Samsung Ecogreen F4 HD204UI im Test: Ideales Datengrab zum guten Preis

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Mit der Samsung Ecogreen F4 HD204UI haben die Koreaner ein interessantes Datengrab im Angebot, das sich in Kombination mit einer SSD besonders eignet. PC Games Hardware macht den Test und sagt Ihnen, ob sich eine Anschaffung lohnt.

Samsung Ecogreen F4 HD204UI im Test: Ideales Datengrab zum guten Preis (1) Quelle: PC Games Hardware Samsung Ecogreen F4 HD204UI im Test: Ideales Datengrab zum guten Preis (1) Samsung Ecogreen F4 HD204UI im Test: Ideales Datengrab zum guten Preis (2) Quelle: PC Games Hardware Samsung Ecogreen F4 HD204UI im Test: Ideales Datengrab zum guten Preis (2) Traditionell werden Magnet-Festplatten auch als Massenspeicher bezeichnet. Dieser Begriff trifft ihre Eignung für den Heimanwendermarkt auch sehr gut, denn kein anderes Medium bietet bis heute einen günstigeren Preis pro Gigabyte Speicherplatz. Ein gutes Datengrab ist die Samsung Ecogreen F4 HD204UI, die mit einem günstigen Preis und guten Leistungswerten auf sich aufmerksam macht. Besonders in der Kombination mit einer SSD kann man mit dem Speicherriesen Spaß haben.

Samsung Ecogreen F4 HD204UI im Test: Günstiges, leises 4k-Drive mit Schreibschwäche
Mit nur drei Plattern à 667 GByte erreicht die Ecogreen F4 die zwei Terabyte-Grenze. Aufgrunddessen liegt auch die Geräusch­entwicklung am niedrigsten im Testfeld und auch die Leistungsaufnahme pendelt sich auf dem sehr guten Niveau des Vorgängers ein - das macht die Platte auch einfach zu kühlen. Sequenzielle Datentransfers bewältigt die F4 lesend wie schreibend gut, was sich auch im ersten Kopiertest widerspiegelt. Schwachpunkt ist jedoch die Schreiblatenz, die mit 16,8 Millisekunden zu hoch ausfällt - wir vermuten. dass die Emulation der 512-Byte-Sektoren schuld daran ist. Als genügsames, günstiges Datengrab eignet sich Samsungs Ecogreen F4 dennoch ideal und auch der günstige Pro-Gigabyte-Preis von nur rund 4 Eurocent spricht für dieses Einsatzgebiet.

Samsung Ecogreen F4 HD204UI im Test: Performance
Die Samsung Ecogreen F4 braucht im Idle 3,4 Watt (WD Velociraptor WD6000HLHX, 600 Gbyte: 3,7 Watt), unter Last erhöht sich dieser Wert auf sehr gute 6,2 Watt (WD Velociraptor WD6000HLHX, 600 Gbyte: 6,8 Watt). Auch bei der Lautheit ist die Festplatte im Spitzenfeld: 0,2 Sone im Idle und 0,5 Sone unter Last (WD Velociraptor WD6000HLHX, 600 Gbyte: 0,4 und 1,5 Sone). Bei den Zugriffszeiten muss sie jedoch aufgrund ihrer Optimierung auf Lautheit und Stromverbrauch Federn lassen: 18,6 ms mittlere Zugriffszeit beim Lesen und 16,8 ms mittlere Zugriffszeit beim Schreiben (WD Velociraptor WD6000HLHX, 600 Gbyte: 6,8 und 3,5 ms) - das Ablegen vieler kleiner Dateien sollte entsprechend vermieden werden. Bei den Transferraten liefert sie gute Ergebnisse, die der niedrigen Drehzahl entspricht, aufgrund der hohen Datendichte aber teils kompensiert werden kann:

• Leseleistung, Mittlere Transferrate: 108,9 MB/s (WD Velociraptor WD6000HLHX, 600 Gbyte: 133,3 MB/s)
• Schreibleistung, Mittlere Transferrate: 108,9 MB/s (WD Velociraptor WD6000HLHX, 600 Gbyte: 131,6 MB/s)

Samsung Ecogreen F4 HD204UI im Test: Fazit
Samsungs 2-TByte-Platte HD204UI führt die Stärken der Ecogreen-Serie fort: Ein besonders im Leerlauf kaum wahrnehmbares Betriebsgeräusch gepaart mit einer überzeugenden sequenziellen Übertragungsrate und einem günstigen Preis pro Gigabyte. Auch die Leistungsaufnahme ist für eine mechanische Festplatte im 3,5-Zoll-Format top. Schwächen finden sich nur wenige; der Schreibzugriff ist aufgrund der Geräusch- und Stromverbrauchsoptimierung vergleichsweise langsam. (Samsung Ecogreen F4 HD204U im PCGH Preisvergleich ab 70 Euro)

