Seagate stellt erste Festplatte mit 4 Terabyte vor - Update: Go Flex Desk ab Ende Oktober in Deutschland
Der Festplattenspezialist Seagate hat die weltweit erste Festplatte mit einem Fassungsvermögen von vier Terabyte vorgestellt. Die Kapazität wird durch ein einziges Laufwerk mit fünf Platter zu 800 Gigabyte erreicht.
Update vom 08.09.2011
In der nachgereichten deutschen Pressemitteilung kündigt Seagate die voraussichtliche Verfügbarkeit in Deutschland für Oktober 2011 an. Im PCGH-Preisvergleich ist die Go Flex Desk 4000GB für rund 300 Euro gelistet, verfügbar ab Ende Oktober.
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Originalartikel vom 07.09.2011
Quelle: Seagate
Seagate stellt die erste Festplatte mit 4 Terabyte vor
Während Hitachi vor Kurzem Platter zu ein Terabyte angekündigt hat, stellt Seagate die erste Festplatte mit einem Fassungsvermögen von vier Terabyte vor. Es handelt sich dabei um ein 3,5-Zoll-Laufwerk, welches als externe Lösung in der Free Agent Goflex angeboten wird. Mit dem Modellnamen STAC4000100 hebt man das Angebot von bisher maximal drei Terabyte um ein Terabyte an. Das Standardmodell ist mit USB 3.0 ausgestattet, im Herbst soll die Mac-Version mit Firewire 800 und USB 2.0 kommen.
Realisiert wird das Fassungsvermögen mit fünf Platter zu 800 Gigabyte, die mit 7.200 Umdrehungen pro Minute arbeiten und über 64 MiByte Cache an den Rechner gehen. Das Laufwerk dürfte so relativ ordentliche Zugriffszeiten und Übertragungsraten liefern. Wer die veranschlagten 249 US-Dollar anlegen will, bekommt ein 1,08 Kilogramm schweres und 158 x 124 x 54 Millimeter messendes portables Laufwerk. Noch ist sie nur im US-Seagate-Shop verfügbar.

Klar, gib mir ne SSD mit 4TB Speicher für 100-200 Euro und ich bin dabei.
Es gibt halt einfach Leute, die Platz brauchen.
Ist wie mit Wohnungen, dem einen reichen 30 m² und manche breiten sich halt z.B. gerne allein oder zu zweit auf 150 m² aus
Problem:
Samsung hat sein Festplatengeschäft an Seagate verscherbelt (argh... dabei bin ich doch Samsung-Fanboy)
Das ist generell nicht möglich, denke ich (eine einsekündige MP3-Datei mit einer Qualität von nur 64kb wäre ja schon rund 8 kB groß). Aber wieso sollte man die Daten auch kleiner werden lassen? Vor 12 Jahren hatte man in der Regel deutlich weniger als 20GB Speicherplatz im Rechner, dafür waren z.B. die Spiele auch selten mehr als 1GB groß. Man hatte keine riesigen MP3- oder Filmsammlungen auf dem Rechner, weil die Internetanschlüsse in den meisten Fällen nur ISDN-Geschwindigkeit boten.
So lange aber großformatige optische Datenträger nicht deutlich günstiger werden, bleibt vorerst nur die Festplatte das Backupmedium der Wahl - schnell, kompatibel und flexibel. Und günstig.
MfG Jimini