Bitcoin auf Rekordhoch: BTC verzeichnete über 125.000 US-Dollar - Gründe sind vielfältig

17
News Oliver Jäger Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Bitcoin auf Rekordhoch: BTC verzeichnete über 125.000 US-Dollar - Gründe sind vielfältig
Quelle: Erzeugt mit DALL•E

Für kurze Zeit erreichte die Kryptowährung Bitcoin am vergangenen Sonntag einen Rekordwert von über 125.000 US-Dollar. Begründet könnte das Allzeithoch neben anderen Faktoren im jüngsten Handeln der US-Regierung liegen.

Die weltweit größte Kryptowährung Bitcoin (BTC) schoss am vergangenen Sonntag auf einen neuen Rekordwert, der den vorigen Rekord aus dem August abermals überbot. Laut Reuters lag der Bitcoin am Sonntagmorgen bei 125.245,57 US-Dollar, und damit fast 1.000 US-Dollar über dem bisherigen Rekordwert. Mittlerweile ist die Währung wieder unter 124.000 US-Dollar gefallen.

Höchstwert für den Bitcoin: Woran es gelegen haben könnte

Das August-Hoch ist laut Reuters auf die kryptofreundlichere Politik der US-Regierung und die gestiegene Nachfrage institutioneller Anleger zurückzuführen gewesen. Daraufhin sei der Bitcoin achtmal in Folge gestiegen, gestützt durch jüngste Gewinne bei US-Aktien und Zuflüsse in Bitcoin-ETFs. Zudem herrscht seit Beginn des Monats ein Government Shutdown in den USA, der sich negativ auf den US-Dollar auswirkt und eine Reaktion der Anleger ausgelöst haben könnte.

Bitcoin-Kurs der letzten sieben Tage. Quelle: CoinMarketCap Bitcoin-Kurs der letzten sieben Tage. Die Webseite CoinMarketCap, die sich durch Analyse und Krypto-Tracking auszeichnet, nennt ebenfalls mehrere Gründe, auf die der BTC-Anstieg zurückzuführen ist: "Der Anstieg von Bitcoin spiegelt eine Dreifachkombination aus makroökonomischer Unsicherheit, Yen-bedingten Liquiditätsverschiebungen und technischem Momentum wider. Während ETF-Zuflüsse und die zurückhaltende Haltung der US-Zentralbank (Fed) einen weiteren Aufwärtstrend unterstützen, drohen Überkaufsignale und Gewinnmitnahmen."

Beteiligen Sie sich am Bitcoin? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren bitte die gültigen Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.

Quelle: via Reuters

17
    • Kommentare (17)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Ikaar Komplett-PC-Aufrüster(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] :
        Kann ich so nur unterschreiben.
        Für mich hat das auch mit einer Wertanlage nichts zu tun. Spätestens dann nicht mehr, wenn sich das Mining (also die Validierung der Blöcke) nicht mehr lohnt. Dann seh ich den Bitcoin in den Kollaps laufen, eben weil er keinen Gegenwert hat. Aber vorher noch möglichst viele Privatanleger mit Werbung reindrücken ins System.
        Der Finanzmarkt braucht permanent frisches Kapitel.

        BTW, wenn wir grad von sprechen, hat sich jemand die Bewegung beim BNB angeguckt?
        Was lange Zeit die "Währung" auf B* für Transaktionsgebühren war, wächst aktuell brutal nach oben.
        Entweder hats mit der Flucht der Amis in digitales Geld zu tun, oder der Wunsch nach mehr Rendite; oder es steckt ne größere Institution dahinter.
        Generell sind so extreme Kursverläufe immer für jemanden nützlich. Nur nicht für den Kleinanleger.

        ----
        P.S.
        Wenn jemand auf B* tätig werden will, ich hätt da noch nen Referal Link mit BNB Cashback....
        (Und nein, ich hab damals 2020 in Corona Zeiten angefangen, und jede Menge Geld verbrannt seitdem....)
      • Von Ikaar Komplett-PC-Aufrüster(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] :
        Kann ich so nur unterschreiben.
        Für mich hat das auch mit einer Wertanlage nichts zu tun. Spätestens dann nicht mehr, wenn sich das Mining (also die Validierung der Blöcke) nicht mehr lohnt. Dann seh ich den Bitcoin in den Kollaps laufen, eben weil er keinen Gegenwert hat. Aber vorher noch möglichst viele Privatanleger mit Werbung reindrücken ins System.
        Der Finanzmarkt braucht permanent frisches Kapitel.

        BTW, wenn wir grad von sprechen, hat sich jemand die Bewegung beim BNB angeguckt?
        Was lange Zeit die "Währung" auf B* für Transaktionsgebühren war, wächst aktuell brutal nach oben.
        Entweder hats mit der Flucht der Amis in digitales Geld zu tun, oder der Wunsch nach mehr Rendite; oder es steckt ne größere Institution dahinter.
        Generell sind so extreme Kursverläufe immer für jemanden nützlich. Nur nicht für den Kleinanleger.