Produktname Ecogreen F4
Modellnummer HD204UI
Hersteller Samsung
Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis Ca. € 80,-/gut
Preis in Euro pro GByte 0,04 €/GByte
Bauform Intern, 3,5 Zoll
Anzahl der Platter 3 x 667 GByte
Umdrehungen pro Minute k. Angabe
Ausstattung (20 %) 1,65
Kapazität binär/dezimal 1.863 GiByte/2.000 GByte
Cache 32 MiByte
Herstellergarantie 3 Jahre
Besonderheiten 4-KiByte-Sektoren
Eigenschaften (20 %) 1,57
Schnittstelle SATA 3,0 GBit/s
AAM/NCQ Ja (für Test abgeschaltet)/ja
Lautheit im Leerlauf* 0,2 Sone
Lautheit bei Zugriff (maximal)* 0,5 Sone
Leistungsaufnahme im Leerlauf 3,4 Watt
Leistungsaufnahme bei Zugriff (max.) 6,2 Watt
Leistung (60 %) 2,70
Mittlere Leseleistung 108,9 MByte/s
Mittlere Schreibleistung 108,9 MByte/s
Mittlerer Lesezugriff 18,6 ms
Mittlerer Schreibzugriff 16,8 ms
Kopierzeit 5 GiByte (1 Datei) 93 Sek.
Kopierzeit 5 GiByte (25.000 Dateien) 153 Sek.
Gesamtnote 2,26
Pro geringe Lautheit
Pro Leistungsaufnahme
Contra zufälliges schreiben

Samsung Ecogreen F4 HD204UI im Test: Das 4k-Problem
Unter der üblichen Kombination von Standard-BIOS mit Windows werden Festplatten über einen 32-bittigen Master Boot Record verwaltet, mit dem sich Partitionen bis 2³² Sektoren zu je 512 Byte verwalten lassen. Um den Speicherplatz effizienter zu nutzen und um größere Laufwerke zu ermöglichen, wurde die Sektorgröße auf 4 KiByte­ erweitert, doch das schafft potenzielle Probleme: Software wie ältere Partitionierungstools sind auf 512-Byte-Sektoren angewiesen, ebenso wie das herkömmliche BIOS, wenn das System von einer 4k-Platte booten soll oder Windows XP in der 32-Bit-Version.

Neuere Betriebssysteme wie Windows 7, Vista, Linux oder Mac OS X (und auch XP in der 64-Bit-Version) können die Festplatte über den MBR-Nachfolger GPT, die "GUI Partition Table", ansprechen und die volle Kapazität am Stück nutzen. Besitzer von Intel-Chipsätzen sollten allerdings Acht geben, dass für den AHCI-Modus der Microsoft-Standardtreiber aktiv ist, da der aktuelle Intel Rapid-Storage-Technology-Treiber bei 3-TByte-Laufwerken die Partition um zwei Drittel verkleinert. Der in unserem Testsystem verwendete AMD-Chipsatz 890 GX samt SB850-Southbridge macht das besser. Booten von einer 4k-Platte ist nur möglich, wenn neben dem Betriebssystem auch das BIOS beziehungsweise dessen Nachfolger namens EFI mitspielt: Neben einer 64-Bit-Windows-Version (Vista, 7, Server) muss es ein solches sein, damit Windows von einer 3-TByte-Partition starten kann.

Samsungs Ecogreen F4 nutzt 4k-Sektoren. Sie kann, da sie die 2-TByte-Grenze nicht überschreitet, mit einer internen Emulation arbeiten. Offenbar jedoch kostet dies beim Schreibzugriff Performance.

Samsung Ecogreen F4 HD204UI im Test: Testmethoden
Wir haben unsere Testmethoden ein wenig überarbeitet und bewerten nun neben der Lautstärke auch die Leistungsaufnahme der Festplatten - beide Werte fließen in die Eigenschaftswertung ein. Nach wie vor messen wir der Performance, die mit 60 Prozent zur Endnote beiträgt, die höchste Wichtigkeit bei. Der H2benchw liegt nun in Version 3.16 vor, der erstmals 3-TByte-Platten unterstützt, sodass wir auf die neue Version gewechselt haben. Als Anhaltspunkt, welche Performance derzeit den Stand der Dinge bei Magnet-Festplatten markiert, haben wir Western Digitals Velociraptor WD6000HLHX mit in die Benchmarks aufgenommen.

PCGH-Wertung

2,26
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    • Kommentare (27)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Vaniax Schraubenverwechsler(in)
        Kann mir vll. jemand erklären was mit dem Negativpunkt "zufälliges schreiben" gemeint ist?
      • Von Vaniax Schraubenverwechsler(in)
        Kann mir vll. jemand erklären was mit dem Negativpunkt "zufälliges schreiben" gemeint ist?
      • Von helleye Komplett-PC-Aufrüster(in)
      • Von watercooled BIOS-Overclocker(in)
        Firmware Bug!? Habe die Platte seit November im Einsatz und habe jetzt etwas Angst um meine Daten.
        Kann einer was genaueres sagen?

        Mfg

        Sent from Frankenstein using Gehirnmasse.
      • Von helleye Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von JBX
        Wenn man ein entsprechendes Betreibssystem benutzt dann wird die autoamtisch abgestellt. Ich hab Windows 7 und die SB850. Von der Platte wird gebootet und beim Windows-Setup wurde sie auch als 4k-Platte erkannt und entsprechend formatiert. Denke bei jedem halbwegs aktuellem Mainboard spricht nix dagegen
        Ich habe ebenfalls die SB850 in Verbindung mit Win 7 x64. Gibt es irgendwelche Dinge die man beim Formatieren beachten müsste oder kann Windows das tatsächlich selbst richtig eistellen um die Emulation abzuschalten? Die Platte soll als Datenlager benutzt werden (keine Bootplatte). Mein Mainboard hat ein normales BIOS.
      • Von Steamhammer Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Ich tippe mal darauf, dass die Platte wie auch die WD ecogreen mit nur 5400rpm laufen. Wie verhält es sich da mit Raid 0? Sind die da auch Spieletauglich oder sollte man aussliesslich auf die schnelleren HDD´s oder SSD´s setzen?...(sorry für die frage, aber ich bin schon ne weile nicht mehr auf dem laufenden^^)
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