Festplatten-Engpass abgemildert - Hauptzulieferer Nidec nimmt Produktion teilweise wieder auf
Seit der Flutkatastrophe in Thailand, bei der zahlreiche Festplattenwerke und Fabriken der Zulieferer zerstört wurden, sind die HDD-Preise teilweise um mehr als das Doppelte angestiegen. Einer der wichtigeste Zulieferer Nidec meldet nun, dass er im vierten Quartal rund 70 Prozent seiner Vorkrisenkapazität erreichen wolle.
Quelle: www.geizhals.at/de
Festplatten Engpass abgemildert -Zulieferer Nidec nimmt Produktion teilweise wieder auf.
Nidec ist der Hauptproduzent von Festplattenmotoren. Rund 75 Prozent der in HDDs verbauten Motoren gehen auf das Konto des japanischen Unternehmens. Der Hersteller unterhält dabei Fabriken in aller Welt – einen Gutteil davon jedoch in Thailand. Jenem Land, das vor einigen Wochen von einer schweren Flut heimgesucht wurde. Acht der zehn in Thailand beheimateten Fabriken sind dabei den Wassermengen zum Opfer gefallen. Doch inzwischen macht Nidec mit positiven Nachrichten von sich reden. Wie der Branchendienst Digitimes berichtet, hat Nidec den Betrieb in zwei seiner beschädigten Fabriken wieder aufnehmen können.
Zusätzlich wurden die Kapazitäten andernorts erhöht. Die beiden Nidec-Werke auf den Philippinen produzieren nun 25 Millionen Einheiten pro Monat. Zuvor lag der monatliche Output bei lediglich 15 Millionen Motoren. Auch in China laufen nun mehr Motoren vom Band. Statt ursprünglich 10 werden fortan 15 Millionen Einheiten die Produktionshallen verlassen. Damit sollen im vierten Quartal insgesamt 100 Millionen Motoren produziert werden. Das liegt aber noch immer rund 30 Prozent unter den 140 Millionen Festplattenmotoren des vergangenen Quartals.
Langfristig will Nidec seine Standortpolitik ändern. Vor der Flut gingen rund 63 Prozent der vom Unternehmen produzierten Festplattenmotoren aus Thailand in den Vertrieb. Auf den Philippinen und in China wurden dagegen nur 23 respektive 15 Prozent des Aufgebotes gefertigt. Künftig will Nidec den Anteil der in Thailand produzierten Einheiten auf 43 Prozent herunterschrauben. In China soll der Anteil dagegen auf 36 Prozent, auf den Philippinen auf 21 Prozent erhöht werden.
Quelle: digitimes



Die 1TB extern waren normale Samsung F1 Platten, die bei Mindfactory heute morgen für gnadenlose 339 € drinnstanden, kann man bald in Gold aufwiegen
Das was in Thailand abläuft, ist von der menschlichen Seite her ganz große ********, das können wir uns hier nicht vorstellen. Wird glaub ich keinen hier umbringen, wenn man bis März/April keine Festplatten kaufen kann.
Mhh wohl nicht... (das ist auch an alle andere gerichtet die hier ihr Halbwissen verbreiten wollen)
Erst schlau-machen dann laber.
Google hilft... aber leider nicht gegen alles
Grezz EDDIE
ps. HEY! Dieses Jahr gabs noch keinen Brand in den Lagerhallen der Speicherhersteller! Das ist neu. Machen dann doch lieber Kohle mit SSDs dieses Jahr.