Sandforce stellt neue SSD-Prozessoren mit bis zu 500 MByte/s vor
Sandforce hat die neue SSD-Prozessor-Familie SF-2000 vorgestellt. 18 Monate nach Vorstellung der erfolgreichen SF-1000-Produktfamilie bringt das Unternehmen nun den Nachfolger. Mit bis einer Lese- und Schreibgeschwindigkeit von bis zu 500 MByte/s und SATA-3-Unterstützung sind große Fortschritte erzielt worden.
Die Entwickler bei Sandforce verzichten weiterhin auf einen externen DRAM-Cache. Die drei Modelle SF-2300, SF-2500 und SF-2600 sind für den geschäftlichen (SF-2500, SF-2600) und industriellen (SF-2300) Bereich gedacht. Vermutlich werden die Prozessoren trotzdem den Weg in SSDs für den Privatkunden finden. Alle drei Entwicklungen unterstützen maximal 512 GByte Speicherplatz, 128- und 256-AES-Verschlüsselung, NCQ und SMART.
SSD-Hersteller können die neuen Controller mit MLC-, eMLC- und SLC-Speicher der 20- und 30-nm-Klasse kombinieren. Durch SATA-3 und einer Lese- und Schreibgeschwindigkeit von bis zu 500 MByte/s sollen SSDs mit dem neuen Sandforce-Prozessor deutliche Geschwindigkeitssteigerungen erfahren. Theoretische 60.000 IOPS für anhaltende, zufällige Lese- und Schreibzugriffe sind eine Verdoppelung im Vergleich zum Vorgänger-Prozessor. Alle drei neuen Produkte sollen eine Stromaufnahme von circa 1,5 Watt haben. Sandforce gibt für die Modelle SF-2500 und SF-2600 eine MTBF von zehn Millionen Stunden an, das Modell SF-2300 wird mit fünf Millionen Stunden MTBF angegeben. Die bekannten Sandforce-Technologien wie zum Beispiel RAISE und Durawrite werde auch in der neuen Produktfamilie wieder mit integriert ein.
Sandforce plant, auf der Storage Networking World Exhibition am 11. - 14. Oktober in Dallas 2,5-Zoll-Referenzdesigns mit 30-nm-Speicher vorzustellen. Dort werden auch verschiedene SSD-Produzenten Modelle mit SATA-, SAS- und PCI-Express-Anschlüssen vorstellen. Weitere Informationen finden Sie bei Sandforce.
Lesen Sie hierzu auch: "Neue Informationen zu den Nachfolgern von Intels SSD-Modellen X25-M und X25-E"
Quelle: Sandforce
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Statt mehr Bandbreite fände ich günstigere Preise wesentlich interessanter. In den letzten Jahren haben sich die Flashspeicherpreise so gut wie nicht verändert.
Nur bei den Controllern tut sich was.
Damit sich eine SSD rentiert muss sie neben dem System auch noch einige Programme und evtl. auch Daten beherbergen können. Dazu sollte sie mindestens 80-120 GB groß sein, eher mehr. Aber eine solche SSD ist mir immer noch viel zu teuer.