Chinas KI-Beschleuniger: Huawei Atlas 300I Dual-GPU mit 96 GiB zerlegt
Der Youtube-Kanal Gamers Nexus hat einen KI-Beschleuniger aus China gekauft und in Einzelteile zerlegt: die Huawei Atlas 300I. Trotz 96 GiB VRAM kann die Dual-GPU-Grafikkarte technisch nicht mit der westlichen Konkurrenz mithalten.
Um von westlicher Hardware unabhängig zu werden, arbeitet China schon seit Jahren an einer eigenen Halbleiterproduktion. Durch US-Exportrestriktionen bei KI-Beschleunigern stehen vor allem auch diese im Fokus der Entwicklung. Eines der dadurch entstandenen Produkte ist die Huawei Atlas 300I: eine Dual-GPU-Grafikkarte für KI-Anwendungen, die ausschließlich für den chinesischen Markt entwickelt wurde. Trotzdem konnte der Youtube-Kanal Gamers Nexus ein entsprechendes Modell ergattern - es wurde auf inoffiziellem Weg für 1.400 US-Dollar importiert.
Ungewöhnliche Kombination
Die technischen Eckdaten wirken auf den ersten Blick vielversprechend: Laut Huawei beinhalten die Chips 16 KI-Rechenwerke vom Typ Da Vinci und weitere 16 Prozessorkerne mit hauseigener Architektur. Dazu gibt es 96 GiB Speicher - genauso viel wie beispielsweise bei Nvidias Blackwell-Workstation-Grafikkarte RTX 6000 Pro. Letztere ist mit einem Preis von 8.000 US-Dollar zwar wesentlich teurer, hat aber technisch die Nase vorn. Benchmark-Vergleiche waren Gamers Nexus zwar noch nicht möglich, da die Atlas 300I nur im Zusammenspiel mit Huawei-Servern funktioniert. Auf der Atlas 300I kommt aber nur LPDDR4X-Speicher zum Einsatz, während die RTX 6000 Pro auf GDDR7 setzt.
Quelle: Gamers Nexus
Rückseite der Huawei Atlas 300I.
Quelle: Gamers Nexus
PCB und Kühler der Huawei Atlas 300I.
Dadurch entsteht ein gewaltiger Unterschied bei der Bandbreite, der sich auch auf die Rechenleistung durchschlagen dürfte: Die Atlas 300I überträgt Daten mit 204 GB/s, während die RTX 6000 Pro auf 1,8 TB/s kommt. Der große Speicher des KI-Beschleunigers von Huawei kann also deutlich langsamer angesteuert werden. Für einen großen Leistungsunterschied spricht zudem auch die abweichende TDP: Huaweis Modell kommt auf 150 Watt, Nvidias GPU auf 600 Watt.
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Exakte Leistungsvergleiche dürften wohl bald folgen, denn Gamers Nexus hat mit dem Huawei Atlas 800 inzwischen auch einen passenden Server bestellt. Wunder sollte man dabei aber nicht erwarten. Vermutlich ist der vergleichsweise große Speicher der Atlas 300I wohl schlicht notwendig, um größere KI-Modelle überhaupt ausführen zu können. Das gelingt dann zwar im Vergleich zu westlicher Technik langsamer, aber dafür von dieser unabhängig.
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Quelle: Gamers Nexus (Youtube) via Videocardz

"Computation" (Berechnung) ist jede Art von arithmetischer oder nicht-arithmetischer definierter Berechnung. Algorithmen sind Handlungsvorschriften, für solche Berechnungen.
Auch ein Analoger Computer ist ein Computer.
Man kann mit Analogrechnern z.B. hervorragend Differentialgleichungen lösen.
Es gibt mechanische Analogrechner, pneumatische, hyadraulische (der MONIAC war witzig, mit Wasserflüssen) und natürlich elektrische. The Analaog Thing wurde mittels "Patchkabeln" programmiert.
Der AKAT-1 war sogar Transistorbasiert.
Fun fatc: sogar Menschen, die dafür angestellt waren, den ganzen Tag zu rechnen, wurden "Computer" genannt (siehe NASA)
Kann man schon programmieren. Elektrische Analog-Computer meist über Patchfelder oder Potentiometer.
THAT (The Analog Thing): basic programming - Programming analagog computers
O'Reilly Analog Computing, 2nd Edition: Chapter 8 Programming examples
Dennoch bevorzuge ich den geläufigen Begriff nach der Definition Turing/von Neumann.
Ich lehne mich bei dem Begriff Computer eher an die Definition von Turing/von Neumann Architektur an.
"Computation" (Berechnung) ist jede Art von arithmetischer oder nicht-arithmetischer definierter Berechnung. Algorithmen sind Handlungsvorschriften, für solche Berechnungen.
Auch ein Analoger Computer ist ein Computer.
Man kann mit Analogrechnern z.B. hervorragend Differentialgleichungen lösen.
Es gibt mechanische Analogrechner, pneumatische, hyadraulische (der MONIAC war witzig, mit Wasserflüssen) und natürlich elektrische. The Analaog Thing wurde mittels "Patchkabeln" programmiert.
Der AKAT-1 war sogar Transistorbasiert.
Fun fatc: sogar Menschen, die dafür angestellt waren, den ganzen Tag zu rechnen, wurden "Computer" genannt (siehe NASA)
Lage Software oder Programme abzuarbeiten und zu abstrahieren,
sondern sind immer festverdrahtete Einheiten zur jeweiligen Lösung eines
ganz spezifischen Problems.
THAT (The Analog Thing): basic programming - Programming analagog computers
O'Reilly Analog Computing, 2nd Edition: Chapter 8 Programming examples
Mit "ganz vielen" Zwischenzuständen
Ich lehne mich bei dem Begriff Computer eher an die Definition von Turing/von Neumann Architektur an.
Ja, es gibt analoge Rechner, allerdings sind diese nicht in der
Lage Software oder Programme abzuarbeiten und zu abstrahieren,
sondern sind immer festverdrahtete Einheiten zur jeweiligen Lösung eines
ganz spezifischen Problems.
Möchte man z.B. Flugbahn und Geschwindigkeit eines Flugzeugs berechnen,
kann die festverdrahtete Einheit zunächst das Eine, dann das Andere.
Ein Algorithmus ist in der Regel nicht möglich.
"KI" Anwendungen "leben" vom Speicher und dessen Performance.
Die 96GB helfen da natürlich und der Preis auch.