[PLUS] NAS-Systeme im Vergleich: Unraid, TrueNAS oder Fertig-NAS?
PCGH Plus: Für den Heimserver gibt es einige interessante Betriebssysteme. Im Erfahrungsbericht beschäftigt sich PCGH-Redakteur Manuel Christa diesmal mit NAS-Individuallösungen. Der Artikel stammt aus der PC Games Hardware 01/2024.
Selbstbau-Server-Software
Auf dieser Seite
- 1 Selbstbau-Server-Software
- 2 Selbstbau-NAS? Unraid oder TrueNAS!
- 3 Vor- und Nachteile dreier NAS-Systeme
- 4 Unraid ist kein RAID
- 5 Virtualisierung mit Unraid
- 6 Unraid: Kostenpflichtiges Linux-System
- 7 Wichtige NAS-Dateisysteme im Überblick
- 8 TrueNAS: die mächtige, aber etwas sperrige Profi-Lösung
- 9 Doch lieber ein RAID? Dann besser per ZFS!
- 10 ZFS ist RAM-hungrig(er als Chrome)
- 11 Fertig-NAS: Viele vorgefertigte Consumer-Features
Einen Heimserver "braucht" man eigentlich genauso wenig wie einen RGB-blinkenden Gaming-PC im aquariumhaften Glasgehäuse. Hier handelt es sich meist genauso um Spielerei, nur halt eben nicht direkt mit PC-Spielen, sondern mit Netzwerkfreigaben, virtuellen Maschinen und Docker-Containern. Meistens reicht ein heimisches Fertig-NAS und/oder ein Raspberry, um ein zuverlässiges Backup oder ressourcenarme Dienste, wie etwa eine heimische Cloud oder einen Streaming-Server aufzusetzen. So beschränkt diese Systeme in der Performance oder Skalierbarkeit auch sind, so einfach sind sie aufzusetzen. Wer also weniger am, sondern mehr mit dem Heimserver arbeiten möchte, greift daher zur hard- und softwareseitigen Fertiglösung von Synology, QNAP, Terramaster oder wie sie alle heißen. Das Verhältnis zwischen Fertig-NAS und individuellem Heimserver ist in etwa vergleichbar mit dem zwischen Spielekonsolen und Gaming-PCs. Beide erfüllen zwar prinzipiell ähnliche oder gleiche Zwecke, aber eben für unterschiedliche Ansprüche, haben jeweils andere Vor- und Nachteile und teilt die Nutzer genauso in jeweils unterschiedliche Glaubensgemeinschaften.
Nun gehören wir bei PCGH der Fraktion an, die Spaß am Basteln hat und mit einem Selbstbau letztlich immer etwas flexibler ist als mit einem vorab zugeschnittenem System "von der Stange". Nun habe ich mir aber eingebildet, direkt übers Netzwerk Videodateien schneiden zu wollen. Dazu braucht es den entsprechenden Datendurchsatz - sowohl im (10G-)LAN als auch beim (NVME-) Speicher selbst. Wie ich das kabelmäßig samt Schnittstellen an Server und Client gelöst habe, ist im letzten Heft ausführlich beschrieben. Hier nur die kurze Zusammenfassung: Im Keller steht ein Server mit 10G-Netzwerkkarte und im Dachgeschoss-Büro das Macbook mit einem 10G-Thunderbolt-Adapter. Als Schaltzentrale arbeitet ein Router im Erdgeschoss, der zwei 10G-RJ45-Ethernet-Buchsen bietet. Vier weitere Buchsen bieten dort lediglich das herkömmliche 1G-LAN, woran drei Wi-Fi-Würfel hängen sowie ein günstiger Gbit-Switch, um diverse Unterhaltungselektronik zusätzlich per LAN anzuschließen. Während Synology, Terramaster, QNAP und Co. alle ein (gutes) Betriebssystem mit benutzerfreundlicher Oberfläche bereits vorinstalliert liefern, ist bei einem Selbstbau-NAS etwas mehr Aufwand erforderlich.
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Folgende Themen finden Sie im Artikel:
- Selbstbau-Server-Software
- Selbstbau-NAS? Unraid oder TrueNAS!
- Vor- und Nachteile dreier NAS-Systeme
- Unraid ist kein RAID
- Virtualisierung mit Unraid
- Unraid: Kostenpflichtiges Linux-System
- Wichtige NAS-Dateisysteme im Überblick
- TrueNAS: die mächtige, aber etwas sperrige Profi-Lösung
- Doch lieber ein RAID? Dann besser per ZFS!
- ZFS ist RAM-hungrig(er als Chrome)
- Fertig-NAS: Viele vorgefertigte Consumer-Features
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