Sir Clive Sinclair: Entwickler des ZX Spectrum mit 81 Jahren verstorben
Der Erfinder und Unternehmer Sir Clive Sinclair ist am Dienstag im Alter von 81 Jahren verstorben. Mit seinen Unternehmen Sinclair Radionics und Sinclair Research hat er zahlreiche spannende und zum Teil auch sehr erfolgreiche Produkte wie etwa den ZX Spectrum auf den Markt gebracht.
Der Erfinder Sir Clive Sinclair ist am Dienstag im Alter von 81 Jahren verstorben, nachdem ihm schon vor über zehn Jahren eine Krebserkrankung diagnostiziert wurde. Sinclair hat in seinem Leben zahlreiche unterschiedliche Elektronik-Projekte vorangetrieben. Am bekanntesten dürften dabei die Computer ZX80, ZX81 und ZX Spectrum sein.
Von Radios über Computer zu Fahrrädern
1940 wurde Sir Clive Sinclair als Sohn eines Ingenieurs geboren, und auch er selbst schlug diese Richtung ein. 1961 gründete Sinclair das Unternehmen Sinclair Radionics, mit dem zunächst ein Bausatz für ein kompaktes Taschenradio verkauft wurde. In den darauffolgenden Jahren kamen weitere Produkte dazu: Etwa ein für die Zeit besonders handlicher Taschenrechner, ein Kleinstfernseher und eine digitale Armbanduhr, die 1975 auf den Markt gebracht wurde.
Quelle: Wikimedia / Adrian Pingstone
Sir Clive Sinclair, 1992
Ebendiese Armbanduhr, die Black Watch, brachte Sinclair Radionics einen großen finanziellen Verlust ein, in dessen Folge Sir Clive Sinclair das Unternehmen verließ und stattdessen "Science of Cambridge" (später: Sinclair Research) gründete. Dort entwickelte er zusammen mit seinem ehemaligen Mitarbeiter Christopher Curry den besonders günstigen Computer-Bausatz MK14. Curry wurde daraufhin Mitgründer des Konkurrenten Acorn Computers, wo ein direkter Konkurrent zum MK14 entwickelt wurde.
Als Folge brachte Sinclair Research 1980 den ZX80 auf den Markt, der als einer der ersten Computer in England für unter 100 Pfund zu haben war. Ein Jahr später folgte der noch günstigere ZX81, der es 1982 auch in den US-Markt schaffte. Im selben Jahr erschien zudem der ZX Spectrum, der mit 125 bis 175 Pfund zwar deutlich teurer, aber euch wesentlich leistungsfähiger und erfolgreicher war. Vom ZX 81 wurden insgesamt rund eineinhalb Millionen Stück verkauft, wohingegen es der ZX Spectrum auf fünf Millionen Stück schaffte.
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Als Nebenprojekt von Clive Sinclair folgte 1985 der C5: Ein elektrisches Liegerad, das sich allerdings nicht durchsetzen konnte und für Sinclair einen großen finanziellen Verlust bedeutete. Als Folge verkaufte er den Großteil der Anteile von Sinclair Research und konzentrierte sich weiterhin auf neue Fortbewegungsmittel, von denen aber viele den Markt nicht erreichten. Zuletzt erschien 2006 ein Klapprad namens A-Bike. 2010 wurde noch ein elektrisches Zweirad namens X-1 angekündigt, das aber nie veröffentlicht wurde.
Quellen: Wikipedia, PC Gamer, The Guardian

Werde meinen ZX81 huldigen, versprochen !
MfG Föhn.
Alleine die Ablenkung für den TV 80 war ein Meisterstück:
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Das war ein Röhren-Flach-TV als es den Begriff noch gar nicht gab.