Adam Audio D3V im Test: Kleine Lautsprecher ganz groß
Mit den D3V liefert der Berliner Hersteller für professionelle Studiomonitore einen besonders kompakten Lautsprecher-Hybriden und einen Einstieg in die Studiowelt. Schreibtischfreundlichkeit, ein integrierter Wandler und studiotauglicher Sound: Geht das Konzept auf?
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Die D3V sind der jüngste und kompakteste Zugang im Adam-Audio-Monitor-Angebot. Wie der Name schon andeutet, handelt es sich bei unserem Testmodell um ein Monitorpaar mit kleinen 3,5-Zoll-Treibern. Die Monitore sind besonders kompakt, werden direkt als Stereokonfiguration verkauft und bieten dank integriertem Wandler neben analogen Eingängen auch gleich eine Möglichkeit, den Rechner zu verbinden. Ob sich die D3V als gute Kompaktboxen und Hybride für den Studio- und Entertainment-Bereich eignen, haben wir in unserem Test herausgefunden.
Ausstattung und Eigenschaften
Die D3V kommen gut verpackt im funktionalen Karton. Die beiden Monitore messen je 200 × 115 × 150 mm, wiegen 3,58 kg und sind in schwarzem Kunststoff sehr hochwertig gefertigt. Alternativ gibt es die Monitore auch in Weiß zu kaufen. Im Lieferumfang findet man alle nötigen Kabel, um die Boxen an einem Rechner zu betreiben, sowie eine Kurzanleitung, in der alle relevanten Funktionen zu finden sind. Wer noch mehr Details zum System sucht, findet auf der Webseite vom Frequency-Response- bis zum Wasserfall-Diagramm viele interessante Informationen und Labormesswerte. Die Auslegung als potenzielle Schreibtischboxen erkennt man auch an den beigelegten Standfüßen, die montiert die Monitore anwinkeln und damit eine Dreieckspositionierung auch auf dem Tisch zulassen. Da Flexibilität hier großgeschrieben wird, kann man die D3V auch per an der Unterseite angebrachtem Gewinde auf einem Stativ montieren oder mittels selbstklebender Gummifüße traditionell flach abstellen.
Quelle: PCGH
Standfuß und Montagebefestigung
Neben dem zum Schutz vergitterten 3,5-Zoll-Tieftöner - man hat hier auch an mobil arbeitende Nutzer gedacht - finden sich an den D3V auch Adam Audios bekannte Bändchen-Hochtöner sowie je zwei Passiv-Radiator-Membrane pro Box. Bei den D3V handelt es sich - wie im Studio üblich - um ein aktives System mit verbautem Verstärker. Dabei wurde den kompakten Monitoren ein einzelner Verstärker in der linken Box spendiert, die rechte Box ist hingegen passiv und wird über ein proprietäres Kabel mit der linken verbunden. Sämtliche Anschlüsse und Schalter befinden sich aus diesem Grund auch in der besagten linken Box. Wer der Anordnung halber die Lautsprecher tauschen möchte, kann die Kanäle drehen.
Neben dem Anschluss für Strom und der Verbindung zur linken Box verfügen die D3V über zwei TRS-6,3-mm-Klinkeneingänge und einen USB-C-Anschluss. Während die beiden 6,3-mm-Klinkeneingänge für einen klassischen Betrieb über ein Audiointerface oder einen Mixer - mit zwei symmetrischen Ausgängen für den Stereobetrieb - gedacht sind, lässt sich über den USB-C-Anschluss direkt ein Rechner oder Mobilgerät anschließen. Denn die D3V haben einen integrierten Wandler mit DSP, der direkt Audio vom Rechner oder Mobilgerät in 16 Bit, 48 kHz ausgeben kann. Für eine sehr entspannte Inbetriebnahme kann das System direkt per Plug and Play verbunden werden, eine Treiberinstallation ist nicht erforderlich. Ein- und ausgeschaltet werden die Boxen an der Front über den multifunktionalen Lautstärke-Drehregler. Das LED-hinterlegte Adam-Logo dient mit unterschiedlichen Farben und Blinkmustern als Statusanzeige. Dank des an der Front angebrachten 3,5-mm-Klinkenanschlusses kann man den integrierten Wandler und Verstärker auch für Kopfhörer nutzen. Wird Letzterer hier verbunden, schalten sich die Monitore ab und das Audio wird direkt über den Kopfhörer ausgegeben.

Habe selber KEF LSX II
Das ist ne andere Liga schon klar