AMD ROCm 6.4: Neue Compute-Plattform ohne RDNA-4-Support

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AMD ROCm 6.4: Neue Compute-Plattform ohne RDNA-4-Support
Quelle: AMD

AMD bringt künstliche Intelligenz ("KI") und Maschinelles Lernen ("ML") mit seiner quelloffenen CUDA-Konkurrenz ROCm in der neuen Version 6.4 weiter voran, verzichtet aber nach wie vor auf Support für die neue RDNA-4-Architektur.

AMD bringt Künstliche Intelligenz ("KI") und Maschinelles Lernen ("ML") mit seiner quelloffenen Compute-Plattform ROCm, die als CUDA-Konkurrenz fungieren soll, in der neuen Version 6.4.0 weiter voran, verzichtet aber nach wie vor auf offiziellen Support für die neue RDNA-4-Architektur ("GFX12"), sodass die beiden neuesten Grafikkarten, die Radeon RX 9070 XT und RX 9070, nicht unterstützt werden.

Während sich Grafikkarten auf Basis der RDNA-3-Architektur ("GFX11") seit dem Release von ROCm 6.1.3 sogar in Multi-GPU-Setups auf den Desktop nutzen lassen, sind sowohl die RDNA-4-Grafikkarten als auch AMDs Mega-APUs ("Strix Halo") wie der Ryzen AI Max+ 395 aktuell offiziell nach wie vor außen vor. Stattdessen erhalten nun PyTorch 2.5 und PyTorch 2.6 sowie die Radeon Pro W7800 mit 48 GiByte Speicher erstmals Unterstützung für AMDs KI- und ML-Plattform. Es wird aktuell davon ausgegangen, dass AMD den RDNA-4-Support im Rahmen der nächsten Hausveranstaltung AMD Advancing AI bekannt machen wird. Diese Mikroarchitekturen werden momentan von ROCm unterstützt.

  • RDNA 2:
  • RDNA 3:
  • RDNA 3.5: - kein Support -
  • RDNA 4: - kein Support -
  • CDNA:
  • CDNA 2:
  • CDNA 3:

Aus Nutzerkreisen heißt es derweil, dass der ROCm-Softwarestack ohne großen Aufwand auf den RDNA-4-Grafikkarten zum Laufen gebracht werden kann. Für professionelle Anwender, die insbesondere auch die auf KI-Berechnungen ausgelegten Ryzen AI Max ("Strix Point") nutzen möchten, ist das aber selbstverständlich keine Lösung. Hier muss offizieller Support her.

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Auch der versprochene Windows-Support steht nach wie vor aus, sodass ROCm nach wie vor auf Linux-Distributionen wie Ubuntu, RHEL, SLES oder Debian 12 ("Bookworm") oder das Windows Subsystem für Linux 2 ("WSL 2") von Windows 11 angewiesen ist.

Weitere Informationen liefern die offiziellen Release Notes von ROCm 6.4.0.

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Quelle: AMD via Phoronix

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    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Ah OK. Aber gut, warum wiederum sollte man den Nutzern der schon unterstützten Profikarten eine neue Softwareversion vorenthalten, bis die Software auf neuen Gamingkarten läuft? Die Überschrift ist vielleicht insofern missverständlich, dass es die Plattform schon länger gibt und jetzt nur eine neue Version rausgekommen ist, die eben RDNA 4 auch (noch) nicht (offiziell) unterstützt.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Ah OK. Aber gut, warum wiederum sollte man den Nutzern der schon unterstützten Profikarten eine neue Softwareversion vorenthalten, bis die Software auf neuen Gamingkarten läuft? Die Überschrift ist vielleicht insofern missverständlich, dass es die Plattform schon länger gibt und jetzt nur eine neue Version rausgekommen ist, die eben RDNA 4 auch (noch) nicht (offiziell) unterstützt.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Du beziehst das warten auf das falsche Produkt. Ich meinte nicht die Hardware, sondern die Software. Diese updaten immer schön und gut. Wenn aber zwischen zwei Versionen neue Hardware herauskommt und dann auch nur zwei Produkte, also Strix Halo und die 9070(XT), dann würde ich dafür sorgen, dass entweder diese Hardware jetzt direkt mit unterstützt wird, oder die neue Version (meiner Software) noch zurückhalten bis sie unterstützt wird.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Cleriker
        Wem sagst du das? Genau das erkläre ich doch auch schon jahrelang. Ich erwarte gar nicht, dass AMD da ebenso schnell ist. Eher würde ich erst realeasen, wenn ich die Unterstützung für alles im Portfolio fertig habe. Also sich noch mehr Zeit lassen.
        Warum sollte man den Nutzern dieser Gaming-Karten den Gamern die Karten vorenthalten, bis Profianwendungen drauf laufen? Ich finde da warst du vorher eher auf der richtigen Spur. Das muss laufen, wenn die Hardware, die dafür gemacht ist, vertrieben wird. Und scheinbar läuft es ja, wobei "ohne großen Aufwand" natürlich weit interpretiert werden kann.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Wem sagst du das? Genau das erkläre ich doch auch schon jahrelang. Ich erwarte gar nicht, dass AMD da ebenso schnell ist. Eher würde ich erst realeasen, wenn ich die Unterstützung für alles im Portfolio fertig habe. Also sich noch mehr Zeit lassen.
      • Von begner Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von Cleriker
        Zumindest da ist Nvidia ganz anders drauf.
        Das R&D Budget von NVIDIA ist so hoch wie AMDs Jahresumsatz… (in etwa)

        Wie sollen die denn genau so schnell sein?

        Edit: Na gut ~1/4 (7,3 NVIDIA R&D vs 26,3 AMD Umsatz) - beides 2023

        Trotzdem heftig, das AMD da so dicht am Ball bleiben kann
      Direkt zum Diskussionsende
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