IBM arbeitet weiterhin an neuartigen Speicherlösungen - "Racetrack" soll Flash-Speicher ablösen
IBM veröffentlichte Pläne im Rahmen neuer Projekte, die in den Bereichen Medien, Finanzen, Gesundheitswesen und wissenschaftlicher Forschung für Fortschritte sorgen sollen. Racetrack soll dabei eine Schlüsselposition einnehmen und Flash-Speicher auf absehbare Zeit ablösen.
Insbesondere im B2B-Sektor ist die Verarbeitung großer Datenmengen eine Herausforderung für jeden IT-Anbieter. Doch gerade im Bereich der Festplatten-Technik stagnierte die Entwicklung bis vor ein, zwei Jahren. Die Markteinführung der SSD-Technik brachte wieder Schwung in die Leistungskurven von Datenspeichersystemen, doch sind größere Speicherkapazitäten noch extrem teuer. IBM denkt bereits ein Jahrzehnt weiter und möchte für die Problemlösung von Big-Data-Aufgaben eigene Techniken voranbringen. Racetrack-Speicher zeichnet sich durch eine hohe Speicherdichte aus und soll zugleich mit niedrigen Produktionskosten hergestellt werden können.
Haupteinsatzgebiete sollen Forschungseinrichtungen und Wirtschaftseinrichtungen sein. Je nach Branche stellte IBM verschiedene Projekte vor. Die riesigen Datenmengen aus der Kosmosforschung sollen mit Hilfe des IBM General Parallel File System-Technologie (GPFS), bekannt aus dem IBM Watson-Supercomputer, schneller verarbeitet werden können und bis zu 50 Forschern gleichzeitig die Auswertung ermöglichen. Im Bereich der Gesundheitsfürsorge soll ein IBM-System bestehend aus Servern, Speichern und Softwarekomponenten den Zugriff auf Patienteninformationen erleichtern. Bis zu 10 Millionen Bilddaten sollen verwaltet werden können. An anderer Stelle versuchte IBM mit Hilfe von Virtualisierung Betriebskosten (durch Einsparung von Hardware-Kauf und –Wartung) zu senken aber gleichzeitig die Speicherkapazität zu erhöhen. Durch das Weniger an Hardware wurden zugleich die Energie- und Kühlkosten gesenkt.
Außerdem stellte Zogby International die Ergebnisse einer von IBM in Auftrag gegebene Studie vor. 43 Prozent der Befragten gaben an in Zukunft SSD-Speichertechnik verwenden zu wollen oder dies bereits tun. Größtes Hindernis seien allerdings noch die zu hohen Anschaffungskosten (71 Prozent). Auch das Thema Cloud-Computing wurde abgefragt. 32 Prozent der Befragten planen den Einsatz einer Cloud oder nutzen ein solches System bereits. Ferner interessant ist, dass 29 Prozent angaben, dass gesetzliche Auflagen der Grund für den gestiegenen Speicherbedarf seien.
Quelle: NetworkWorld
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Nö, ist eher eine Erinnerung daran dass IBM immer noch an dieser Technik arbeitet, wobei Racetrack Memory mich von den in der Entwicklung befindlichen Speichertechniken am wenigsten interessiert. MRAM, NRAM, PRAM und SONOS find ich ehrlich gesagt vom Konzept her interessanter
die werbetrommel muss früh angetrieben werden. 10 jahren sind schnell rum. und das hersteller gerne große zahlen benutzen um beeindruckend zu wirken ist nun auch nicht neu. wobei ich persöhnlich nicht finde das es sich wie ne werbung liest. :O
Gehts nur mir ITler so, oder ist diese News eine krude Mischung aus Werbeblabla und Sinnlosigkeit?
Und seit wann wird Speicherplatz in Anzahl von "Bildern(tm)" gemessen?
COMPUTER BILD empfiehlt: "Superneue Festplatte mit superneuem Dingsbums! Kann mit Speicherplatz 10 Millionen Bildern super schnell verarbeiten!"