, Autos und Grafik ist Automobilista 2 derzeit meine absolute Referenz. Bei Steam gab es das Spiel zuletzt für 11,09 Euro, laut Key-Preisvergleichsportalen gibt es Automobilista 2 weiterhin für rund zehn Euro. Bei Steam gibt es auch viele Add-ons mit zusätzlichen Strecken und Fahrzeugen, mit dem Hauptspiel ist man erstmal mehr als gut bedient. Wirklich problemlos funktioniert bei Automobilista 2 auch das Triple-Screen-Setup, es ist ja längst nicht Standard, dass dies jedes Rennspiel unterstützt. Der größte Vorteil von Automobilista 2: Wenn man mit Freunden online gegeneinander spielen möchte, kann man sich über die Steam-Freundesliste mit einem Klick in die Partie einwählen. Assetto Corsa Competizione ist meiner Meinung nach auch ein sehr gutes Spiel, kommt aber vom Fahrgefühl nicht ganz an Automobilista 2 heran.

Mit einem Klick ist man bei Automobilista 2 in der Multiplayer-Partie. Quelle: Daniel Waadt Mit einem Klick ist man bei Automobilista 2 in der Multiplayer-Partie. Im Early Access ist inzwischen auch Assetto Corsa Rally verfügbar und macht gerade mit Lenkrad Spaß, ist aber auch sehr herausfordernd. Der Umfang ist derzeit noch relativ gering, doch mit dem Wissen, dass das Spiel immer besser wird, kann man jetzt für wenige Euro schon mal reinschnuppern. Das Spiel iRacing gibt es nur im Abo-Modell und das kann auf Dauer richtig teuer werden, daher habe ich dieses noch nicht ausprobiert. Außerdem schreckt mich die veraltete Grafik-Engine ab. Dafür soll iRacing ein sehr realistisches Fahrgefühl bieten, was aber auch nicht jedem zusagt. Gran Turismo 7 für die Playstation 4/5 ist jetzt auch nicht die realistischste Simulation, wer aber eine entsprechende Sony-Konsole besitzt, bekommt hier ein spaßiges Spiel mit vielen motivierenden Missionen im Singleplayer-Modus und kann Autos sammeln - das fehlt z. B. Automobilista 2. Außerdem liebe ich Gran Turismo 7, um Strecken zu lernen. Gerade bei der Nordschleife ist es sehr hilfreich, wenn man die Strecke in elf Sektoren lernen kann und zunächst versucht, in jedem Sektor eine neue Bestzeit zu erreichen, bevor man den rund sieben Minuten langen Rundkurs fährt.

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Sim-Racing-Tuning: Software für Sim-Racer

Wer ernsthafter ins Thema Sim Racing einsteigen möchte, sollte sich auch hilfreiche Software anschauen. Auf meiner To-Do-Liste steht jetzt SimHub. Hier lassen sich in Spielen wie Automobilista 2 beispielsweise HUD-Elemente hinzufügen, damit man den Verlauf der Pedaleingaben sieht und versteht, um seine Rundenzeiten zu optimieren. Auch wer in seinem Sim Rig zusätzliche Hardware installiert hat (u. a. Bass Shaker, Wind-Simulatoren, LED-Leisten etc.) wird an der Software kaum vorbeikommen.

SimHUB Quelle: Daniel Waadt SimHUB


Update: Fanatec-Upgrade mit Lenkrad

Das Gran-Turismo-Lenkrad aus dem Bundle war für den Einstieg gut, wer aber eine bessere Materialqualität sucht, findet bei Fanatec zahlreiche Lenkräder zum Nachrüsten. So bin ich schließlich beim Fanatec ClubSport Steering Wheel Formula V2.5 gelandet und habe den Kauf nach zwei Monaten keinesfalls bereut. Die Griffe bestehen aus echtem Glattleder und die Frontplatte besteht aus 5 mm Carbon. Es gibt auch eine Version mit Alcantara-Griffen, doch wer wie ich nicht gerne mit Handschuhen fährt, wird hier durch schwitzige Hände schnell dafür sorgen, dass das Alcantara nicht mehr schön aussieht. Das Lenkrad wird auch von Gran Turismo 7 auf der Playstation 5 offiziell unterstützt und liegt sehr angenehm in der Hand.

Fanatec ClubSport Steering Wheel Formula V2.5 Quelle: Daniel Waadt Fanatec ClubSport Steering Wheel Formula V2.5 Optional kann das Lenkrad auch mit anderen sehr hochwertigen Schalthebeln (Podium Advanced Paddle Module) ausgestattet werden. Wer komplett auf Pedale verzichten möchte, kann hier Gas und Bremse auf einen Hebel legen (in der Praxis wegen der Griffposition aber nicht ideal). Ich habe das Erweiterungsset ausprobiert, für mich war aber die Anordnung der Hebel zu eng und störend, sodass ich letztendlich wieder die Standardschalthebel montiert habe, die ich klasse finde. Für wen das Fanatec ClubSport Steering Wheel Formula V2.5 zu klein und zu teuer ist, findet für rund 200 Euro mit dem CSL Steering Wheel GT3 eine interessante Alternative mit 300 mm statt 270 mm Durchmesser. Ich selbst habe dieses Lenkrad aber noch nicht ausprobiert.

