Teufel Concept E - Das neue 5.1-System für Zocker und Filmfans im Test mit Video
Das alterwürdige Concept E, eine rund 450 Eure teure 5.1-Komplettanlage, bekommt endlich einen Nachfolger. Das Concept E ist primär für Spieler entwickelt worden, eignet sich dank gutem Klang aber auch für die Musikwiedergabe oder Filmgenuss. Dank Bluetooth kann zudem ein Smartphone oder ein ähnliches Gerät Audio über das Teufel-System wiedergeben.
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Quelle: PC Games Hardware
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Mit dem Concept E möchte Teufel Spielern ein kompaktes und modernes 5.1-System zur Verfügung stellen. Es handelt sich hierbei um eine komplette Überarbeitung des beliebten gleichnamigen Vorgängermodells. Viel Zeit ist seit diesem vergangen und Teufel hat sich bei der Modernisierung sichtlich Mühe gegeben, das Nachfolgemodell an die veränderten Ansprüche der Spielerschaft anzupassen.
Teufel Concept E - Features und Austattung
Das Concept E unterstützt nun die Verbindung mit mobilen Geräten wie Tablets und Smartphones via Bluetooth. Dies ist wohl die auffälligste Anpassung an moderne Zeiten. Die Übertragung läuft bei kompatiblen Geräten mit dem Streaming-Codec advX, der dem Standard A2DP klanglich überlegen ist. Wiedergeben kann das Teufel-System Stereo-, 2.1- und 5.1-Audio. Unterstützte Mehrkanal-Formate sind Dolby Pro Logic, Dolby Pro Logic 2, Dolby Digital und DTS. Der Verstärker ist im Subwoofer integriert und kann per USB direkt an den PC angeschlossen werden. Eine Software, um klangliche Veränderungen vorzunehmen, fehlt allerdings. Zusätzlich gibt es drei analoge 3,5-mm-Klinkenstecker, den üblichen Zweikanal-Cinch-Eingang und zwei digitale Eingänge per optischem Toslink- und Coaxial-Kabel. Inklusive Bluetooth können so insgesamt bis zu sechs Geräte gleichzeitig angeschlossen werden.
Die an einen Eishockey-Puck oder Bonbon-Dose erinnernde Fernbedienung dient dazu, zwischen den einzelnen Eingängen zu wechseln, die Lautstärke anzupassen oder das System stumm zu schalten. Außerdem kann damit das System in den Standby-Modus versetzt werden oder aus diesem erweckt werden. Einen Netzschalter besitzt das Concept E nicht. Um die Satelliten und den Subwoofer einzupegeln, muss der entsprechende Kanal von Hand am Subwoofer ausgewählt werden, danach kann wieder die Fernbedienung genutzt werden, um die Lautstärke des Kanals anzupassen. Um die korrekte Aufstellung und Einpegelung zu vereinfachen, kann ein Testton genutzt werden, eine automatische Einpegelung besitzt das Teufel-System nicht.
Teufel Concept E - Die Technik
Der in dem Subwoofer verbaute Class-D-Verstärker liefert eine Maximalleistung von 500 Watt. Davon entfallen jeweils 60 Watt auf die fünf Satelliten und 200 Watt auf den Subwoofer. Die Sinus-Leistung beträgt 45 Watt für die Satelliten und 150 Watt für den Subwoofer. Der Center-Lautsprecher besitzt zwei 80-mm-Mitteltöner aus beschichteter Zellulose und einen 19-mm-Hochtöner. Die Trennfrequenz beträgt 3400 Hz, der Frequenzbereich liegt zwischen 150 und 20.000 Hz. Die restlichen Satelliten besitzen nur einen Mitteltöner, sind ansonsten aber gleich ausgestattet. Die Gehäuse der Satelliten sind geschlossen aufgebaut. Der Subwoofer ist mit einem 20-cm-Zellulose-Tieftöner ausgestattet und arbeitet mit einem Bassreflex-, genauer: Nach dem Downfire-Prinzip. Die untere Grenzfrequenz beträgt 40 Hz bei -3 dB.
Teufel Concept E - Das System im Test
Wer wegen dem Fokus auf Spieler eine brachiale, basslastige Abstimmung erwartet, wird vom Concept E überrascht. Das System spielt ausgesprochen sauber und präzise. Die Satelliten arbeiten auch feine Details aus dem Klangteppich heraus, der Subwoofer ist gut vernehmbar und liefert knackige, straffe Bässe, hält sich aber insgesamt angenehm zurück. Erst bei hoher Pegelung tritt er etwas in den Vordergrund und verliert ein wenig seines sonst sehr guten Ansprechverhaltens und Präzision. Die Abstimmung ist Teufel sehr gut gelungen, die Trennfrequenz von Satelliten zu Subwoofer ist nur mit viel Konzentration zu vernehmen. Gewaltige Tiefbässe sollte man von dem 20-cm-Tieftöner nicht erwarten, doch für die meisten Ansprüche sollte das System genügend Druck liefern. Der gute, saubere Klang gefällt auch bei der Musikwiedergabe, einzig sehr verwöhnte Ohren wünschen sich einen noch etwas präziseren, detaillierteren und wärmeren Sound. Musik-Fans solcher Art sollten sich aber auch eher nach einem hochwertiger Hi-Fi-Anlage umsehen, vorzugsweise mit sehr guten Standboxen und eine vergleichbare Leistung nicht von einem kompakten 5.1-System für Spieler erwarten.