        ----
        P.S.
        Wenn jemand auf B* tätig werden will, ich hätt da noch nen Referal Link mit BNB Cashback....
        (Und nein, ich hab damals 2020 in Corona Zeiten angefangen, und jede Menge Geld verbrannt seitdem....)
      • Von Shutterfly Software-Overclocker(in)
        Zitat von Minalion
        Ein Artikel war auf der Tagesschau einfach mal nach "Kenia Bitcoin im Slum" Googeln.
        Gibt aber auch mittlerweile viele Dokus über Bitcoin in Afrika ganz einfach zu finden
        Okay, danke für die Info, hier gibts es als Video: [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Wichtig ist für mich der letzte Satz "Bislang ist dies einmalig". Es ist cool zu sehen, dass Bitcoin irgendwo langsam mal da hin zu kommen scheint, wofür es gedacht war. Jedoch ist es für mich nun nicht so als wäre es wirklich ein Durchbruch.

        Vielleicht irgendwas um 20k Euro sind dort an Volumen vertreten. Das ist nach aktuellem Kurs nicht einmal 1 ganzer Coin. Wenn ich richtig informiert bin, dann sind aktuell irgendwas zwischen 19-20 Millionen (!) Bitcoins im Umlauf. Wenn nun einer bzw. ein Fünftel eines Bitcoin effektiv genutzt wird, dann macht dies den Rest nicht weg.

        Verstehe mich nicht falsch, es ist geil so etwas zu sehen, jedoch ändert es für mich wenig, dass die ganzen anderen Bitcoins weiterhin "nutzlose Spekulationsobjekte" sind.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Zuriko
        Wenn es nach dem Prinzip geht: "Meine Wertanlage bekommt mehr Wert wenn jemand ebenfalls einsteigt", dann wären viele Anlagen ja ein Schneeballsystem. Schau mal an die Börse. Entweder sind die Aktienkurse abhängig von Leuten die dick investieren, oder den Geschäftsergebnissen, ergo, Kunden welche in Produkte der Firma investieren. Wachstum beruht ja irgendwo immer auf mehr und immer mehr.....das Prinzip ist also ähnlich.

        Natürlich schaffen viele Firmen echte Werte.....daher ist es schwer dies 1:1 zu vergleichen.

        Bitcoin sollte man wohl eher als Wertspeicher sehen, weniger als Geldanlage. Ob digitale Werte weniger sicher oder so sinnvoll wie z.B physische (Gold) sind? Das ist am Ende eine philosophische Frage....man hat es ja bei NFT-Kunst gesehen, dass sich die reale Welt und deren Werte, nicht so einfach und vor allem langfristig 1:1 in digitale Anlagen übersetzen lässt.

        Der Goldstandard ist ja, im Wort bereits drin, Gold. Gold wird immer einen Wert haben, egal was passiert. Selbst wenn das Licht ausgeht, wird es als Tauschware wohl noch einen Wert haben (Auch wenn Wasser und Nahrung dann sicher auf einmal das wertvollste sein werden). Jedoch wird an den Börsen mehr Gold gehandelt als es auf der Welt gibt. Wenn Du also in Papiergold investierst, hast Du kein echtes Gold in den Händen. Und daher ist es genau so wertlos wie Bitcoin am Ende, sollte der Strom abgeschaltet werden.

        Ich möchte damit keine Lanze für Bitcoin brechen. Aber Fakt ist, dass Satoshis sich am Markt immer mehr behaupten als Alternative. Was Bitcoin, oder die ganzen Shitcoins die mit schwimmen, am Ende wirklich für einen Wert und Nutzen hat, wird die Zukunft zeigen.

        Und jetzt hoffe ich dass der Kurs bald wieder unter 100'000 fällt
        Gold hat immer einen Wert, weil es einen Nutzen hat: Gut die Hälfte der real gehandelten Goldmenge wird für nutzbringende oder ideellen Gebrauch verwendet und selbst die knappe Hälfte, die als Anlageobjekt dient, wird mehrheitlich von Staaten als statische Reserve verwendet. Nur ein kleiner Teil ist in der Hand von Spekulanten; der Rest ist vorhersehbar und gibt somit eine Sicherheit bezüglich des künftigen Werts, wie sie für einen "Wertspeicher" unerlässlich ist. Bitcoin dagegen? Realer Einsatz ist praktisch inexistent im Vergleich zum Handelsvolumen, auf Stabilität bedachte, nicht-kommerzielle Marktteilnehmer sind inexistent und was bleibt, sind Spekulanten. Einige langfristig, andere kurzfristig, alle mit einem Auge auf den Kurs. Das einzige stabile Element bei Bitcoin sind Wallets, deren Passwort verloren gegangen ist.

