Perplexity "Computer": Multi-KI-Agent soll monatelang eigenständig Aufgaben ausführen

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Perplexity "Computer": Multi-KI-Agent soll monatelang eigenständig Aufgaben ausführen
Quelle: Perplexity

Perplexity gilt als "Multitool" unter den KI-Angeboten, da es auf Claude, Gemini, ChatGPT und Grok zugreifen kann. Der neue KI-Agent "Computer" soll monatelang autonom Aufgaben erledigen können.

Perplexity steht häufig nur in der zweiten Reihe, wenn es um Nachrichten aus dem KI-Universum geht. Für manche ist das Modell aber die Zukunft, denn mit dem Angebot hat der Nutzer Zugriff auf gleich mehrere LLMs der bekannten Anbieter. Mit Perplexity nutzt man Anthropics Claude Opus 4.6 als grundlegende Reasoning Engine, während Google Gemini die tiefergehenden Forschungsaufgaben übernimmt. Nano Banana generiert Bilder, Veo 3.1 produziert Videos, Grok führt leichte, geschwindigkeitsoptimierte Aufgaben aus und ChatGPT 5.2 von OpenAI verwaltet das Langzeitgedächtnis und umfassende Suchvorgänge. Perplexity kann so einzelne Stärken der Large Language Models kombinieren.

Perplexity präsentiert KI-Agent "Computer" für langfristige Aufgaben

Das Unternehmen hat mit "Computer" einen neuen Agenten vorgestellt, der eigenständig Aufgaben auf einem virtuellen Computer ausführen soll. Laut Hersteller ist das System darauf ausgelegt, komplexe Arbeitsabläufe zu automatisieren und über längere Zeiträume aktiv zu bleiben.

Der Agent greift auf eine virtuelle Desktop-Umgebung zu und kann dort Programme starten, Webseiten aufrufen oder Dateien verwalten. Die Steuerung erfolgt über natürliche Sprache. Nutzer formulieren Aufgaben in Textform, woraufhin die KI die erforderlichen Schritte auf dem virtuellen Rechner selbstständig ausführt. Auch wiederkehrende Aufgaben sollen automatisiert ausgeführt werden können.

Perplexity positioniert das System als Erweiterung klassischer KI-Assistenten. Während viele aktuelle Modelle hauptsächlich auf Textinteraktion beschränkt sind, soll "Computer" aktiv mit Software und Online-Diensten arbeiten können. Dadurch lassen sich laut Anbieter mehrstufige Prozesse automatisieren.

Wie auch die anderen Perplexity-Angebote ist "Computer" ein Schweizer Taschenmesser: "Zum jetzigen Zeitpunkt nutzt Perplexity Computer Opus 4.6 als Kern-Reasoning-Engine und orchestriert Unter-Agenten mit den besten Modellen für spezifische Aufgaben: Gemini für Tiefenforschung (Erstellung von Unter-Agenten), Nano Banana für Bilder, Veo 3.1 für Video, Grok für Geschwindigkeit bei leichten Aufgaben und ChatGPT 5.2 für Recall mit langem Kontext und umfangreiche Suche."

Virtuelle Umgebung übernimmt Bedienung von Software

Zu den genannten Einsatzszenarien gehören beispielsweise Recherchearbeiten, Datenauswertung, das Ausfüllen von Formularen oder organisatorische Tätigkeiten. Nutzer können der KI laut Anbieter auch längerfristige Projekte übergeben, bei denen mehrere Schritte nacheinander durchgeführt werden.

Ein zentraler Unterschied zu bisherigen Agentensystemen liegt laut Perplexity in der möglichen Laufzeit. Der Agent soll Aufgaben über Wochen oder sogar Monate hinweg verfolgen können. Währenddessen kann er regelmäßig prüfen, ob neue Daten oder Änderungen eingetreten sind, und darauf reagieren.

Technisch basiert das System auf großen Sprachmodellen und zusätzlichen Tools für die Steuerung der virtuellen Umgebung. Die KI analysiert dabei den aktuellen Zustand des Systems, plant die nächsten Schritte und führt diese anschließend aus.

Perplexity sieht darin einen Ansatz für sogenannte "persistent agents". Diese sollen langfristig aktiv bleiben und Aufgaben selbstständig weiterführen, ohne dass Nutzer jeden Schritt manuell anstoßen müssen.

Zugang zunächst für Abonnenten geplant

Der neue Agent wird laut Perplexity zunächst in begrenztem Umfang verfügbar sein. Der Zugriff soll zunächst Abonnenten des kostenpflichtigen Angebots vorbehalten sein.

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