Kindle: Amazons E-Reader unterstützt bald Bücher aus anderen Stores
Mit einem offiziellen Trick lassen sich ab sofort auch auf dem Kindle E-Books aus anderen Stores öffnen und lesen.
Seit 2007 gibt es die E-Book-Reader Kindle von Amazon. Bislang lassen sich auf dem digitalen Lesegerät nur E-Books öffnen, die in einem Kindle-Format gespeichert sind. Inzwischen hat Amazon selbst angekündigt, dass die Kindle-Reader künftig mehr Dateiformate unterstützen werden. So lassen sich ab Ende 2022 Bücher lesen, die nicht bei Amazon gekauft worden sind. Hierzu muss man aber einen kleinen Umweg gehen.
Amazon Kindle unterstützt bald E-Books im Epub-Format
Um auch Bücher im E-Pub-Format auf einem Kindle lesen zu können, genügt es, sich eine entsprechende Datei via E-Mail an den Kindle zu schicken. Voraussetzung ist die Verwendung der Kindle-E-Mail-Adresse, die Amazon automatisch erzeugt. Hierbei wird der Vor- und Nachname sowie eine Kombination aus Zahlen verwendet und dann mit der Domain @kindle.com versehen. Auf der Amazon-Webseite lässt sich diese E-Mail-Adresse finden, indem man auf den Punkt "Konto und Listen" geht und dann unter meine Inhalte und Geräte seinen Kindle auswählt. Auf dieser Übersichtsseite wird dann die automatisch generierte E-Mail-Adresse angezeigt. Falls man sich ein E-Book im E-Pub-Format gekauft hat, kann man diese Datei an die E-Mail-Adresse des Kindle-Readers schicken und somit E-Pub-Books auch auf einem Kindle öffnen. Folgende Dateiformate lassen sich an die Kindle-E-Mail-Adresse schicken und damit öffnen:
- MOBI (.AZW, .MOBI), wobei dieses Dateiformat nicht mehr weiterentwickelt wird.
- Microsoft Word (.doc, .docx),
- HTML,
- RTF,
- Text (.txt),
- Jpeg (.jpeg, .jpg),
- GIF (.gif),
- PNG (.png),
- BMP (.bmp),
- PDF (.pdf),
- EPUB (.epub), wird ab Ende 2022 von Amazon Kindle unterstützt
Laut Amazon werden künftige E-Books im eigenen Shop künftig nicht mehr im eigenen Mobi-Format veröffentlicht, sondern als Epub. Bereits bei Amazon gekaufte E-Books können aber auch weiterhin mit jedem Kindle gelesen werden. Seit Amazon im Jahr 2005 das französische Unternehmen Mobipocket übernommen hat, wurde daraus das hauseigene Mobi-Dateiformat für E-Books entwickelt. Bislang müssen Kindle-Nutzer erst via Software E-Pub-Bücher in ein anderes Dateiformat umwandeln, damit diese E-Books auf dem Reader von Amazon gelesen werden können. In Europa wird der Druck auf Anbieter von digitalen Marktplätzen durch den Digital Markets Act immer größer. Schließlich legt die EU dabei fest, dass auf digitalen, vernetzten Endgeräten der Nutzer die Wahl haben muss, aus verschiedenen Stores Inhalte installieren und verwenden zu können.
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Sammlung zur Öffnung von Amazon Kindle:
- Wie Amazon bekannt gegeben hat, werden Kindle-Reader ab Ende 2022 in der Lage sein, E-Pub-Dateien zu lesen.
- Hierzu können Kindle-Nutzer sich E-Books, die aus anderen Stores gekauft wurden, an ihre persönliche Kindle-E-Mail-Adresse zu schicken.
- Das Amazon-eigene Dateiformat Mobi wird dagegen nicht mehr weiterentwickelt.
Quelle: Amazon

Wie gesagt: Epub wäre auch kein Gamechanger, Epub MIT fremd DRM wäre es.