        Unter anderen Anlagemöglichkeiten gibt es natürlich auch Schneeballeffekte, jede einzelne Börsenblase basiert auf genau dem gleichen Prinzip. Tesla war ein gutes Beispiel, aktuell dürfte der Nvidia-Kurs massiv aufgebläht sein. Irgendwann platzt diese nur von Nachfrage nach der Aktie, nicht nach den Produkten, getriebene Überhöhung und dann geht es abwärts – bei Tesla, bei Nvidia, bei Bitcoin. Auch Gold fällt immer mal wieder, wenn die Anlagennachfrage einbricht. Der Unterschied ist, dass Tesla eine Basis als bedeutender Elektroautohersteller und -entwickler sowie Betreiber des international wichtigsten Ladenetzes hat, Nvidia als Hersteller von Beschleunigern für diverse Zwecke und Gold als rares Metall für Elektronik, Schmuck und Co. Wenn die vom Blasen- auf ihren Nutzwert fallen, kann sich die Anlage zwar beim ersten vielleicht zehnteln und bei Gold vielleicht auf zwei Drittel einbrechen. Aber bei Bitcoin gibt es gar keine Basis. (Kann und wird es aus rein energetischen Gründen auch nie geben, während sie bei einigen wenigen anderen Kryptowährungen zumindest denkbar wäre.) Wenn die aus der Hoffnung auf Kursanstieg getriebene Nachfrage wegfällt, kann der Bitcoin auf Null einbrechen.
        Zitat von Minalion
        Ein Artikel war auf der Tagesschau einfach mal nach "Kenia Bitcoin im Slum" Googeln.
        Gibt aber auch mittlerweile viele Dokus über Bitcoin in Afrika ganz einfach zu finden
        Wurde das technische System im Beitrag näher beschrieben?
        In der schriftlichen Zusammenfassung steht etwas von einem "geschlossenen System" "ohne Transaktionsgebühren", bei dem "nur mitmachen kann, wer eine Handynummer hat", das künftig aber auf eine "codegeschütze Karte" "für diejenigen ohne Handy" erweitert werden soll.

        Bitcoin ist aber ein offenes System, Bitcoin hat (teils saftige) Transaktionsgebühren, Bitcoin hat keinerlei Bezug zu Mobilfunkverträgen, Bitcoin erlaubt nicht Vergabe von Codes und Bitcoin kann nicht ohne aktives Element funktionieren. Bitcoin ist eine dezentrale Datenbank und Transaktionen sind Änderungen an dieser, für die man eine Verbindung zum Netzwerk unterhalten muss und für deren Verifikation die Miner eine Gebühr abkassieren. Das alles ist fix und unveränderlich in der Struktur von Bitcoin verankert und kann meinem Wissen nach nicht entfernt werden.
      • Von Minalion PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Shutterfly
        Hier wäre ich einmal sehr an Beispielen interessiert, wo das wirklich passiert. Wenn du mir hier was nennen kannst, gerne her damit.
        Ein Artikel war auf der Tagesschau einfach mal nach "Kenia Bitcoin im Slum" Googeln.
        Gibt aber auch mittlerweile viele Dokus über Bitcoin in Afrika ganz einfach zu finden
      • Von Shutterfly Software-Overclocker(in)
        Zitat von Zuriko
        Bitcoin sollte man wohl eher als Wertspeicher sehen, weniger als Geldanlage. Ob digitale Werte weniger sicher oder so sinnvoll wie z.B physische (Gold) sind? Das ist am Ende eine philosophische Frage....
        Meiner Meinung ist das recht einfach: Ein digitaler Wert ohne Gegenwert ist für mich ein reines Spekulationsobjekt, ohne irgendwas. Also letztendlich das besagte Schneeballsystem.

        Aktien selbst sind dies nicht, wie du schon selbst sagst: Es sind Anteile eine physisch existierenden Unternehmens. Ob nun der Kurs an dessen Wert gebunden ist oder man in eine Blase steckt, darüber könnte man nun stunden reden, jedoch hat man i.d.R. irgendwas, was z. B. zum BIP beitragen sollte.

        Bei Gold, zumindest wenn man es real kauft, hat man einen physischen Gegenwert. Gold hat physikalische Eigenschaften, auch wenn der Otto-Normalkäufer damit nix anfangen kann, aber es hat einen Nutzen.

        Bitcoin ist, wie bereit gesagt, großteils frei von einem nutzen. Ja, in der westlichen Welt gibt oder gab es mal echte Anwendungsfälle, z.B. bei Steam, Diminos oder Tesla. Das sind jedoch Einzelfälle. Letztendlich bleibt ein Bitcoin (gilt übrigens für viele Coins, selbstverständlich) ein digitales Gut, ohne bzw. mit geringem Anwendungsfall.

        Wäre es ein stark genutztes Zahlungsmittel oder so, dann würde ich anders darüber denken. Ist es aber nicht und für mich bleibt es dabei: Bitcoin hat nur den Wert weil alle Geld rein buttern und am Ende hoffen, dass es noch diverse nach ihnen tun, damit deren Wert steigt.

        Man erhält keine physische Sicherheit, man hat keine Anteile an einem physischen Unternehmen usw.

        Das macht es für mich zu einem rein spekulativem Schneeballsystem.
        Zitat von Minalion
        Stimmt so nicht ganz gerade in den ärmsten Regionen dieser Welt breitet der Bitcoin sich immer weiter aus.
        Hier wäre ich einmal sehr an Beispielen interessiert, wo das wirklich passiert. Wenn du mir hier was nennen kannst, gerne her damit.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk