Killer Xeno Pro: Vorteil für Rollenspieler mit High-End-Netzwerkkarte?
Die Killer Xeno Pro ist Bigfoots jüngste Netzwerkkarte. PC Games Hardware prüft, ob das Multitalent mit seinen Zusatzfunktionen in Online-Rollenspielen einen Vorteil bringt.
Als Bigfoot seinerzeit die Killer M1 und K1 auf den Markt brachte, fragten sich die PC-Spieler zu Recht, ob die minimal besseren Latenzen und einige Bilder pro Sekunde mehr einen Kaufpreis von rund 200 Euro rechtfertigen. Jetzt steht mit der Xeno Pro eine neue Generation der High-End-Netzwerkkarte in den Startlöchern. Zusätzliche Funktionen und ein Preis von unter 100 Euro sollen mehr potenzielle Käufer ansprechen.
Wir haben anhand einer OEM-Version der Bigfoot Killer Xeno Pro getestet, ob Ihnen die Netzwerkkarte in WoW und dem neuen MMORPG Aion einen handfesten Vorteil verschaffen kann.
Killer Xeno Pro: Die Technik
Anders als die älteren Modelle K1 und M1 findet die Xeno Pro in einem PCI-Express-x1-Slot Platz und ist nicht mehr über den alten PCI-Bus angebunden. Außerdem bietet die neueste Killer-Generation zusätzlich zu RJ45-Netzwerk- und USB-Anschluss 3,5-Millimeter-Klinkenbuchsen für Mikrofon und Kopfhörer.
Sämtliche Berechnungen, die das Netzwerk-Multitalent übernimmt, werden auf einem eigenen Chip durchgeführt. Dieser läuft mit einer Taktfrequenz von 400 Megahertz und hat Zugriff auf 128 MiByte lokalen DDR-266-Arbeitsspeicher. Dadurch wird das System entlastet und es steht mehr Rechenkapazität für Aion und WoW zur Verfügung. Gleiches gilt für die integrierte Firewall, mit der Bigfoot seine Killer-Netzwerkkarten ausgerüstet hat. In diesem Fall hat die Auslagerung auf den Chip der Xeno Pro einen weiteren Vorteil: Der hardwareseitige Schutzmechanismus ist deutlich besser gegen Angriffe aus dem Netz gesichert und schwieriger zu umgehen als eine Softwarelösung.
Bei der Datenübertragung liefert die Xeno Pro auch durch ihr Quality-of-Service-System bessere Ergebnisse. Es kategorisiert den Internetzugriff einzelner Programme und legt die Reihenfolge für die Bearbeitung der Datenpakete anhand ihrer Wichtigkeit fest. Ein Spiel hat zum Beispiel stets Vorrang vor einem Download, der im Hintergrund läuft. Mit der Software von Bigfoot können Sie die Priorität für die Programme auch selbst festlegen. Sobald der Zugriff auf das Internet erfolgt, erkennt die Konfigurationssoftware die zugehörige Anwendung und integriert sie in die Liste der zu verwaltenden Programme.
Die Xeno Pro bietet auch die technischen Voraussetzungen zur Hardwarebeschleunigung von Voice-Chat-Programmen. Dadurch sollen zukünftig Teamspeak, Ventrilo und Co. ebenfalls vom Chip der Netzwerkkarte berechnet werden, wodurch die Belastung für die CPU des PCs weiter gesenkt wird.
Killer Xeno Pro: Mehr Leistung
In unserem Aion-Praxistest stellten wir fest, dass die Xeno Pro einen kleinen Leistungsvorteil im Vergleich zum Onboard-Netzwerkchip unseres Testsystems liefert. Abhängig von der überprüften Sequenz läuft das Spiel um einige Bilder pro Sekunde schneller, wenn die Xeno Pro den Datenverkehr handhabt. Auf unserem Benchmark-Flug zwischen Aldelle und der Anturoon-Kreuzung erreichten wir mit dem Onboard-LAN-Chip RTL 8111C durchschnittlich 50,7 Fps, während mit der Bigfoot-Karte 54,4 Fps zu Buche schlugen. Die minimalen Bilder pro Sekunde stiegen von 32 auf 36 an.
In WoW war, wiederum abhängig von den gewählten Einstellungen und der Benchmark-Sequenz, eine Steigerung der durchschnittlichen Bildwiederholrate von bis zu 36 Prozent möglich. Besonders in stark besuchten Gebieten macht sich die bessere Netzwerkverwaltung durch weniger Ruckler und niedrigere Ping-Raten deutlich bemerkbar.
Killer Xeno Pro: Fazit
Die Xeno Pro hat das Potenzial, die dedizierte Netzwerkkarte wiederzubeleben. Ob der Geschwindigkeitsvorteil und die neuen Funktionen den Preis von rund 90 Euro aufwiegen, muss aber jeder selbst entscheiden. Im PCGH-Preisvergleich ist die Killer Xeno Pro gelistet. Angeboten werden baugleiche Modelle von EVGA, Leadtek und anderen Partnern.
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ich bitte darum.
sorry, bfbc2 hab ich leider nicht
so der erste eindruck ist nice muss ich sagen, allerdings kein objektiver test bis jetzt da ich gestern auch noch die ein oder andere sache am router/ in der registry anders configuriert habe und deswegen kein direkter vergleich zu vorher sinnvoll ist ....
bilde mir aber ein das in dalaran und im 25er raid schon eine verbesserung das ansprechverhaltens und alg. spielwohlbefindens gespürt zu haben, aber die medizin hat ja auch mit placebos gute erfahrung gemacht ...
werd am wochenende mal ausführlicher testen und dann auch versuchen die ergebnisse mit meiner onboard nic und ner at-2500 pci karte zu vergleichen, hoffe mir fallen nen paar testzenarien ein
Mich hätte auch mal interessiert, ob die Karte was in BFBC2 bringt.
dann schreib uns einen schönen bericht