AMD-CEO Lisa Su: KI wird das Chip-Design dominieren

37
News Andreas Link Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
AMD-CEO Lisa Su: KI wird das Chip-Design dominieren
Quelle: AMD

KI soll auch das Chip-Design dominieren, das sagt AMD-CEO Dr. Lisa Su während der World Artificial Intelligence Conference (WAIC) in Shanghai.

Künstliche Intelligenz ist in aller Munde und nicht nur bei Nvidia aktuell einer der zentralen Punkte. Auch bei AMD ist man nicht untätig und CEO Dr. Lisa Su sieht in KI-Anwendungen einen dominierenden Faktor im Chip-Design der Zukunft. Auf der World Artificial Intelligence Conference (WAIC) in Shanghai sagt Su, sie glaubt, dass KI bestimmte Bereiche des Chip-Designs dominieren wird, während die Komplexität immer weiter zunimmt.

Zuvor hatten sowohl Jensen Huang, Chief Executive Officer von Nvidia, als auch Mark Papermaster, Chief Technology Officer von AMD, festgestellt, dass die Chipentwicklung eine ideale Anwendung für KI ist. AMD setzt KI bereits bei der Entwicklung, Prüfung und Verifizierung von Halbleitern ein. Das Unternehmen plant auch, generative KI in zukünftigen Chip-Design-Anwendungen umfassender einzusetzen.

Nicht nur im Design, sondern auch bei Produkten will AMD mitmischen: Man hatte bekannt gegeben, dass dem Geschäft mit künstlicher Intelligenz und entsprechenden KI-Beschleunigern, wie dem AMD Instinct MI300, in Zukunft noch einmal deutlich mehr Prioritäten eingeräumt wird. Lisa Su spricht gar von der "Priorität Nummer 1".

Das ist sicher auch eine Reaktion auf den guten Einstand bei Nvidia. Die Analysten von J.P. Morgan attestieren Nvidia bezüglich Künstliche Intelligenz die absolute Spitzenposition und gehen davon aus, dass das US-Unternehmen seinen Vorsprung als Weltmarktführer in diesem Segment noch weiter wird ausbauen können.

Wie stehen Sie zu diesem Thema? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre fundierte Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Um zu kommentieren, müssen Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie sich hier unverbindlich registrieren.Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln.

Quelle: Digitimes

37
    • Kommentare (37)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Misanthrop68 Volt-Modder(in)
        Wenn eine starke KI die Singularität nach Ray Kurzweil erreicht hat. Ist jede vorhersage unmöglich, da die Möglichkeiten der KI für uns nicht mehr greifbar ist. So können wir nur jetzt den Weg bestimmen, die eine starke KI einschlagen könnte und uns eine Utopie sichern oder den sicheren Untergang erleben.

        Menscheit 2.0: Die Singularität naht bei Amazon
      • Von Misanthrop68 Volt-Modder(in)
        Wenn eine starke KI die Singularität nach Ray Kurzweil erreicht hat. Ist jede vorhersage unmöglich, da die Möglichkeiten der KI für uns nicht mehr greifbar ist. So können wir nur jetzt den Weg bestimmen, die eine starke KI einschlagen könnte und uns eine Utopie sichern oder den sicheren Untergang erleben.

