Adidas RPT-02 SOL: Sportartikelhersteller kündigt solarbetriebene Kopfhörer an
Am vergangenen Dienstag hat die Sportmarke Adidas ein neues Produkt vorgestellt. Dabei handelt es sich um kabellose Kopfhörer, für die sich das Unternehmen mit Zound Industries zusammengetan hat. Der Clou dabei ist, dass die Kopfhörer solarbetrieben sind und bis zu 80 Stunden Wiedergabezeit versprechen.
Der Sportmarke Adidas bringt neue Kopfhörer auf den Markt. Das Unternehmen hat bereits die On-Ear-Kopfhörer RPT-01 in seinem Portfolio, die per USB geladen werden und um die 40 Stunden Spielzeit bieten sollen. Mit dem jetzt angekündigten Modell RPT-02 SOL gibt sich Adidas jedoch besonders nachhaltig. Diese Kopfhörer sind solarbetrieben und können durch alle Formen von natürlichem oder künstlichem Licht aufgeladen werden.
Solarbetrieben und mit recyceltem Kunststoff und Nylon
Die neuen Kopfhörer Adidas RPT-02 SOL bieten ein ähnliches Design wie die schon veröffentlichten RPT-01. Der solarbetriebene Kopfhörer soll die Spielzeit des Vorgängers jedoch verdoppeln - 80 Stunden seien mit dem neuen Paar drin. 51 Prozent der RPT-02 SOL bestehen aus Kunststoff, von denen 87 Prozent aus recyceltem PC-ABS und recyceltem Nylon bestehen sollen.
Das Kopfband der Kopfhörer besteht aus einem hochflexiblen Lichtzellenmaterial des schwedischen Solartechnikunternehmens Exeger. Das Powerfoyle genannte Material kann im Siebdruckverfahren auf Kunststoff aufgebracht werden. Dadurch ergeben sich vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Im Vergleich zu älteren Solarzellen, die eine starke und konstante natürliche Lichtquelle benötigen, kann Powerfoyle auch bei unterschiedlichsten Lichtverhältnissen aufgeladen werden. Adidas ist jedoch nicht das erste Unternehmen, das Kopfhörer mit dieser Technologie herstellt.
Der RPT-02 entspricht der Schutzklasse IPX4 und hält damit Schweiß und Spritzwasser stand. Das Polster des Geräts ist abnehm- und waschbar; dazu verfügen die Kopfhörer über Bedienelemente zur Steuerung. Sollte die Sonne einmal ausbleiben, lassen sich die Kopfhörer auch bequem über USB aufladen.

Zum PDA: Ich bin beeindruckt. Ich verzichte zwar auf eine getrennte Lagerung von Akku und Geräten, habe aber mehrere Li-Io-Geräte ohne direkte Wärmewirkung auf den Akku, die auch einigermaßen regelmäßig geladen und nicht übermäßig stark genutzt werden. Da setzt die Degradation meist nach 5-6 Jahren ein und nach 10 Jahren sind schon 20-50 Prozent Batterielaufzeit weg, womit sich die Nutzbarkeit rapide an null annähert. Das wäre bei Elektroautos ein noch viel größeres Problem als der Ladezustand nach vier Wochen Urlaub. Wobei ich 67 kWh/4 w/7 d/w/24 h/d = 100 W Stromverbrauch bei abgestellten Auto tatsächlich als großes Problem bezeichnen würde, um dass man sich ganz unabhängig vom Solarzellen mal kümmern sollte. Spätestens in einem Parkhaus muss es nämlich auch ohne geben und was hat ein geparktes Auto eigentlich für Aufgaben, die statt den <0,1 W eines Smartphones im Stand-By ein Desktop-Replacement-Notebook bei maximaler 2D-Leistung erfordern?
Was nicht heißt, dass nicht ein paar Nischenhersteller mit der "nicht nachladen"-Idee rumspielen würden.
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Kaufen kann man die meinem Wissen nach aber weiterhin nicht, entsprechend liegen auch keine unabhängigen Erfahrungsberichte vor. Bei typisch deutscher Bebauung würde ich raten, dass die eher ländlich wohnenden Bevölkerung im Schnitt pro Tag zu viel fahren muss und die Stadtbewohner zu oft im Schatten stehen, als dass die Bilanz aufgehen könnte. Man die gleiche Solarleistung eben auch einfach aufs Hausdach schrauben und für das gesparte Geld und Gewicht einen größeren Akku verbauen.