Fanatec ClubSport Steering Wheel Formula V2.5 Quelle: Daniel Waadt Fanatec ClubSport Steering Wheel Formula V2.5


Update: Fanatec-Upgrade mit Pedalen

Bei meinem Bundle waren die CSL Pedals inklusive, die es einzeln für rund 100 Euro zu kaufen gibt. Der Sprung von meinen alten Logitech-Pedalen war, wie bereits oben erwähnt, gewaltig. Obwohl es sich hier um ein Einsteiger-Pedal-Set handelt, wirken die Pedale sehr hochwertig und erfüllen absolut ihren Zweck. Ich habe hier auch das optionale CSL Pedals Load Cell Kit ausprobiert, das verspricht, dass sich das Pedalgefühl eher wie das Bremsen in einem echten Auto anfühlt und sich durch Training das Muskelgedächtnis verbessert. Für meinen persönlichen Geschmack ist das Pedal zu steif und es ist zu viel Kraft erforderlich.

Fanatec ClubSport Pedals V3 Quelle: Daniel Waadt Fanatec ClubSport Pedals V3 Schließlich bin ich dann auf die Fanatec ClubSport Pedals V3 umgestiegen, die einen sehr hochwertigen Eindruck machen und über eine einstellbare Load Cell (bis zu 90 kg) verfügen. Generell lässt sich an diesen Pedalen sehr viel einstellen, egal ob Pedalwinkel oder die justierbare Bremssteifigkeit (PDF-Anleitung ist extrem umfangreich). Was ich vermisse, ist die Möglichkeit, das Kupplungspedal zu entfernen, um das Brems- und Gaspedal frei anzuordnen. Mit meinem Wheel Stand Pro ist die Kombination nicht ideal. Zumindest lassen sich über die Schrauben das Kupplungs- und Bremspedal um zwei Zentimeter nach links verschieben. Ich hätte mir aber gewünscht, dass die Anordnung frei konfigurierbar ist wie bei den CSL Pedals, um einfach mehr Abstand zwischen den Pedalen zu haben, weshalb ich inzwischen wieder die CSL Pedals nutze. Wenn wir schon bei der Ergonomie sind: Wer diese Pedale kauft, sollte sich im Klaren sein, dass man sie mit Schuhen verwenden sollte, denn mit Socken fühlt sich das Ganze nicht bequem an, und dann sind hier die CSL Pedals angenehmer. Das Pedalgefühl von Gas und Bremse bei den ClubSport Pedals V3 ist dafür aber grandios und lässt keine Wünsche offen. Diese beiden Pedale verfügen sogar über Vibrationsmotoren, allerdings muss das Spiel dies unterstützen und ich habe das nicht ausprobiert. Das Kupplungspedal mit dem speziellen "Schleifpunkt" ist dagegen etwas gewöhnungsbedürftig, wird von mir aber ohnehin nicht verwendet.

Fanatec ClubSport Pedals V3 Quelle: Daniel Waadt Fanatec ClubSport Pedals V3


Update: Stuhl-Tuning, damit dieser nicht wegrutscht

Wer seinen bestehenden Gaming- oder Bürostuhl für das Sim-Racing verwendet, stellt schnell fest, dass der Stuhl beim Versuch, die Bremse oder das Gaspedal zu drücken, ständig wegrollt. Zunächst habe ich für dieses Problem Anti-Rutsch-Pads gekauft. Dabei wird unter jede Rolle so ein Anti-Rutsch-Pad gelegt. Die Lösung ist sehr preiswert, hat aber zwei große Nachteile: Es ist sehr fummelig, jedes Mal diese Pads unter den fünf Rollen zu platzieren und danach wieder zu entfernen. Außerdem ist diese Lösung sehr unflexibel. Selbst wer nicht mehr auf dem Stuhl sitzt, wird bei Laminatböden Probleme haben, den Stuhl auch nur minimal zu verschieben, wenn sich die Pads unter den Rollen befinden. Also habe ich nach Bürostuhlrollen gesucht, die eine optionale Bremse haben.

