Noctua & Asetek: Gemeinsame AiO-Wasserkühlung auf der Zielgeraden
Noctuas erste All-in-One-Flüssigkeitskühlung (AIO) in Kooperation mit Asetek soll einen weiteren Meilenstein genommen haben und nun bald erscheinen.
Noctua hatte auf der Computex 2025 seine erste AiO-Wasserkühlung in Zusammenarbeit mit Asetek offiziell vorgestellt und wollte diese ursprünglich im ersten Quartal 2026 an den Start bringen, hatte das Ganze jedoch letztlich verschoben. Jetzt wurde verkündet, dass die Produkte erfolgreich die Phase der Produktionsvalidierung (PVT) abgeschlossen haben, was "Leistungsfähigkeit und Fertigungsreife" im Vorfeld der für das zweite Quartal 2026 geplanten Markteinführung bestätigt habe, heißt es.
Basierend auf der Pumpe Asetek Emma (G8) V2 mit einer Nenndrehzahl von ca. 3.600 U/min (± 300 U/min) sollen durch die Zusammenarbeit mehrere wichtige Leistungsaspekte verbessert worden sein. So soll eine dreischichtige, geräuschdämpfende Pumpenabdeckung sowohl Luftschall als auch Körperschall reduzieren, während ein spezieller Modusschalter den Nutzern die Wahl zwischen drei verschiedenen Pumpendrehzahlprofilen lassen soll, um das Verhältnis von Leistung und Geräuschentwicklung abzustimmen.
AiO-Kühler von Noctua und Asetek: "technische und operative Exzellenz"
Außerdem wurde das Kühlsystem durch die Kombination der Noctua-Lüfter NF-A12x25 G2 und NF-A14x25 G2 mit den Kühlkörpern und ihrem Lamellen-Design ohne Lüftungsschlitze kombiniert. Diese Kombination soll einen gleichmäßigen Luftstrom mit geringem Widerstand ermöglichen, wodurch das System eine starke Kühlleistung liefere und gleichzeitig die Anforderungen an einen geräuscharmen Betrieb auch bei reduzierten Lüfterdrehzahlen erfüllt, heißt es.
Das Design ohne Lüftungsschlitze trage zudem dazu bei, Staubansammlung zu minimieren, was eine gleichbleibende Kühlleistung über lange Zeit gewährleiste. Darüber hinaus soll der Kühler mittels des Befestigungssystems Secufirm2+ vollständig kompatibel mit bestehenden Noctua-Komponenten sein. Versetzte Befestigungsoptionen sollen indes auf die Wärmeentlastungszonen sowohl bei Intel- als auch bei AMD-CPUs abgestimmt sein und für eine optimierte Kühlleistung sorgen, die durch Benchmark-Tests nachgewiesen worden sein soll.
Darüber hinaus ist vom Einsatz eines von Asetek speziell für Noctua angepassten analogen PWM-Controllers die Rede, der im Vergleich zu typischen softwarebasierten Steuerungslösungen eine höhere Stabilität und Langlebigkeit bieten soll. Das alles unterstreiche "die technische und operative Exzellenz dieser kommenden Flaggschiff-All-in-One-Flüssigkeitskühler", so der Hersteller. Angaben zum genauen Veröffentlichungsdatum oder Preisen gibt es unterdessen noch nicht.
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