SSD-Preise sollen 2012 erstmals generell unter 1 US-Dollar pro Gigabyte fallen

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Nach einer Trend-Voraussage von DRAMExchange sollen die Preise für SSD-Modelle mit 120 bis 128 GiByte auf unter einen US-Dollar pro GiByte fallen. Aktuell bewegen sich die europäischen Preise bereits unter einem Euro pro GiByte, vornehmlich bei Auslaufmodellen und SSD mit weniger leistungsfähigen Controllern.

SSD-Preise sollen 2012 erstmals generell unter 1 US-Dollar pro Gigabyte fallen Quelle: zalman SSD-Preise sollen 2012 erstmals generell unter 1 US-Dollar pro Gigabyte fallen Die Voraussage, dass Solid State Drives dieses Jahr günstiger werden, ist nicht überraschend. Flutkatastrophen und eindeutige Leistungsvorteile haben den herkömmlichen Magnet-Festplatten stark zugesetzt. Selbst Hybrid-Modelle liegen wie Blei den Verkaufsregalen. DRAMExchange versucht hier eine Prognose zu stellen und kommt zu dem Schluss, dass 120GiByte-SSDs unter einen US-Dollar pro GiByte fallen werden. Zumindest für günstige Auslaufmodelle behalten sie jetzt schon recht. Gleiches gilt für Solid State Drives mit Controllern und Chips, die nicht an ihre schnelleren Schwester-Modelle heranreichen. So kostet aktuell die OCZ Petrol 128GB im PCGH-Preisvergleich 105 Euro. Ferner werden vorausgesagt, dass das Marktvolumen von SSD-Nand-Flash auf 15 Prozent steigen soll.

Ein weiterer Trend soll im Laufe der Jahre weg von DDR3 hin zu DDR4 bestehen. 2014 soll der Wechsel dann vollzogen werden. Gleichfalls wichtiger wird SATA 3 als neue Schnittstelle. Jedoch geht DRAMExchange davon aus, dass aufgrund der massiven Steigerung der Transferraten ein Wechsel hin zur PCI-Express-Schnittstelle möglich sein könnte. Die SATA-Express-Schnittstelle wird eine Kombination aus PCI-Express-Interface und SATA-Software-Infrastruktur werden. Transferraten von bis zu 2.000 MB/S (SATA 3, 600 MB/s) werden dann möglich sein.Alle Hardware-Trends finden Sie in der Presseerklärung von DRAMExchange auf Techpowerup

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    • Kommentare (27)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Dr Bakterius
        Mir ist der Spass immer noch zu teuer, und was nützt mir der Dollar wenn der Euro dagegen schlecht aussieht
      • Von Dr Bakterius
        Mir ist der Spass immer noch zu teuer, und was nützt mir der Dollar wenn der Euro dagegen schlecht aussieht
      • Von Sirius3100 PC-Selbstbauer(in)
        Bei WoW sind einige Ruckler in den Hauptstädten und Raids mit ´ner SSD durchaus vermeidbar (vor allem wenn man viele WoW-Addons nutzt helfen einem da schnellerer Prozessor oder Graka nichts mehr). Könnte durch den 64Bit-Client bei entsprechender Menge Ram aber jetzt auch unnötig sein (kann das nicht testen, da ich kein WoW mehr spiele).

        Auch Gothic3 hatte im Spiel nervige Nachladeruckler. Die sind durch ´ne SSD bei mir verschwunden. 4GB Ram reichen dem Spiel leider nicht und mehr kann es wegen 32Bit eben nicht nutzen.
        Oft hilft es aber schon enorm nur die Auslagerungsdatei auf ´ne SSD zu packen. Das Spiel selbst kann dann ruhig auf der HDD bleiben.

        Und falls(!) die nächste Xbox SSDs als Speichermedium hat, hat die SSD ´nen sehr großen Teil der Spieler erreicht. Und gerade PC-Spieler würden da sicher schnell nachziehen (kann ja nicht angehen dass Konsolen ´nen schnelleres Medium haben).
        Wenn die Spiele nicht zu groß werden könnte man aber sicher auch mit ´ner entsprechenden Menge Ram kontern (vor Spielstart müsste dann aber das komplette Spiel erstmal in den Ram geladen werden). Ist dann aber natürlich die Frage was günstiger kommt.
      • Von RRCRoady Freizeitschrauber(in)
        Hm... bei Ladezeiten profitieren die Spiele sicher auch von einer SSD wenn sie darauf installiert sind. Ansonsten seh ich da aber jetzt keine Vorteile Und solange die SSDs die Massen nicht erreichen werden die Entwickler auch nicht speziell für diese ihre Spiele programmieren.
      • Von qkn Kabelverknoter(in)
        Zitat von RRCRoady
        Versteh gar nicht warums euch immer so pressiert. Schnelle SATA platten reichen doch noch völlig Spiele und Daten werden ja sowieso noch auf "normale" Platten ausgelagert. Somit ist beim arbeiten / spielen der Vorteil auch schon wieder dahin.
        Wer einmal sein Windows 7 / Photoshop / Itunes / CAD / Spiel / $Programm von einer SSD geladen hat der will nichtmehr zu einer HDD zurück. Das ist ein ganz anderes Geschwindigkeitsgefühl unter Windows. Würde ich mittlerweile jedem empfehlen bevor man sich eine neue CPU oder mehr RAM kauft lieber sein Geld in eine gute SSD zu stecken (120€ für 120GB). Das merkt man zigfach mehr.

        - qkn
      • Von Sirius3100 PC-Selbstbauer(in)
        Auch beim Spielen kann das durchaus interessant werden. Wenn die Gerüchte stimmen (was natürlich durchaus bezweifelt werden kann) dass die nächste XBox auf SSD-ähnliche Speichermodule setzt, könnten Spiele ein schnelles Streaming der Daten vom Datenträger vorraussetzen.
        Normale HDDs könnten da dann durchaus Probleme bekommen.
        Auch jetzt gibt´s durchaus ´n paar Spiele die auch während des Spielens von SSDs profitieren (wobei man das durch 64Bit-Fähigkeit besser lösen könnte). Sind aber eindeutig in der Minderheit (mir fallen im Moment nur WoW 32Bit, Battlefield 3 -da kann man sonst manchmal erst ´n paar Sekunden nach Start der Map mitspielen- und Gothic 3 ein).

        Aber bis dahin kann man da auf jeden Fall noch abwarten (Gerüchte gibt´s ja viele).
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