Nvidia Project Digits: Blackwell-Supercomputer für zu Hause
Neben den neuen Blackwell-Grafikkarten Geforce RTX 5090, 5080, 5070 Ti und 5070 hat Nvidia mit dem Project Digits auch einen Blackwell-Supercomputer im kompakten NUC-Format für den heimischen Schreibtisch von Entwicklern vorgestellt.
Neben den neuen Blackwell-Grafikkarten Geforce RTX 5090, 5080, 5070 Ti und 5070 hat Nvidia mit dem Nvidia Project Digits auch einen Blackwell-Supercomputer im kompakten NUC-Format auf Basis eines abgespeckten GB200 ("Grace Blackwell") vorgestellt. Mit 20 ARM-Prozessorkernen, einer Blackwell-GPU und dem 128 GiB fassenden LPDDR5X-Systemspeicher soll der "kleine" GB10-Superchip eine Rechenleistung von 1 PetaFLOP ("FP4") für KI-Workflows bereitstellen.
Quelle: Nvidia
Mit dem Mini-PC sowie dem dazugehörigen KI-Software-Stack können Entwickler große KI-Modelle mit bis zu 200B-Parametern "lokal prototypisieren, fein abstimmen und differenzieren" und anschließend nahtlos in das Rechenzentrum oder in der Cloud bereitstellen. Nvidia möchte damit "Millionen von Entwicklern" einen Supercomputer für KI-Berechnungen auf den heimischen Schreibtisch stellen.
Künstliche Intelligenz wird in jeder Anwendung für jede Branche zum Mainstream. Mit dem Project Digits wird der Grace Blackwell Superchip für Millionen von Entwicklern verfügbar.
Ein KI-Supercomputer auf den Schreibtischen jedes Datenwissenschaftlers, KI-Forschers und Studenten befähigt sie, das Zeitalter der KI aktiv mitzugestalten.
- Jensen Huang, Nvidia-CEO und Mitbegründer -
Der kleinste KI-Supercomputer der Welt, wie Nvidia das Project Digits bezeichnet, könnte dabei als "Blueprint" für den Einstieg des Unternehmens in das Segment der Desktop-Computer sein. Bei der Realisierung des GB10-Superchips, welcher wiederum mit insgesamt 20 ARM-Prozessorkernen (10× Cortex-X925 + 10× Cortex-A725) als SoC ("System-on-a-Chip") konzipiert wurde, kooperierte Nvidia mit MediaTek.
Die weiteren Komponenten des Nvidia Project Digits, welches von der hauseigenen Linux-Distribution Nvidias DGX OS auf Basis von Ubuntu LTS angetrieben wird, stellen eine 4 TiByte fassende PCIe-SSD, Wi-Fi, Bluetooth und USB sowie eine ConnectX-Schnittstelle, die bis zu zwei Project Digits kombinieren kann.
Der KI-Supercomputer im NUC-Format soll laut Nvidia rund 3.000 US-Dollar vor Steuern kosten und voraussichtlich ab Mai dieses Jahres ausgeliefert werden. Weitere Informationen liefern die offizielle Website, die Pressemitteilung (PDF) sowie die Keynote von Nvidia auf der CES 2025.
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Quelle: Nvidia

Marketing, jawoll!
Aber verglichen mit allem, was man ernsthaft mit viel VRAM für ein LLM bauen oder nutzen kann, klingen 3000 $ zumindest im Moment gar nicht schlecht. Man darf gespannt sein.
Große LLM zu benutzen und Feintunen und die Verdopplung der Leistung indem man einfach ein zweites Gerät dranhängt hört sich irgendwie gut an. Ist zwar eine Nische, aber trotzdem interessant.
Gerade an der Uni könnte ich mir das gut vorstellen. Für die Mitarbeiter, aber auch für Studierende zum Testen. Scheint ja sehr mobil zu sein.
Aber verglichen mit allem, was man ernsthaft mit viel VRAM für ein LLM bauen oder nutzen kann, klingen 3000 $ zumindest im Moment gar nicht schlecht. Man darf gespannt sein.
Marketing, jawoll!