AIO-Kühler: Asetek steht vor chinesischer Übernahme

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AIO-Kühler: Asetek steht vor chinesischer Übernahme
Quelle: Intel

Asetek ist für seine All-in-One-Flüssigkeitskühlungen (AIO) und Racing-Hardware bekannt. Eine chinesische Holding aus Singapur möchte das Unternehmen nun für sich.

Das im Jahr 2000 in Dänemark gegründete Unternehmen Asetek gilt als Erfinder von Kompaktwasserkühlungen mit geschlossenem Kühlkreislauf für PC-Hardware, ist aber auch für Racing-Hardware bekannt, und steht jetzt vor einer Übernahme, wie PC Gamer berichtet. Demnach hat die Firma CQXA Holdings aus Singapur, eine Tochtergesellschaft des chinesischen Elektronikkonzerns Suzhou Chunqi, ein entsprechendes Angebot unterbreitet, das Asetek angenommen hat. In dem Übernahmebericht heißt es, dass Suzhou Chunqi die "branchenführende Flüssigkeitskühlung" und die "Sim-Sports-Initiativen" von Asetek als "sehr gut zu seinem Portfolio passend" ansieht.

Wie der Bericht von PC Gamer ausführt, befindet sich Asetek seit Mitte des Jahres in einer etwas misslichen Lage, da im Mai ein wichtiges Patent für Wasserkühlung auslief und das Unternehmen damit einen entscheidenden Vorteil im Bereich der Flüssigkeitskühlung verlor. Im Bericht von Asetek zur Übernahme heißt es: "Nach einer gründlichen Prüfung ist der Vorstand von Asetek zu dem Schluss gekommen, dass das Angebot für die Aktionäre von Asetek attraktiv ist, und hat einstimmig beschlossen, den Aktionären von Asetek zu empfehlen, das Angebot anzunehmen, wenn es unterbreitet wird."

Übernahme: Asetek und CQXA Holdings sind sich einig

Drei Großaktionäre, die 33,4 Prozent des Aktienkapitals und der Stimmrechte von Asetek halten, hätten ebenfalls zugestimmt, das Angebot anzunehmen. CQXA müsse bis zum 23. Dezember ein von der dänischen Finanzaufsichtsbehörde genehmigtes Angebotsdokument veröffentlichen. Wenn CQXA Holdings bis zu diesem Zeitpunkt die Genehmigung und 90 Prozent der Aktien bekommt, wird sie "die Zwangsübernahme der verbleibenden Asetek-Aktien abschließen und die Dekotierung der Asetek-Aktien vom Handel und der offiziellen Notierung an der Nasdaq Copenhagen A/S beantragen", heißt es. Wenn alles klappt, sollte das Angebot demnach in den ersten Monaten des Jahres 2026 vollständig angenommen werden.

Im Falle der Übernahme würde CQXA 1,72 dänische Kronen (etwa 0,23 Euro) pro Aktie zahlen, was einer Gesamtsumme von 547,4 Millionen dänischen Kronen (rund 73,3 Millionen US-Dollar) entspricht. Zur Bekanntgabe des Übernahmeangebots Ende November wurden die Aktien von Asetek mit 0,82 dänischen Kronen bewertet, was bedeute, dass das Angebot eine Steigerung von 110 Prozent gegenüber dem reinen Aktienkurs darstellt.

Am Tag nach der Bekanntgabe der Übernahme stieg der Aktienkurs von Asetek laut dem Bericht auf 1,6 Dänische Kronen pro Aktie und verdoppelte sich damit fast über Nacht, während der Aktienkurs in den Tagen nach der Ankündigung stabil geblieben sei. Laut Financial Times beschäftigt CQXA-Eigentümer Suzhou Chunqi rund 6.000 Mitarbeiter und erzielt einen geschätzten Umsatz von 4,16 Milliarden chinesischen Yuan (rund 504,3 Millionen US-Dollar).

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von stylemongo PC-Selbstbauer(in)
        Oh Mann, haben die keinen Bock mehr? Läuft es so schlecht?

        Hatte mal eine VapoChill von den Jungs, natürlich mit einer WaKü in Combo:

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        Schade, schade, wird bestimmt besser.
      • Von mruhe Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von Dedenne
        Ist das so? Ich hab meine Nzxt Aio bereits in nem Phanteks und nem Bequiet Gehäuse gehabt. Jeweis auf nem Asus Mainboard und mit Lüftern von Noctua. Kann das daher nicht bestätigen.
        Dem kann ich mich nur anschließen. Meine NZXT AiO passtet hervorragend in mein Lia Li Gehäuse sowie jetzt in mein neues Phanteks. Zu Anfang hatte ich Corsair Lüfter auf der AiO verbaut, jetzt Lian Li Lüfter. Und der Anschluss an mein vorheriges MSI und jetziges ASUS Mainboard war auch problemlos.
      • Von Joshu4undZirael PC-Selbstbauer(in)
        Der Ausverkauf nach China geht weiter.....😰
      • Von Dedenne Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Pokerclock
        Außerdem sind AIOs oftmals abhängig von der anderen verbauten Hardware. NZXT passt nur zu NZXT. Corsair nur zu Corsair. Marketinghure zu Marketinghure. Proprietäre Stecksysteme, RGB-Controller und teils sogar inkompatible Lüfterrahmen sorgen schon dafür, für dass AIOs letztlich zu entsorgen sind: Sondermüll.
        Ist das so? Ich hab meine Nzxt Aio bereits in nem Phanteks und nem Bequiet Gehäuse gehabt. Jeweis auf nem Asus Mainboard und mit Lüftern von Noctua. Kann das daher nicht bestätigen.
      • Von Pokerclock Kokü-Junkie (m/w)
        Die kommenden 3 bis 4 Jahre dürften ohnehin schwierig für AIO-Kühlungen im Consumer-Markt werden. Wer von den Preisanstiegen bei RAM und SSD abgeschreckt ist, wird auch keine AIO benötigen. Es ist zudem ein Produkt, das sehr bald für Preiskämpfe sorgen wird. Wir sehen das derzeit schon bei den klassischen Tower-Kühlern.

        AIOs sind auch für Händler eine schwierige Nummer. Die Retourenquoten sind extrem hoch, was u.a. auf mangelnde Gehäuse-Kompatibilität und unfähige PC-Bauer zurückzuführen ist. Außerdem sind AIOs oftmals abhängig von der anderen verbauten Hardware. NZXT passt nur zu NZXT. Corsair nur zu Corsair. Marketinghure zu Marketinghure. Proprietäre Stecksysteme, RGB-Controller und teils sogar inkompatible Lüfterrahmen sorgen schon dafür, für dass AIOs letztlich zu entsorgen sind: Sondermüll.
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