Kaby Lake: SuperO-Mainboards von Supermicro mit mehr PCI-Express-basierten Anschlüssen
Der Hersteller Supermicro plant offenbar die Einführung der Spielermarke SuperO, die mit der Veröffentlichung der Z270-, H270- und B250-Mainboards für Kaby Lake-S erstmals genutzt werden könnte. Eine entsprechende Produktseite wurde verfrüht live geschaltet und zeigte bereits fünf verschiedene Mainboards, die mit zusätzlichen PCI-Express-basierten Anschlüssen daherkommen.
Hinweis: Die Bilder wurden auf Bitten von Supermicro entfernt.
Intel selbst hat bereits semioffiziell bestätigt, dass es für Kaby Lake die Platform Controller Hubs Z270, H270 und B250 (neben Q270 und Q250 für OEMs) geben wird. Wie die Neuerungen gegenüber Z170 und Co. aussehen, ist noch nicht abschließend geklärt. Die Gerüchteküche geht von Unterstützung für Xpoint-basierten Optane-Speicher und vier weiteren PCI-Express-3.0-GPIO-Lanes (General Input/Output) aus, welche die Hersteller nach eigenem Belieben für Anschlüsse verwenden könnten.
Normalerweise werden Mainboards noch nicht vor Intels Vorstellung einer neuen CPU-Generation enthüllt - die Hersteller zeigen, wenn überhaupt, Vorserienmodelle auf Messen, ohne Namen, PCH oder Intels Codenamen der neuen Generation zu nennen. Anders verhält es sich im Falle von Supermicro, der offensichtlich unbeabsichtigt schon eine ganze Webseite zu den 200er-Mainboards für Kaby Lake-S live genommen hat. Das Ganze geschah unter der neuen Marke SuperO, die wahrscheinlich künftig für den Spielermarkt eingesetzt wird. Das Supermicro-Logo besteht schon seit einiger Zeit aus einem "Super"-Schriftzug mit einem roten Kreis dahinter. Früher war es noch ein "Supermicr" mit einem solchen Kreis. Inzwischen wurde die Webseite wieder vom Netz genommen, der Google Cache hat kein Abbild mehr. Die Produktfotos lassen sich aber noch unter anderem bei den Kollegen von computerbase.de finden.
Bemerkenswert sind die Topmodelle C7Z270-CG und C7Z270-PG, die beide jeweils zwei U.2-Stecker und M.2-Steckplätze zur Verfügung stellen. Das alleine macht bereits 16 PCI-Express-3.0-Lanes am PCH aus und gibt es mit den aktuellen Z170- oder H170-Mainboards nicht. Das C7Z270-CG hat darüber hinaus drei PCI-Express-x1- und drei -x16-Steckplätze - der unterste hängt entweder am PCH oder teilt sich die CPU-Lanes mit den oberen x16-Anschlüssen. Beim C7Z270-PG sind es ein x4- und vier x16-Steckplätze. Zu sehen sind dort Switches, sodass alle vier x16-Steckplätze an der CPU angebunden sein sollten. Weitere Bahnen benötigen Zusatzcontroller, beispielsweise für USB 3.1.
Auf bitten von Supermicro die Bilder entfernt. oO. Wo ich mir gerade die Slot-Verteilung mal anschauen wollte.
Intel Sockel 1151 im Preisvergleich
UEFI ist grundlegend anders aufgebaut, mit Ausnahme einer vernünftigen Lüftersteuerung ist aber eigentlich alles enthalten (und etwas mehr – wer Terminals für 30-40 Jahre alte Großrechner emulieren will, findet hier die richtigen RS232-Optionen
gefallen mir auch sehr gut
ENDLICH mal wieder schicke Mainboards. Ich hoffe Super Micro kann sich damit im Consumer Markt verankern. Außer EVGA und die Asus WS Boards gibt es ja kaum noch schicke Mainboards. Wenn Super Micro so weiter macht könnten Sie das neue DFI werden. (hoffentlich enden sie nicht auch so =D)
Der Grüne sieht der Hammer aus, abgesehen von paar Mustern und Supermicros Logo, die zu dick aufgetragen sind.