        Menscheit 2.0: Die Singularität naht bei Amazon
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von ToZo1
        Hm... war das Bulldozer-Design, was AMD fast das Genick gebrochen hat, nicht schon mehr oder weniger ein KI-Design? Oder zumindest war es ein Softwaredesign, wo man komplett auf die übliche manuelle Designoptimierung verzichtet hat. Ich meine mich da dunkel an sowas zu erinnern. Na dann viel Spaß damit, Lisa!
        nein, hier ist ganz was anderes gemeint
        Zitat von ToZo1
        Die KI-Hype (die Anbetung dieser Unmengen an Strom fressenden Pseudointelligenz) geht mir irgendwie immer mehr auf den Senkel. Vielleicht werde ich mir doch noch ne neue CPU kaufen, bevor diese dollen KI-designten Wundertüten auf den Markt kommen...
        Es spricht nichts dagegen Teilbereiche einer KI überzulassen.
        Das passiert ja teilweise schon heute
        Zitat von ToZo1
        Woher kommt eigentlich diese menschenverachtende Besessenheit, überall Menschen durch KI und Maschinen ersetzen zu müssen, obwohl es oft genug nüchtern betrachtet nichtmal 'ne Effizienzsteigerung bringt.
        Was zu beweisen wäre. Das Produktivitätsparasoxon 2.0
        Zitat von ToZo1
        Und wer soll denn dann all diese Produkte noch kaufen, wenn immer mehr Menschen zu "unnützen Essern, die man mit Computerspielen und Drogen ruhigstellen muß" (O-Ton WEF-Mastermind), degradiert werden?
        Dann geht halt jeder seinem Hobby nsch, Star Trek lässt grüßen
        Zitat von ToZo1
        Irgendwie gefällt mir diese "KI"-Zukunft nicht, obwohl ich mich eigentlich immer als technikaffin gesehen habe...
        Naja, man kann es leider eh nicht verhindern
      • Von AKrandom PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Pu244
        Ja, aber im Vergleich zu früher ist es heute sehr viel friedlicher. Wenn man sich die Liste der Kriege in Europa vor dem zweiten Weltkrieg ansieht, dann wurde fast jede Generation in den meisten Ländern Ländern für irgendeinen Krieg eingezogen. Heute ist es sehr viel friedlicher.

        Deine These läßt sich nicht halten.
        Toll wie du dir die schönen Zahlen herauspickst. Dies ist auch einer der Gründe weswegen ich gesagt habe, dass ein direkter Vergleich mit "der Vergangenheit" schwer wird. Das Länder heute indirekt Krieg betreiben indem sie schön fleißig Waffen liefer (*hust* Deutschland *hust*) ist für dich anscheinend uninteressant und wird als friedlich abgestempelt. Jemand der Öl ins Feuer gießt ist also friedlich?

        Zitat von Pu244
        Der Punkt ist, dass es früher wesentlich mehr waren.
        Belege bitte. Hier wäre eine weiterer von meiner Seite:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Davon abgesehen ist immernoch die Frage wie bemisst du ob es friedlicher ist? Anhand der reinen Zahlen an Kriegsopfern oder prozentual? Welcher Zeitraum? Ich bleib dabei. Menschen sind zivilisierte ja, aber nicht friedlicher. Dank Feuerwaffen würde ich sogar soweit gehen, dass noch mehr Gewalt passiert und das ist nicht nur auf Amerika bezogen. Dafür haben wir auch im Europäischem Raum mehr als genug Beispiele. In damaligen Zeiten konnte sich nicht jeder Bauer ein Schwert, eine Armbrust oder meinetwegen eine Muskete leisten. Allein in meinem Umfeld kenne ich mehrere Personen die Waffen besitzen (auch wenn dies auf völlig legaler Basis geschieht).

        Zitat von Pu244
        Deine Thse, die Menschen würden ohne oder mit weniger Arbeit anfangen Drogen zu nehmen ist völliger Blödsinn.
        Es geht nicht mal direkt um Drogen. Viel mehr um das nächste High egal in wecher Form. Und da steigern sich Menschen nach und nach ins Extreme. Und das Extreme ist bestimmt kein extremes Häkeln. Wäre mir zumindest neu, dass man sich beim Häkeln den nächsten Kick sucht.

        Zitat von Pu244
        Auch das kann man lösen, wenn man denn nur will. Finnland zeigt, wie es geht.
        Ja man kann alles. Suprise suprise. Hat niemand abgestritten. Aber warum passiert dann so ein Verfall in zivilisierten Ländern? Wenn wir doch alle so fähig sind. Und zu Finnland, informier dich nochmal bitte. Das Land hat mehr als genug Probleme die alles andere als friedlich sind. Nur weil da kein aktiver Krieg herrscht heißt nicht das es friedlich ist. Kinderhandel, Prostitution, Diskriminierung und Diskriminierung vor allem Flüchtlingen gegenüber sind ein paar unfriedliche Beispiele.

        Zitat von Pu244
        Die Sache ist etwas komplexer.
        Ja und? Alles ist komplexer. Tatsache ist dennoch, dass ein Verfall stattfindet. Tatsache ist, dass dieser Verfall nicht durch die Natur verursacht wurden. Alles menschengemachte Probleme. Alles alles andere als friedlich.

