Ivy Bridge-E: Preislich nahtloser Übergang von Haswell?
Die chinesische Sparte von VR-Zone will in Erfahrung gebracht haben, dass die neuen Ivy-Bridge-E-Prozessoren, welche eigentlich für den Server-Bereich gedacht sind, preislich niedriger angesiedelt sein werden als Sandy Bridge-E beim Verkaufsstart. Der i7-4820K soll beispielsweise 310 US-Dollar kosten, wodurch dieser auch für den Endanwender interessant sein dürfte.
Bereits vor einigen Tagen haben wir über den Core i7-3910K basierend auf Sandy Bridge-E berichtet, der laut Gerüchten bald erscheinen soll. Dort haben wir bereits angemerkt, dass der Sechskerner durch den voraussichtlich günstigen Preis einige Abnehmer im Einzelhandel finden dürfte. Nun hat die chinesische VR-Zone eine Preisliste für die kommende Generation Ivy Bridge-E veröffentlicht, die einen nahtlosen Übergang gegenüber Haswell aufzeigen, bei der uns jedoch keine Quelle ersichtlich ist. Auffällig sind bei der Übersicht jedenfalls die angegebenen Turbo-Taktraten, die eigentlich höher ausfallen sollten.
Das vorläufig günstigste Modell Core i7-4820K soll angeblich für 310 US-Dollar an den Start gehen, was fünf Euro mehr entspricht, als Intel beim Verkaufsstart für den i7-3820 veranschlagt hat. Dafür bietet Ersterer voraussichtlich keinen auf 45 begrenzten Multiplikator, wodurch sich dieser leichter stark übertakten lässt. Da der Preis wahrscheinlich eins zu eins in Euro übernommen wird, wäre der Prozessor lediglich knapp 20 Euro teurer als der aktuelle Core i7-4770K. Dafür bietet der i7-4820K zwei MByte L3-Cache mehr und besitzt einen Quad-Channel-Speichercontroller. Des Weiteren sind die Sockel-2011-Prozessoren noch fest verlötet, wodurch man diese noch gut übertakten kann.
Der Preis der beiden neuen Sechskerner soll zwar im Vergleich zu Sandy Bridge-E niedriger ausfallen, ist aber immernoch vergleichsweise hoch. Das Top-Modell Core i7-4960X soll mit 990 US-Dollar knapp 70 US-Dollar weniger kosten als der aktuelle i7-3970X beim Start. Für den i7-4930K werden immerhin noch 555 US-Dollar fällig, 40 US-Dollar weniger als beim i7-3930K. Wer einen guten Quadcore mit schneller Speicheranbindung haben möchte, wird mit dem Core i7-4820K sicherlich glücklich, vor allem wenn man noch bereit ist, ein wenig an der Taktschraube zu drehen. Da der Preis für die neuen Sixcores wie gewohnt relativ hoch ausfällt, sollten Leute, die unbedingt sechs Kerne haben wollen, den i7-3910K in Betracht ziehen, welcher lediglich beim L3-Cache beschnitten werden soll.
Wenn man auf eine Plattform auf dem Sockel 2011 setzen möchte, sollte man aber weiterhin den bereits veralteten X79-Chipsatz im Hinterkopf behalten. Dieser bietet nativ nur zwei SATA-6GB/s-Anschlüsse und unterstützt kein USB 3.0. Um diesen Umstand zu kompensieren, bieten die meisten Mainboards aber Zusatzchips, die beides zur Verfügung stellen. Weiterhin ist neben dem geringen Leistungsplus trotzdem die Effizienz deutlich angestiegen. Ivy Bridge-E soll Gerüchten zur Folge im kommenden September erscheinen, was passend zum Intel Developer Forum (IDF) wäre.
Quelle: VR-Zone

Ja, jetzt wo Ivy-E vor der Tür steht muss Intel die verbleibenden Sandy´s doch loswerden
Falls er kommen sollte, ist das vermutlich nur Resteverwertung von den "besseren" Chips, bei denen der Cache teildefekt war/ist.
Falls so einer bei Ivy Bridge-E kommt, dann denke ich, dass er auch erst gegen Ende der Generation kommen wird.
nun lediglich noch einen 4910K nachreichen (als Nachfolger von 3910K für ca. 300€!) und ich bin dabei...
1.) TDP wurde aus Einfachheitsgründen nicht geändert (auch: TDP ist NICHT GLEICH Verbrauch!)
2.) Mehr Takt und mehr IPC
--> im Mittel 30% höhere Energieeffizienz laut aktuellen inoffiziellen Tests.
selbe antwort wie bei sandy auf ivy --> TDP wurde nicht geändert damit die kühler nicht neu lizensiert werden müssen,
in der realität werden die ivy-E erheblich weniger verbrauchen, allerdings ist die TDP aus sicherheitsgründen genauso hoch (kühler sollten genauso-groß dimensioniert sein)