Seagate stampft Green-Serie ein und plant neue Hybrid-Laufwerke
Seagate hat angekündigt, Änderungen an seinem Sortiment vorzunehmen. Die Barracuda Green-Serie mit niedrigen Drehzahlen soll auslaufen und keinen Nachfolger erhalten. Außerdem plant das Unternehmen ein weiteres Barracuda XT-Performance-Modell mit integriertem Flashspeicher.
Quelle: Seagate
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Seagate hat beschlossen, bei künftigen Modellen der Barracuda-Reihe nur noch Festplatten-Motoren für hohe Drehzahlen zu verbauen. Die Entscheidung geht einher mit der Umstellung auf neue Platter im Format von einem Terabyte, die den Energieverbrauch der Laufwerke mindern sollen. Die als energiesparend gelobte Green-Serie mit 5.400 U/Min wird es dann nicht mehr geben. Laut Seagate werde durch die Limitierung auf 5.400 Umdrehungen pro Minute im Desktop-Bereich nur marginal Energie gespart. Die bessere Performance durch 7.200 U/Min. sei dem deutlich vorzuziehen. Zwar soll der Markenname Barracuda beibehalten werden, doch die kommenden Laufwerke werden unter den Präfixen M00x herauskommen. Das Spitzenmodell wird dabei drei Terabyte an Daten fassen, eine vier Terabyte große Variante befindet sich schon in der Mache.
Seagate plant außerdem, seine Garantiezeiten weiter zu reduzieren. Einst war das Unternehmen der einzige Hersteller, der mit einer Fünf-Jahres-Garantie glänzen konnte. Nachdem Seagate die Garantie bereits auf drei Jahre kürzte, sollen in Zukunft nur noch zwei Jahre geboten werden. Das soll laut Seagate aber nicht auf die minderwertige Qualität der neuen Platter zurückzuführen sein. Angeblich sind die kommenden Laufwerke ebenso langlebig wie die aktuellen Modelle. Die jährliche Fehlerrate liege bei unter einem Prozent.
Zu guter Letzt meldet Seagate die Entwicklung einer neuen Hybrid-Platte auf Basis der XT-Serie. Genaue Zahlen nennt der Hersteller nicht, spricht aber davon, die tradierten Platter mit Flashspeicher zu kombinieren. Dadurch soll ein Laufwerk mit hoher Kapazität und geringen Zugriffszeiten entstehen. Vor 2012 wird der Hybrid aber wohl nicht erscheinen.
Quelle: Seagate

Von mir sehen die keinen Cent.
Ich finde die Idee garnicht so schlecht, ist immer noch günstiger als eine SSD.
Ich hasse es, wenn schon wieder alle Festplatten voll sind.
Nachdem bis auf WD keine ernst zu nehmende Konkurrenz mehr auf dem Markt ist, kann sich Seagate die Verringerung der Garantiezeit leider erlauben.
Ich hoffe nur nicht, dass die Preise für Festplatten nun deutlich steigen werden.
Persönlich habe ich mit Seagate Festplatten sehr gute Erfahrungen gemacht.
Dagegen sind mir leider 5 Samsung Festplatten kaputt gegangen.
Ich weiß natürlich, dass ich meine persönlichen Erfahrungen nicht verallgemeinern kann.^^
Im Laptop wäre sowas sinnvoll wegen Platzmangel.