Asus Proart LC360: Leistung, Pumpe und Fazit
Wir werfen einen Blick auf die Kühlleistung und Pumpe der Asus Proart LC360 und ziehen ein Fazit.
Inhaltsverzeichnis
Kühlleistung
Die Leistung der Proart LC360 ordnet sich im lautheitsnormierten Test eher im hinteren Bereich des Feldes ein. Die Alphacool-Lüfter erreichen bei 0,2 Sone eine Drehzahl von 814 U/min und bescheren der Kühlung eine CPU-Umgebungs-Differenz von 50,9 Kelvin. Damit liegt die LC360 über 8 Kelvin hinter der derzeitigen Spitzenreiterin, die mit 42,3 Kelvin den besten Wert liefert. Für die Asus reicht das lediglich für den zehnten Platz im Feld. Mit steigender Lautstärke kann die Kühlung im Vergleich zur Konkurrenz sogar noch weniger performen und setzt sich bei 0,3, 0,5, 1,0 und 2,0 Sone auf den vorletzten Platz. Woran das liegt, lässt sich nur erahnen. Die Lüfterdrehzahlen bei den einzelnen Lautheitsmesspunkten sind nicht optimal, es handelt sich aber auch nicht um die niedrigsten Werte. Damit können vor allem zum einen die Lüftergeometrie und zum anderen die Auflagefläche der Bodenplatte auf dem CPU-Heatspreader ausschlaggebend sein und für derartige Leistungseinbußen sorgen.
Maximalleistung
Der Maximalleistungs-Test stellt eine völlig andere Disziplin dar. Relevant ist hier schlicht die Höchstleistung der AiO. Das beinhaltet die Maximaldrehzahl bei Pumpe und Lüftern. Letztere sind bei der LC360 auf hohe Drehzahlen ausgelegt und augenscheinlich prädestiniert für dieses Szenario. Die Alphacool Apex Stealth erreichen 2.850 U/min und erzeugen dabei eine Lärmabgabe von 7,6 Sone. Das ist sehr deutlich zu hören. Doch was bekommt man dafür an Leistung? Leider nicht so viel wie erwartet. Mit 41 Kelvin liegt die Proart LC360 auch hier hinten im Testfeld. Als Grund vermuten wir nicht nur die etwas ineffizienten Lüfter, sondern auch einen eher suboptimalen Wärmeübergang zwischen CPU-Heatspreader und Kühlerbodenplatte.
Pumpe
Die Pumpe der LC360 erreicht bei einer maximalen Drehzahl von circa 3.100 U/min eine Lärmabgabe von 0,4 Sone. Damit ordnet sich das Modell oben im Testfeld ein, auch wenn man den Geräuschpegel als deutlich zu hören bezeichnen kann. Pumpenlärm stellt allgemein ein Problem bei Kompaktwasserkühlungen dar. Glücklicherweise lässt sich die Drehzahl reduzieren und somit auch die Lärmbelastung. Die Pumpe erreicht gedrosselt einen niedrigen Wert von 0,1 Sone. Jedoch gibt es ein Problem: Sinkt das anliegende PWM-Signal unter 5 Prozent, schaltet die Pumpe einfach ab. Das stellt in den meisten Fällen kein Problem dar, wird allerdings an der Lüfterkurve herumexperimentiert oder die Pumpe mit einem falschen Mainboard-Header verbunden, kann es zu Ausfällen kommen. Die potenzielle Überhitzung kann zu Schäden an der Pumpe führen. Es ist also Vorsicht geboten.

Eine Arctic Liquid Freezer 3 kostet knapp die Hälfte.
Das hat nur Vorteile - mehr Modelle, die Qualität passt immer noch, Preise viel niedriger.
Da darf man auch "Designer"-Serien erwarten und drölfzig Optionen mit Bildschirmen etc.
lg