Nach Schach und Go: KI schlägt Profi-Spieler in Street Fighter

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Nach Schach und Go: KI schlägt Profi-Spieler in Street Fighter
Quelle: Capcom/Sony

Ein KI-System von Forschern aus Singapur hat in Street Fighter Champion Edition 2 zum ersten Mal einen menschlichen Profispieler geschlagen und dabei eine neue Art von Speicher für KI-Berechnungen verwendet.

Ein Deep-Learning-Algorithmus (D-PPO) konnte bereits auf Spiele wie Schach oder Go angewendet werden, um so menschliche Profis durch eine KI zu schlagen. Doch nun haben Forscher der "Singapore University of Technology and Design" eine neuartige KI-Software entwickelt, die komplizierte Bewegungsabläufe wie in Fighting-Games verstehen soll.

Profi-Spieler wird von KI in Street Fighter Champion Edition 2 geschlagen

In nur zwei Tagen trainierten die Wissenschaftler ihren KI-Spieler in Street Fighter Champion Edition 2 gegen den Computer, wobei die Software auf Reinforcement Learning und Phasenwechselgedächtnis basiert. Das Match in Street Fighter Champion Edition 2 gegen einen menschlichen Profispieler habe die KI mühelos gewonnen, so die Forscher.

Die Publikation der "Singapore University of Technology and Design" sieht für ihren neuen Deep-Learning-Algorithmus noch weitere Anwendungsmöglichkeiten: So könnte die Technologie dazu beitragen, die Robotik und das autonome Fahren zu verbessern. Denn auch hier müssen KI-Maschinen menschliche Standards beobachten und reproduzieren oder übertreffen.

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Interessanterweise wurde für dieses KI-System ein von HP entwickelter nichtflüchtiger Speicher verwendet, der laut Techradar Pro Bereiche auf Chalkogenidglas durch elektrische Ladungen verändert. Dadurch ist dieser Speicher wesentlich schneller als der häufig verwendete Flash-Speicher, was das Reinforcement Learning und das Phasenwechselgedächtnis der KI erst ermöglicht.

"Unser Ansatz ist einzigartig, weil wir Verstärkungslernen verwenden, um das Problem zu lösen, Bewegungen zu erzeugen, die die von menschlichen Spitzenspielern übertreffen. Das war mit früheren Ansätzen einfach nicht möglich und hat das Potenzial, die Art der Bewegungen, die wir erzeugen können, zu verändern." erklärte Forschungsleiter Desmond Loke gegenüber Techxplore.

Quelle: Wiley via Techradar Pro, Techxplore

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    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von konsolen/pczocker Software-Overclocker(in)
        Zitat von Echo321
        Es gibt nichts was Null Zeit benötigt .. selbst wenn du die schnellste Bewegung und die kürzeste Strecke nimmst dann brauchen Teilchen immer noch Sekundenbruchteile im Piko, Femto was auch immer Bereich um diese Distanz zu überwinden.
        Wenn man sich auf die klassische Physik beschränkt stimmt das. Der Kollaps einer Wellenfunktion in der Quantenmechanik bei der Messung an einem System ist dagegen instantan (verzögerungsfrei), was insbesondere bei verschränkten Systemen aufgrund der Nichtlokalität zum Überschreiten der Lichtgeschwindigkeit führt. Aber keine Angst, da hiermit keine Informationen übertragen werden können, ist das in Ordnung.
        Ein klassischer Computer braucht natürlich seine Bedenkzeit.

        Bei solchen KI gegen menschlicher Profi Wettkampf gibt es dann natürlich auch noch die Frage der Chancengleichheit. Darf die KI die Daten direkt aus dem Spiel abgreifen, oder den Bildschirm direkt capturen, oder das Bild indirekt über eine Kamera sehen? Wird der KI ein künstliche Zeitverzögerung eingebaut, z. B. die typischen 200 bis 300 Millisekunden Reaktionszeit (oder weniger weil gegen Profi)? Wie gibt die KI die Befehle an das Spiel? Gerade bei einen Fightingspiel das auf enorme Präzision der Eingabe setzt muss ja wohl das Knopf und Stick/Steuerkreuz bedienen mit berücksichtigt werden?
        Am Ende gewinnt die KI sonst nur weil sie schneller reagieren kann und nicht aufgrund ihrer "Intelligenz".
      • Von konsolen/pczocker Software-Overclocker(in)
        Zitat von Echo321
        Es gibt nichts was Null Zeit benötigt .. selbst wenn du die schnellste Bewegung und die kürzeste Strecke nimmst dann brauchen Teilchen immer noch Sekundenbruchteile im Piko, Femto was auch immer Bereich um diese Distanz zu überwinden.
        Wenn man sich auf die klassische Physik beschränkt stimmt das. Der Kollaps einer Wellenfunktion in der Quantenmechanik bei der Messung an einem System ist dagegen instantan (verzögerungsfrei), was insbesondere bei verschränkten Systemen aufgrund der Nichtlokalität zum Überschreiten der Lichtgeschwindigkeit führt. Aber keine Angst, da hiermit keine Informationen übertragen werden können, ist das in Ordnung.
        Ein klassischer Computer braucht natürlich seine Bedenkzeit.

        Bei solchen KI gegen menschlicher Profi Wettkampf gibt es dann natürlich auch noch die Frage der Chancengleichheit. Darf die KI die Daten direkt aus dem Spiel abgreifen, oder den Bildschirm direkt capturen, oder das Bild indirekt über eine Kamera sehen? Wird der KI ein künstliche Zeitverzögerung eingebaut, z. B. die typischen 200 bis 300 Millisekunden Reaktionszeit (oder weniger weil gegen Profi)? Wie gibt die KI die Befehle an das Spiel? Gerade bei einen Fightingspiel das auf enorme Präzision der Eingabe setzt muss ja wohl das Knopf und Stick/Steuerkreuz bedienen mit berücksichtigt werden?
        Am Ende gewinnt die KI sonst nur weil sie schneller reagieren kann und nicht aufgrund ihrer "Intelligenz".
      • Von Schnitzelnator Software-Overclocker(in)
        Es ist theorethisch schon logisch, dass die KI hier mindestens gleich gut ist, weil sie viel schneller reagieren und Pixel exakt berechnen kann, im Vergleich zum Menschen und praktisch weiß man das auch wenn man sich einfach mal Videos anschaut, wie KI Videospiele durchzockt:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Dass es bei Schach und Go besonders ist, liegt daran, dass der Mensch entsprechend viel Zeit hat.
      • Von Bandicoot Volt-Modder(in)
        Mich hat schon 1994 die Street Fighter k.I. geplättet
      • Von efes Software-Overclocker(in)
        wurde aber auch zeit
      • Von Galaxy90 Software-Overclocker(in)
        Im gewissem Sinne lebt man tatsächlich immer in der Vergangenheit, weil es eine gewisse Zeitspanne dauert, bis Sinnesreize verarbeitet werden. Zum Beispiel dauert es eine gewisse Zeit, bis Licht von einem Objekt zu deinem Auge gelangt, bis die Signale von deinen Augen zum Gehirn weitergeleitet und verarbeitet werden. Dies führt zu einer gewissen Verzögerung in der Wahrnehmung der Umgebung.
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