SSD-Verschlüsselung mit SF-2000: Kingston bietet keine Rückerstattung aber SSD-Umtausch
Wie wir bereits berichteten, treten bei aktuellen SSD-Modellen mit dem Sandforce-2000-Controller Probleme bei der Verschlüsselung nach dem 256-Bit-AES-Standard auf. Nachdem Intel den Käufern eigener Produkte mit dem SF-2000 kulanterweise eine vollständige Rückerstattung des Kaufpreises angeboten hat, startet nun auch Kingston eine entsprechende Aktion.
Besitzer einer SSD aus dem Hause Kingston mit besagtem SF-2000-Controller können sich über ein Kontaktformular mit dem Hersteller direkt in Verbindung setzen und einen Umtausch des Laufwerks beantragen. Inkludierte Produkte sind SSDs der Modellreihen SSDNow V+200 und KC100. Allerdings müssen sich die Besitzer eines solchen Kingston-Laufwerks etwas in Geduld üben und haben somit einen deutlichen Nachteil gegenüber Besitzern eines Intel-Pendants: Während Kunden von Intel den vollen Einkaufspreis zurückerstattet bekommen, gewährt Kingston lediglich den Umtausch gegen ein Sandforce-Modell mit funktionierender 256-Bit-Verschlüsselung.
Allerdings gibt es momentan noch kein entsprechendes Controller-Modell, das diese Verschlüsselung unterstützt, so dass sich Besitzer der Kingston-Laufwerke bis zur Veröffentlichung weiterhin mit maximal 128 Bit begnügen müssen. Laut der Pressemitteilung von Kingston sei die Funktion bisher aber ohnehin nicht in großem Maße genutzt worden, so dass keine kritische Dringlichkeit nötg sei. Dennoch arbeite man mit dem Controller-Hersteller LSI eng zusammen, um bei zukünftigen Produktionen die entsprechenden Verschlüsselungs-Modi zu gewährleisten. Die originale Meldung zur Verschlüsselungsproblematik mit dem SF-2000 und dem Rückerstattungsangebot von Intel finden Sie hier.
Quelle: Kingston

controller der als 3. bester am Markt gilt
Die sind halt schön billig die Sandforce... is aber wie immer: You get what you paid!
Das wohl auch von Vorurteilen oder schlechten Erfahrungen durchsetzt ist, es liest sich wie ein oberflächlicher versuch negative Propaganda zu verbreiten.
Ich ergreife die Chance einer Möglichkeit indem ich Sie bitte, solch aus meiner Sicht unbegründeten/unbewiesenen und einseitigen Aussagen zu untermauern.
Da der Mangel hier offensichtlich nicht behoben werden kann, muss der Käufer nicht einmal eine Frist setzen und dkann sofort vom Kaufvertrag zurücktreten. Betroffene, denen das Feature wichtig ist, sollten sich also zum Händler begeben und den Hersteller links liegen lassen.
Du hast das nicht ganz verstanden um was es geht. Du wirst natürlich immer wenns geht die Rückabwicklung über den Händler machen. Und auch so wird der Hersteller fianziell belastet. Zurecht wohlbemerkt!
Der Punkt - was Du nicht ganz verstanden hattest - das Geschäftsgebaren. Das muss man leider so sagen bei Kingston offensichtlich Betrug ist. Ganz krass ersichtlich beim Blick auf die Intel Konkurenz, die eben
ihre Kunden nicht verarscht, abzieht und für Blöd verkaufen möchte. Fast schon der längst vergessene "ehrbare Kaufmann" kann man fast schon sagen für Intel.
Und das soll jetzt kein Pledoyer für Intel sein... aber wenn Intel quasi der Hund ist der mal geschnappt hat... und ein andere Hersteller wie Kingston der böse Hund der gerade der halben Kindergartengruppe den Kopf abgebissen hat.... dann habe ich wenig Schwierigkeiten zu sagen: "Intel hui - Kingston pfu... ach sagen wirs doch beim Namen: DAS LETZE!"
Wenn ich so mit meinen Kunden umgehen würde wie Kinston das aktuell tut, dann würd ich mir ne Kugel geben aus Schande!
Bis auf die Tatsache das Du eine Produkt von nem "ehrbarem" Hersteller wie Kingston hast und nen "Super"controller der als 3. bester am Markt gilt.... nein.
Die sind halt schön billig die Sandforce... is aber wie immer: You get what you paid!
So viel zum Thema übrigens, wenn Mediamark 64GB SSDs für 50 Euro verkauft...
Solange man die SSD selbst nicht verschlüsselt, gibt es doch dann keinen Grund zur sorge, oder ?
Das problem liegt wie ich das sehe am SF-Controller der die haben soll aber sie nicht richtig geht. Eigentlich haben das Problem also alle SSDs auf SF-2000 Basis, nur die Hersteller gehen offensichtlich verschieden damit um (Kingston <--> Intel)
Mir liegt es fern den Artikel zu Kritisieren, aber die Abbildung ist doch falsch, sie sieht keiner der beiden SSD gleich die betroffen sind, die Abbildung ist eine HyperX.
Und bei der SSDNow V+200 Reihe wirbt doch Kingston gar nicht mit der Verschlüsselung, ist sie dennoch inbegriffen ?
Ist Verschlüsselung nicht bei allen SSD eher etwas schlechtes wegen Trim usw ?