Enermax Liqtech TR4 II: AiO-Wasserkühlung für Ryzen Threadripper leuchtet jetzt bunt
Enermax hat die zweite Generation seiner Liqtech TR4 veröffentlicht, die ausschließlich für AMDs Ryzen-Threadripper-Prozessoren wie dem 2990WX gedacht ist. Neu ist die integrierte RGB-Beleuchtung. Der Hersteller soll aber auch ein Produktionsproblem behoben haben, der früher zu Ausfällen führte.
Enermax ist einer von zwei Herstellern, die eine All-in-One-Wasserkühlung explizit für AMDs Sockel TR4 anbieten. Cooler Master hat noch die Masterliquid TR4 im Angebot, allerdings ist dort nur die Bodenplatte vergrößert, ohne dass Anpassungen an der Kühlstruktur vorgenommen wurden. Asetek-Lösungen sind per Adapter kompatibel, decken jedoch nicht den kompletten Heatspreader der Ryzen-Threadripper-Prozessoren ab, was die Kühlleistung einschränkt.
Enermax Liqtech TR4 II explizit für Ryzen Threadripper
Inzwischen hat Enermax die Liqtech TR4 II vorgestellt, also die zweite Generation seiner AiO-Wasserkühlungen für die Ryzen-Threadripper-CPUs. Der Aufbau sieht weitgehend identisch aus. In seiner Pressemitteilung betont der Hersteller die neue RGB-Beleuchtung, welche die größte Neuerung darstellen dürfte. An der Oberseite werden sowohl ein Ring als auch der Enermax-Schriftzug bunt beleuchtet. Eine einfache Steuerungseinheit für die RGB-LEDs liegt bei, alternativ sollen sie sich über Asus-Mainboards steuern lassen - theoretisch spricht nichts dagegen, warum das nicht an Platinen anderer Hersteller funktionieren sollte. Erhältlich ist die Liqtech TR4 II weiterhin mit 240, 280 und 360 mm großen Radiatoren. Gelistet werden die drei Kompakt-Wasserkühlungen für rund 125 bis 150 Euro.
Was Enermax nicht erwähnt, sind die wiederholten Ausfälle der ersten Generation, die auch bei der ersten Liqtech-TR4-II-Charge noch aufgetreten sein, inzwischen laut Herstelleraussage behoben worden sein sollen. Offenbar ein Produktionsfehler sorgte für Kontakt der Kühlflüssigkeit sowohl mit dem Kupfer der Bodenplatte als auch mit Aluminium im Deckel, was zur Bildung eines galvanischen Elements führte und den Kühler verstopfte.

ich weiß, der Thread ist nun schon alt, ich habe beider Versionen der Wasserkühlung, also die erste Version, mit einfacher Deckelbeleuchtung und die zweite mit diesem RGB gefunzel, beide sind die 360er Versionen, in Betrieb, in einem testsystem hatte ich die 240er RGB Version, diese viel nach gut 6 Monaten aus, gleiches Bild wie bei der MK1 Version.
Ich habe beide 360er, bevor diese bei mir in Betrieb gingen neu befüllt mit auqacomputer fertig Mischung.
Die Original Flüssigkeit enthielt bei beiden Versionen, geleeartige Verklumpungen, welche dann die Lamellen der Kühlplatte zu setzen, so wie es bei meiner 240er war.
Heute habe ich mal beide geöffnet, Wasser abgelassen, begutachtet, sieht alles gut aus.
Es liegt also zu 100% an der verwendeten Kühlflüssigkeit, welche original eingesetzt wird.
Zum befüllen habe ich mir zwei 6er Schlauchnippel auf M6 Gewinde, 2x 20cm 6er PVC Schlauch und zwei kleine Wasserauffangbehälter von Wartungseinheiten mit passenden Nippeln versehen, so lässt sich die Wakü sehr einfach befüllen, benötigt wird für die 360er rund 200ml Kühlflüssigkeit, beide sind jetzt knapp 3 bzw. 1 Jahr in Betrieb, temperaturen Top, Pumpe nahezu unhörbar (man muss mit dem Ohr ganz nah heran, dann hört man sie ganz leicht).
Also mein fazit, sehr gute AIO, muss aber unbedingt vor Inbetriebnahme komplett zerlegt, gespüllt und neu befüllt werden, original hat man nicht viel Freude dran, die Ausfälle gibt es ja jetzt immer noch. Enermax ist auch wenig bis garnicht daran interessiert diesen Fehler zu beheben
Das sollte doch wenig Unterschied machen wie weit die zwei Metalle auseinanderliegen?
Der Kuperkühler hat doch immer noch den Aluradiator im Kreislauf.
Im Falle der defekten Liqtech TR4 habe ich 1-2 Bilder online gesehen, die nach einem (ehemals) lackierten Aludeckel aussahen. Dass die II zumindest außen aus Alu besteht, kann ich bestätigen – wenn man innen zur Korrosionsvorbeugung eine Beschichtung aufgetragen hat, hätte deren Haltbarkeit/Qualität natürlich große Auswirkungen auf die Korrosion.
Vielleicht war die Kühlflüssigkeit ned optimal und deswegen gabs Reaktionen abwärts der elektrochemischen Spannungsreihe...
Das Bling-Bling Ding ist aber unnötig. Inzwischen leuchten eh schon fast alle Boards, Grafikkkarten und viele Rams wie ein Weihnachtsbaum...
Das sollte doch wenig Unterschied machen wie weit die zwei Metalle auseinanderliegen?
Der Kuperkühler hat doch immer noch den Aluradiator im Kreislauf.
Jap da hat definitiv blink blink zeugs gefehlt.
Ich hab nur drübergelesen, also Nagel mich nicht drauf fest. Aber wenn ichs richtig verstanden habe:
Würde ein produktionsfehler den sie haben und dem Kunden Probleme macht behaben (also sowas wie eigentlich nie ein Produkt haben sollte), die Performance rformance wurde e nicht angetastet und es wurde blink blink Zeug eingebaut.
Dieser Trend hat solangsam Ausmaße das ist grausam.