In Spielen hilft die präzise Wiedergabe beim Orten von Gegnern, der Subwoofer untermalt das Geschehen mit kraftvollen Tieftönen, ohne negativ durch Dröhnen aufzufallen. Korrekt aufgestellt bildet sich um den Hörer ein eindrucksvoller akustischer Raum. Durch das gute Sounding klingen Spiele mit guter Abmischung sehr natürlich, was der Atmosphäre zugute kommt. So macht Spielen Spaß. Ein weiterer Vorteil des Systems ist, dass es auch bei niedrigeren Pegeln sauber anspricht, somit sind auch nächtliche Spiele-Sessions mit nachbarschaftsfreundlichen Lautstärken möglich. Auch Filme machen mit dem Concept E viel Spaß, für große Heimkinos inklusive Beamer und Co. sollten Sie aber eventuell ein anderes System ins Auge fassen. Für kleine Spiel- und Filmzimmer bis etwa 25 m² ist das Teufel Concept E aber bestens geeignet.
Die Verbindung via Bluetooth funktioniert intuitiv und tadellos. Jedenfalls dann, wenn die Entfernung zwischen dem angebundenen Gerät und dem in den Subwoofer des Concept E integrierten Verstärker nicht zu groß wird oder Hindernisse wie Türen die Übertragung stören. An der Qualität gibt es nichts auszusetzen, solange die Bitrate des Ausgangsmaterials nicht zu niedrig ist. Das Teufel-System spielt detailliert genug, um solch groben Qualitätsverlust durch zu hohe Komprimierung zu entlarven.
Design und Verarbeitung des Concept E sind sehr gut gelungen. Die Satelliten wirken sehr solide aufgebaut, der Look ist dank der Akzente durch die metallischen Umfassung der Chassis, dem mattschwarzen Gehäuse und dem Schutzgitter klassisch, beinahe schon Retro, ohne dabei allerdings altmodisch zu wirken. Einen Kontrast bei dem Design bildet der sehr sauber verarbeitete Subwoofer: Alle Ecken und Kanten sind abgerundet, kein Spalt stört das "cleane" Äußere. Die Verstärkerrückwand ist aus gebürstetem, mattschwarzem Aluminium, an der Front sitzt das weiße Bedienelement an der Front. Wegen dem Downfire-System steht der Subwoofer auf vier kräftig dimensionierten, gummierten Aluminium-Füßchen.
Teufel Concept E: Fazit
Das modernisierte Concept E ist Teufel sehr gut gelungen. Der Klang ist sehr gut, die Anschlussmöglichkeiten für die meisten Ansprüche völlig zufriedenstellend und dank Bluetooth auf der Höhe der Zeit. Die Verarbeitung ist ausgezeichnet und das Design gefällig. Eine wirkliche Schwäche hingegen leistet sich das Teufel-System nicht. Mit 450 Euro ist das Teufel-System zwar nicht billig, aber die Features, der sehr gute Sound, die hochwertige Verarbeitung und das ansprechende Design bilden ein gelungenes Gesamtpaket, das sich Sourround-Fans einmal genauer ansehen sollten.

WhoWo ist denn der Test ?EsDas Einzige was man in dem Videoistsieht, ist das Aussehen des Gerätesanschauenundmit den Handy Sound abspieleneine Hörprobe mit dem Handy. Keine Filme, Spiele, Musik mit dem PC in richtiger 5.1 Aufstellung ?Aber den Text des Artikels hast du gelesen?
Und wie vorhin gepostet sind 450 Euro im Fertigboxen-Bereich nicht gerade viel, wenn man die Verarbeitungsqualität - auch der Elektronik - bedenkt. Und wenns dann auch noch gut klingt dann scheint es ja preisgerecht zu sein.
Gruß,
Phil
Darauf bin ich sehr gespannt als Besitzer des Edifier S550 Encore
Persönlich fand ich die Videos über Grafikqualität/Benchmarks aus sprachlicher Sicht besser.
Bei dem Video bist du teilweise wieder nicht ganz so flüssig gewesen, trotzdem erkennt man einen deutlichen Schritt nach vorne
und ich finde es wirklich unglaublich von PCGH, dass die dich so ins kalte Wasser werfen
Damals war das "High-End wenn man zu zweit mit Drehreglern zwei weiße Linien nach oben und unten bewegte und damit ein Quadrat von links nach rechts und umgekehrt bewegte.
Die Zeiten ändern sich aber und die Ansprüche steigen. Wer einmal etwas vernünftiges gehört hat, der tut sich so etwas nicht mehr freiwillig an.