Rollen für den Bürostuhl oder Gamingstuhl mit Bremse Quelle: Daniel Waadt Rollen für den Bürostuhl oder Gamingstuhl mit Bremse Die bei Amazon angebotenen Modelle wirkten auf mich alle nicht sehr hochwertig, und so bin ich schließlich bei diesen Rollen vom Filzgleiter-Shop gelandet. Der Preis ist für fünf Rollen mit 54,45 Euro zwar sehr happig, doch die bequeme Einstellmöglichkeit und die hervorragende Qualität sind jeden Cent wert, wenn man regelmäßig mit seinem Bürostuhl Sim-Racing betreibt. Wenn man aufsteht, lässt sich der Stuhl jetzt auch anders als bei den Anti-Rutsch-Pads etwas verschieben. Ich werde in diesem Artikel weiter berichten, wie es bei mir mit Sim Racing weitergeht, und hoffe, dass der ein oder andere Leser ein paar Inspirationen für den Einstieg in die Materie erhalten hat. Für weitere Ideen und Tipps bin ich auch in den Kommentaren dankbar.

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    • Kommentare (22)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Tornavida Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Himbernuub
        Sim Racing ist cool und macht Spaß.
        Darum gehts ja letztendlich. Mit dem richtigen Abstand funktioniert das so ziemlich für jedes Game.

        Die Wahl der richtigen ABS und TC Stufe in Verbindung mit einem abgestimmten Setup auf die Strecke,Wetter incl. Temps und den eigenen Fahrstil gehört auch nun mal zum Skill dazu und ist mind. ein genauso wichtiger Indikator für "Skill" wie der Umgang mit 3 Pedalen,die es in modernen GT und Formel Rennwagen eh kaum gibt. Da gibt es Viele, die das viel besser können als man selbst (und auch mehr Zeit dazu haben).Um sich unkompliziert mit wenig Zeitaufwand mit Anderen zu messen eignet sich m.E.n. z.B. iRacing mit den fixed Setup Rennevents, das wäre mein Tipp wenn man mal so sehen möchte wo man Talentmässig steht. Ansonsten ist das eher schwierig da eine Meinung über Andere (und sich selbst) zu bilden ausser wenn es sehr offensichtlich ist sowohl im positiven als auch negativen Sinne. Ansonsten gilt in allen Belangen...Übung macht den Meister.
      • Von Tornavida Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Himbernuub
        Sim Racing ist cool und macht Spaß.
        Darum gehts ja letztendlich. Mit dem richtigen Abstand funktioniert das so ziemlich für jedes Game.

        Die Wahl der richtigen ABS und TC Stufe in Verbindung mit einem abgestimmten Setup auf die Strecke,Wetter incl. Temps und den eigenen Fahrstil gehört auch nun mal zum Skill dazu und ist mind. ein genauso wichtiger Indikator für "Skill" wie der Umgang mit 3 Pedalen,die es in modernen GT und Formel Rennwagen eh kaum gibt. Da gibt es Viele, die das viel besser können als man selbst (und auch mehr Zeit dazu haben).Um sich unkompliziert mit wenig Zeitaufwand mit Anderen zu messen eignet sich m.E.n. z.B. iRacing mit den fixed Setup Rennevents, das wäre mein Tipp wenn man mal so sehen möchte wo man Talentmässig steht. Ansonsten ist das eher schwierig da eine Meinung über Andere (und sich selbst) zu bilden ausser wenn es sehr offensichtlich ist sowohl im positiven als auch negativen Sinne. Ansonsten gilt in allen Belangen...Übung macht den Meister.
      • Von Himbernuub Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Sim Racing ist cool und macht Spaß. Aber die scene an sich ich dachte Jahre lang die haben es da alle echt gut drauf, bis ich gemerkt habe der Großteil sind alle wannabes. Bei 9 von 10 geht nichts ohne ABS und TC. ( da ist ja der Anteil an Aim Assist spieler noch weniger ) Dazu kommt noch das sie alle nur noch 2 Pedale bedienen können und schalt Vorgang über 1 klick erfolgen muss. Lass die 9 von 10 mal 3 Pedale bedienen + h Schaltung und das ganze ohne möchtegern Helferlein..... .....
      • Von SXFreak PC-Selbstbauer(in)
        Danke für den tollen Artikel. Automobilista 2 ist auch mein Favorit. Bin vor einiger Zeit von Assetto Corsa umgestiegen. Es bietet eine native Multimonitor Unterstützung sogar mit verschiedenen Auflösungen. Das gibt es sonst nirgendwo, meines Wissens.
      • Von Schnoedeller Kabelverknoter(in)
        Zitat von meckswell
        Danke für den tollen Bericht. Ich werde mir Automobilista 2 holen, für 11€ kamma nix falsch mache. Und dann schaun, was mit dem Xbox Pad so geht, soll ja freundlich sein das Spiel.

        Ich schaute mal nach den Spielerzahlen, AC hat extrem viel und gestern den Alltime Peak, nach 11 Jahren, des is krass.

        Ich mag ja ansich PMR, aber das ist leider eine massive Fehlzündung und dann stürzt es oft ab, das is das Schlimmste.
        Automobilista 2 ist mit Pad nicht gut spielbar. Da eignez sich Le Mans Ultimate viel besser, wenn es ums Gamepad geht.
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        Oder du nutzt halt die Wippen.
      Direkt zum Diskussionsende
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