        Zitat von Pu244
        Und, was willst du uns eigentlich mit dem ganzen Gejammer sagen? Macht nichts, denn es hilft nichts? Was für "Zustände" hast du eigentlich mitbekommen? Die Ära Schröder?
        Ich will sagen das blinder Optimismus fehl am Platz ist. Ich streite niemandem die Hoffnung ab, denn auch wenn ich ein Stück weit ein Pessimist bin, weiß ich das Hoffnung wichtig ist. Aber wie es immer so schön heißt, träumen ist nicht verboten. Also träum weiter. Ist ja auch auf seine Art was schönes.
        Zum Thema was ich mitbekommen habe...lustig wie du das mit Ära Schröder abtust. Kann da echt nur lachen.
        Ohne zu wissen ob ich überhaupt in Deutschland geboren worden bin. Ich werde nicht meine Lebensgeschichte preisgeben aber es ist etwas an das sich noch sehr viele erinnern da es keine 50 Jahre her ist. Oberflächlich hat man auch meist nur von den friedlichen Seiten der Situation berichtet. Aber das im Hintergrund Gewalt an der "Tagesordnung" herrschte auf Grund von menschlicher Gier, davon wissen meisst nur die Betroffenen. Deshalb ist es auch so fragwürdig witzig heutzutage von Frieden zu sprechen, denn man brauch nur an der Oberfläche kratzen um direkt unter dieser dünnen Schicht Probleme zu finden.

        Zitat von Pu244
        Wie gesagt: langfristig wird es besser. Die Zahl der Kriege ist zurückgegangen. Wenn du den Krieg gegen den Terror nimmst: 1 Mio Tote, von denen die meisten im Bürgerkrieg oder deren Nachwirkungen gestorben sind gegen die 4 Mio Toten im Vietnamkrieg, dann ist das eine klare Tendenz nach unten.

        Außerdem ist nicht alles Krieg, Die Pocken haben z.B. im 20 Jahrhundert, bis zu ihrer Ausrottung, 500 Mio Menschen getötet und damit 5 mal mehr als alle Kriege zusammen. Die wurden ausgerottet, andere Krankheiten wurden zurückgedrängt. Heute lebt es sich auf dem Planten wesentlich besser, als früher.
        Na immerhin haben wir hier einen direkten Vergleich. Ob der urpsrünglicher Poster mit der Idee von Utopie sich genau auf diesen kleinen Ausschnitt bezogen hat, ist fragwürdig aber auch interessant. Davon abgesehen, siehe Link oben.

        Zu deinen Pocken verstehe ich nicht ganz was es zur Sache tut. Vorausgesetzt die Pocken haben sich auf natürliche Art ausgebreitet und wurden nicht als Waffe eingestzt, ist das Beispiel hier völlig überflüssig. Es steht hier nicht im Raum das Kriegstote oder Tote durch unfriedliche Auswirkungen mit Toten durch Pocken verwechselt wurden. Es relativiert auch in keinster Weise die Tode durch unfriedliches Einwirken anderer Menschen. Wir haben bessere Lebensbedingungen durch die "Ausrottung" dieser Krankheit geschaffen aber hat es uns in irgendeiner Form friedlicher gemacht? Davon abgesehen finde ich die 500 Millionen Menschen im 20. Jahrhundert nicht. Hier in diesem Artikel ist "nur" von ca 300 Millionen die Rede:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Aber dennoch hat es nichts mit dem vermeintlich friedlicher werdenden Wesen des Menschen zu tun (vorausgesetzt der Ausbruch war nicht menschengemacht).
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von AKrandom
        Ich weiß nicht mit welcher Vergangenheit du es vergleichst aber wenn ich mich auf der Welt umschaue finden in genug Ländern Kriege statt.
        Ja, aber im Vergleich zu früher ist es heute sehr viel friedlicher. Wenn man sich die Liste der Kriege in Europa vor dem zweiten Weltkrieg ansieht, dann wurde fast jede Generation in den meisten Ländern Ländern für irgendeinen Krieg eingezogen. Heute ist es sehr viel friedlicher.

        Deine These läßt sich nicht halten.

