Amazon Echo: Jetzt ohne Reservierung verfügbar
Mit über zwei Jahren Verzug ist Amazon Echo nun auch in Deutschland für jeden frei zu erwerben. Nachdem man zunächst auf ein Einladungssystem gesetzt hat, ist jetzt der freie Verkauf gestartet. Die Preise bleiben derweil stabil, während Sprachassistentin Alexa, das Hauptfeature von Amazon Echo, zwar bemüht ist, aber auch noch einiges an Übung braucht.
Im September des vergangenen Jahres kündigte Amazon Echo für Deutschland an und stellte das Einladungssystem vor, über das ab Ende Oktober die ersten Kunden versorgt wurden - rund zwei Jahre nach der Einführung in den USA. Nun, im Februar 2017, dürfen alle Kunden Echo sowie Echo Dot und seine Hauptfunktion, die Sprachassistentin Alexa, bestellen.
Amazon sieht Echo als Zentrale für "Smart Homes" und so kann das nur per Sprache steuerbare Gerät selbst beispielsweise Lampen, Lichtschalter, Thermostate und andere kompatible Geräte bekannter Hersteller bedienen. Wie auch die bekannten Sprachassistenzsysteme Google Now, Siri von Apple oder Microsofts Cortana spielt Amazon Echo auf Zuruf zudem Musik von Diensten wie beispielsweise Spotify, beantwortet Fragen, liest Hörbücher, liefert Nachrichten sowie Verkehrs- und Wetterinformationen, Sportergebnisse und so weiter.
Dabei soll durch automatische Aktualisierungen über die Cloud ein ständiger "Lernprozess" stattfinden, sodass beispielsweise die Spracheingaben besser verstanden werden und darüber hinaus neue Funktionen hinzukommen, etwa weitere unterstützte Dienste. In der Praxis erwies sich Alexa bisher als bemüht, aber nicht perfekt. Einfache Aufgaben wie Musikabspielen oder Smart-Geräte steuern versteht sie noch gut. Sobald es aber etwas komplexer wird, geht ihr doch schnell die Luft aus. Das kann schon das Erzählen eines Witzes sein, die in der Regel Grillenzirpen und Froschquaken hervorrufen.


Munter bleiben!
Klar, die easter eggs sind echt lustig... aber da kann ich mir auch ein paar Videos zu anschauen, dafür muss ich das Ding nicht kaufen. Und sonst gilt, was hier auch alle anderen schreiben: Warum freiwillig eine scheunentorgroße Sicherheitslücke nach der anderen in die Bude holen? Am besten noch mit der Heizung gekoppelt, damit ein Einbrecher, während ich im Urlaub bin bei mir einsteigen kann aber es sich Tags zuvor wenigstens schön warm stellen kann
Aus technischer (Nerd)sicht sicher reizvoll, aber man muss echt nicht um jeden Preis alle technischen Spielereien mitmachen.
Ein Spielzeug für die Konsumzombies. Wenn die ganzen EasterEggs ausprobiert wurden landet es dann spätestens zwei Wochen später in der Ecke, garantiert. Aber muss ja jeder selber wissen wie er sein Geld rausschmeisst. Von der Datenschutzthematik mal ganz zu schweigen.
Wer sich freiwillig eine Wanze ins Haus holt und dafür auch noch bereit ist Geld auszugeben, ist meiner unmaßgeblichen Meinung nach
Munter bleiben!
Mit Computern sprechen? Nein danke! Weder mit Smartphone, Smart-TV, Echo-Box oder sonstigem Krempel. Wenn das Bedürfnis zu sprechen verspüre, unterhalte ich mich mit meinen Mitmenschen.