Sennheiser Orhpeus HE1060/HEV1060: Kopfhörer für 50.000 Euro
Mit dem Sennheiser Orpheus (HE1060) hat das Unternehmen die nach eigenen Angaben besten Kopfhörer der Welt vorgestellt - zum Preis von 50.000 Euro. Dazu gibt es dann aber auch den Röhrenverstärker HEV1080. Beides kling seinem Preis angemessen gut, aber 50.000 Euro werden wohl die wenigsten für Kopfhörer ausgeben.
Sennheiser hat die nach eigenen Vorstellungen besten Kopfhörer der Welt vorgestellt, die auf den Namen Orpheus hören und die winzige Kleinigkeit von 50.000 Euro kosten. Jedes Modell wird von Hand angefertigt und mit einem Röhrenverstärker ausgeliefert. Das viele Geld ist laut ersten Berichten aber auch gut angelegt, denn die Orpheus sollen tatsächlich einen herausragenden Klang haben.
Damit knüpfen die neuen Lautsprecher an ihre Vorgänger an, die 1991 als limitierte Auflage von 300 Stück auf den Markt kamen und für 30.000 D-Mark einen exzellenten Klang boten. Das neue Modell wird nicht limitiert sein. Pro Jahr sollen aber nur 250 Stück ausgeliefert werden. Handarbeit braucht eben auch Zeit.
Ausgeführt sind die Kopfhörer als elektrostatische, offene Lauscher, die aus 6.000 Einzelteilen bestehen. Der Frequenzgang der als HE1060 bezeichneten Kopfhörer geht laut Hersteller von 8 bis 100.000 Hertz. Sennheiser sagt, man erreiche dank der goldbedampften Keramik-Elektroden einen Klirrfaktor von 0,01 Prozent. Der Röhrenverstärker mit der Bezeichnung HEV1060 ist in Marmor gefasst, die Röhren selbst in Quarzkolben. Damit stehen 800 Volt zu Buche, die durch eine Schutzschaltung im Zaun gehalten werden.
Dank eines zum Patent angemeldeten Schaltkreis-Design haben die Hörer die Vorteile von Röhren- und von Transistorverstärkern. Musikdaten werden mit den 8 internen DACs des ESS SABRE ES9018 in analoge Signale konvertiert. Der parallele Einsatz von vier Kanälen pro Stereo-Seite soll die klangliche Präzision erhöhen und vermindert Verzerrungen und Rauschen.
Aufgrund des offenen Budgets konnte Sennheiser auf Kompromisse verzichten. Das Unternehmen verbaut nur die besten Materialen ohne Rücksicht auf die Kosten. Den Preis nach oben treiben dabei auch der Einsatz von Platin, Gold und Silber sowie die Handfertigung. Ob das dann 50.000 Euro Gesamtpreis rechtfertigt, sei dahingestellt, aber in diesen Preiskategorien kommt es dann auf Details auch nicht mehr an.
Am Ende stellt sich aber die große Frage, was 50k-Lauscher drauf haben. Wir können Ihnen das nicht sagen, aber Heise schreibt, dass die Kopfhörer nicht viel anders wie das Spitzenmodell HD 800 für 1.300 Euro klingen, aber am Ende doch ihren Preis in Finesse ausspielen können. So sei der HE1060 "selbst bei plötzlichen Schlagzeugattacken so unbeeindruckt". Der große Verdienst der Kopfhörer scheint es zu sein, Musik nicht "'larger than life' abzubilden, sondern genau so, wie es der Tontechniker vorgesehen hat." Wie Futurezone aber korrekt feststellt, wird der "Normalsterbliche" das Problem der "Verarbeitung des intensiven Klangerlebnisses" angesichts des Preises kaum treffen.
Quelle: Sennheiser


Kann ich die an mein Asus Maximus v extreme anschließen und haben die auch einen guten Sound für Gaming? Funktioniert dann auch der Equalizer meines boards?
Ach ja, wie ist die Sound Qualität bei dubstep so? Ich möchte einen richtig guten Bass
Ich würde ihn gerne einmal anhören. Auch wenn sich der Preis kaum rechtfertigt für dieses Gespann, da er nicht 10x besser ist als die derzeitigen Top KH.
Aber ich gehe schon davon aus, dass der Orpheus die Wiedergabe noch einmal besser macht. Ein Mix aus HE-1000, Audeze LCD3/LCD4, Grado Ps1000e, HD800/K812 und Stax Sr007/009.
Vielleicht gehe ich nächstes Jahr einmal nach Wedemark zu Sennheiser um mir diesen zu Ohren zu führen
Mit einem Budget von 1000 euro bekommt man fast genau so viel
Man könnte das gleiche Sagen über: rechtfertig die titanX die 1000 € gegnüber den nur 650€ der 980 ti?
Rechtfertigt die Qualität dieses KH den Mehrpreis im Vergleich zu anderen teureren KH?
Ist ziemlich subjektiv würde ich sagen und hängt wohl auch ganz erheblich vom Monatsgehalt ab.