        Zitat von AKrandom
        Davon abgesehen kamen in "jüngster Vergangenheit" immer wieder mal Weltkriege die massive Opfer forderten. Nur weil du hier in Deutschland nicht dauernd damit konfrontiert wirst, heißt es lange nicht, dass es keine Kriege aktuell gibt. Eine stumpfe Suche über Google hat für 2021 Kriege in 25 Ländern ausgespuckt. Ich weiß nicht inwiefern das friedlich ist. Du solltest solche Äußerungen vllt nicht auf dein direktes Umfeld beziehen...du bist nicht der Nabel undso.
        Der Punkt ist, dass es früher wesentlich mehr waren. Außerdem ist der Krieg als Lösung in Verruf geraten. Kaum einer hat heute noch Verständnis, wenn einem Land das andere Überfällt, nur weil das Staatsoberhaupt beleidigt wurde.

        Zitat von AKrandom
        Auch hier wieder ein Beispiel was völlig unpassend ist. Das deine Oma vorher ihr "ganzes Leben" lang gearbeitet hat spielt wohl keine Rolle. Das sie auch in ihrem Rentenalter garantiert mit genug Dingen beschäftigt war ist anscheinend auch egel. Und der wichtigste Punkt von allen, dass deine Oma von Anfang an nicht in einer Utopie gelebt hat und seit ihrer Geburt nicht einen Finger krumm machen musste um etwas lebenswichtiges wie zB Nahrung zu bekommen spielt wohl auch keine Rolle. Menschen aus dem hier und jetzt auch nur Ansatzweise mit Menschen aus einem Utopia zu vergleichen ist mehr als nur ein Witz "von daher ist deine Behauptung einfach nur Blödsinn". Danke dazu.
        Deine Thse, die Menschen würden ohne oder mit weniger Arbeit anfangen Drogen zu nehmen ist völliger Blödsinn. Es gibt übrigens auch viele Leute, die einen Job haben und Drogen nehmen, Kokain ist da besonders beliebt.

        Die These ist auch Blödsinn.

        Zitat von AKrandom
        Nur weil du in einem weiterentwickeltem Land lebst, heißt es nicht, dass es mehr als genug Länder gibt die katastrophale Zustände haben. Würde mich interessieren ob du noch so große Töne spucken würdest wenn du in Kolumbien oder Afrika großgeworden wärst. Mit einer Kalasch oder einem Drogenpaket unterm Arm würdest du alles andere als an Utopie denken.
        Auch das kann man lösen, Deutschland war übrigens nicht immer ein Industrieland. Man muß nur dran arbeiten, gibt genug Gegenden, in denen es bergauf geht.

        Zitat von AKrandom
        Man braucht auch nicht wirklich weit zu wandern um Leid und Elend zu sehen. Guck dir die Straßenstriche in Berlin an wo kilometerweit Obdachlose unter den Brücken hausieren.
        Auch das kann man lösen, wenn man denn nur will. Finnland zeigt, wie es geht.

        Zitat von AKrandom
        Schau rüber zu den Amis die sich nach außen immer so toll darstellen. Dort gibt es ganze STADTVIERTEL die von Obdachlosigkeit und Drogenkonsum gekennzeichnet sind.
        Das ist halt eben eine Sondersache. Aber da sind Leute, die an die Macht des Marktes glauben dran schuld, gepaart mit ein paar anderen Dingen.

        Zitat von AKrandom
        Dort sind ganze Städte dem Untergang geweiht weil Menschen der Arbeitslosigkeit und dem Drogenkonsum verfallen sind.
        Die Sache ist etwas komplexer.

        Zitat von AKrandom
        Gesellschaftlicher Verfall geht ganz schnell. Sei froh das du so ein friedliches Leben bisher hattest. Ich bin noch "jung" aber selbst ich habe ganz andere Zustände erlebt.
        Und, was willst du uns eigentlich mit dem ganzen Gejammer sagen? Macht nichts, denn es hilft nichts? Was für "Zustände" hast du eigentlich mitbekommen? Die Ära Schröder?

        Zitat von AKrandom
        Und das du selbst diesen Fortschritt so billig abtust, dass er von "Naivlingen" erreicht wurde, zeigt eigentlich wer der wirkliche Naivling ist.
        Falls es die nicht aufgefallen ist: ich habe das ganze ironisch benutzt. Du hast behauptet, dass alle Leute, die an eine Utopie, bzw. ein besseres Morgen, glauben naiv wäre, ich habe dann ironisch Gesagt, dass diese Fortschritte von Naivlingen erreicht wurden.

        Warum jammerst du jetzt herum?

