Deal mit Ruhm und Ehre: Bird of Prey aus 1.539 Noppensteinen rutscht auf 3,3 Cent pro Teil
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Der klingonische Bird of Prey ist das wohl meistverwendete Alienraumschiff im Star-Trek-Universum. Das Modell von Lego-Konkurrent Bluebrixx aus 1.539 Noppensteinen dürfte entsprechend beliebt sein, zumal es mittlerweile für nur noch 3,3 Cent pro Element zu bekommen ist.
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Der klingonische Bird of Prey prägte das Schiffsdesign der Klingonen nachhaltig. Dabei sollte er ursprünglich ein romulanisches Raumschiff darstellen. Das Drehbuch von Star Trek 3: Auf der Suche nach Mr. Spock enthielt tatsächlich noch einen Nebenplot, in dem Commander Kruge und seine Mannen einen romulanischen Prototypen entwenden. Darum orientierten sich die Designer des Modells zumindest ein Stück weit am romulanischen Bird of Prey der Originalserie. Dessen markantestes Merkmal war sicherlich der aufgepinselte Raubvogel auf der Unterseite der Schiffshülle. Ihn erkennt man in den Flügeln des klingonischen Bird of Prey wieder. Doch der Nebenplot wurde nie gedreht, die romulanische Herkunft des Schiffs gilt nicht als kanonisch.
Der Bird of Prey sollte zahlreich in Erscheinung treten
Ähnlichkeiten in Optik und Namensgebung widersprechen dem Kanon nicht. Es gab schon in der Originalserie eine Kooperation zwischen Romulanern und Klingonen, in deren Zuge die Romulaner klingonische Schlachtkreuzer der D7-Klasse erhielten. Sie könnte weitere Gemeinsamkeiten erklären. Muss sie aber nicht: Später zeigte Star Trek: Enterprise, 130 Jahre vor Star Trek 3 spielend, Vorläufer des klingonischen Bird of Prey aus dem 23. und 24. Jahrhundert. Speziesübergreifende Ähnlichkeiten wären demnach zufällig oder dem Abkupfern geschuldet.
Während man im Prequel eine rudimentäre Variante mit sichtbaren Rohrleitungen auf der Außenhülle als CGI-Modell designte, machte sich das Team weder für Star Trek: The Next Generation noch für Deep Space Nine die Mühe, für das 24. Jahrhundert eine neue Variante des Bird of Prey zu gestalten. Physische Modelle waren damals zu teuer, als dass man sich ständig neue für eine Serienproduktion aus dem Ärmel ziehen konnte. Die Größe des Raumschiffs skalierte man hingegen nach Belieben: In der einen Episode erscheint der Bird of Prey kaum kleiner als die Enterprise-D, in der nächsten mutet er fast schon wie ein größeres Shuttle an. Für Fans ist klar: Das Design war bei Klingonen so beliebt, dass es für unterschiedlich große Raumschiffe Verwendung fand. Mal firmierten sie als B'rel, mal als K'vort und in Star Trek 5 sogar als Klasse D12.
Kostet nur 3,3 Cent pro Klemmbaustein
So, genug geschrieben. Anlass für diesen Artikel ist ein aus unserer Sicht toller Preis für den klingonischen Bird of Prey von Bluebrixx. Es geht um die größte der drei im Portfolio der Flörsheimer befindlichen Varianten. Set 104584, das bei uns neben dem Fernseher auf einer Vitrine steht, setzt sich aus 1.539 Lego-kompatiblen Klemmbausteinen zusammen. Man kann die Flügel über Technikteile im Lande-, Flug- und Angriffsmodus stellen und das Modell nicht nur per Ständer, sondern mit Landestützen aufstellen. Aktuell zahlt man nur 49,95 Euro anstelle des ursprünglichen Preises von 99,95 Euro, der zum Launch 2022 aufgerufen wurde. Das gilt für den Bluebrixx Shop, wo bis zu einem Warenwert von 199 noch 4,95 Euro fürs Porto dazukommen, sowie für Amazon. Dort hat Bluebrixx das Set allerdings mit Gratisversand eingestellt. 3,3 Cent pro Klemmbaustein kommen am Ende heraus - deutlich weniger als bei typischen Lego-Star-Wars-Modellen. "Qapla'!", möchte man fast rufen.
Übrigens wechselt auch die große Enterprise NCC-1701 sehr günstig den Besitzer, sie kostet bei Bluebrixx und Amazon nur noch 109,95 Euro und damit 3,8 Cent pro Element. Laut Amazon-Bildern handelt es sich um die neue Version mit stabileren Gondelpylonen, aber ein Rezensent beklagt, noch die alte erhalten zu haben.
Nicht verpassen: Star Trek Adventskalender
Ebenfalls nicht unspannend ist der für 2024 nachproduzierte Star Trek Adventskalender von Bluebrixx mit 852 Noppensteinen. Hinter den Türchen findet man Mini-Varianten verschiedener Raumer von der Enterprise bis zur Voyager. Jedes Modell verfügt über eine kleine bedruckte Anleitung, wie wir aus eigener Erfahrung wissen. Letztes Jahr war der Kalender jedoch zügig ausverkauft. Bei Bluebrixx kostet er aktuell 29,95 Euro, aber es kommt noch Versand dazu. Via Amazon kann man ihn für 32,95 Euro mit Gratisversand kaufen.
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