        Zitat von schmiefel
        Das dachte sich die deutsche "Jugend" anno 1933 sicherlich auch, als sie Fackeln-schwingend durch die Straßen marschierten, um dann spätestens '45 noch als Flakhelfer und Volkssturm verheizt zu werden /s
        Deshalb habe ich auch extra "langfristig geschrieben.

        Wobei das ein extrem gutes Beispiel ist. Nach dem Krieg (den übrigens nicht die Jugend von 33-45 vom Zaun gebrochen hat) hatten die Leute vom Krieg die Schnauze mehr als nur voll. Auch Massenmord war in Verruf gekommen. Als die Jugend von 33-45 dann so in den 60ern bis 70ern an die Macht gekommen sind, wurde es wesentlich besser, als in Deutschlands dunkelsten Zeiten.

        Zitat von schmiefel
        das ist aber eine sehr europäisch-deutsche Sicht - und die jüngste Vergangenheit zeigt zudem drastisch, dass dies keine gesicherte Entwicklung ist: denn wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt, kann bekanntlich der Brävste nicht in Frieden leben - und nur die letzten 75 Jahre (oder gar noch weniger) würde ich dazu auch nicht als statistisch relvanten Vergleichsmaßstab heranziehen
        Wie gesagt: wenn man lange Zeiträume nimmt, dann geht es bergauf. Auch wenn man die Zahl der hungernden nimmt. Früher waren das mal 2 Mrd Menschen, deren Ernährung nicht gesichert war, heute sind es "nur" noch 600-800 Mio Menschen. Da es sich dort meist um Kleinbauern handelt, kann eine voranschreitende Industrialisierung der Landwirtschaft dort wahre Wunde bewirken und das noch mehr verringern.

        Zitat von schmiefel
        interessante Vorstellungen, die da über ein Dasein als "Rentner" gepflegt werden - um die eigenen Kinder oder gar Enkel scheint sie sich ja zumindest da nicht (mehr) gekümmert zu haben, oder zählt das heutzutage eh nicht, weil dem kein gross profit gegenübersteht?
        Es ging um die These, dass die Leute angeblich anfangen würden Drogen zu nehmen, wenn sie nicht mehr oder weniger Erwerbstätig sind., Das ist halt eben völliger Blödsinn.

        Natürlich kümmern sich die Leute um ihre Familie, machen, worauf sie Lust haben, engagieren sich usw.. Das hat keiner in Abrede gestellt.

        Zitat von schmiefel
        auch wieder sehr europäisch-deutsche Sichtweise: zig Tausend Verkehrs- und Drogentote, dazu Schäden und Tote durch mittel- und unmittelbare Umwelteinflüsse (hier erwartbarer Trend: steigend) allein jährlich hierzulande plus immer noch Hundertausende jedes Jahr durch Kriege weltweit - auch Tendenz eher steigend: https://www.tagesschau.de...
        Der sog. 30-Jährige Krieg hat Schätzungen zufolge zwischen 3-9 Millionen Leben gefordert - das hat allein der 2. Weltkrieg in seinen 6 Jahren um den Faktor 7-20 übertroffen und allein beim sog. "Krieg gegen den Terror" wird seit 2001 von über 1 Million Todesopfer ausgegangen.
        Wie gesagt: langfristig wird es besser. Die Zahl der Kriege ist zurückgegangen. Wenn du den Krieg gegen den Terror nimmst: 1 Mio Tote, von denen die meisten im Bürgerkrieg oder deren Nachwirkungen gestorben sind gegen die 4 Mio Toten im Vietnamkrieg, dann ist das eine klare Tendenz nach unten.

        Außerdem ist nicht alles Krieg, Die Pocken haben z.B. im 20 Jahrhundert, bis zu ihrer Ausrottung, 500 Mio Menschen getötet und damit 5 mal mehr als alle Kriege zusammen. Die wurden ausgerottet, andere Krankheiten wurden zurückgedrängt. Heute lebt es sich auf dem Planten wesentlich besser, als früher.
      • Von wurstkuchen BIOS-Overclocker(in)
        Wäre natürlich schön, wenn AMD mal kaufbar wird (FSR3 mit selber Leistung zu DLSS3 und auch mal nutzbares RayTracing), aber an Wunder glaub ich nicht.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 07/2026 play5 08/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk