PCGH-Plus Label [PLUS] Externes RAID direkt am Rechner: Direct Attached Storage (DAS) im Praxistest

PCGH Plus: Wie lässt sich Speicherplatz erweitern, wenn die internen Laufwerke bereits voll sind? Klar gibt es Netzwerkspeicher oder USB-Sticks, aber Programme oder Spiele direkt darauf ausführen will man von dort nicht, dafür ist die Anbindung zu langsam. Nun gibt es Thunderbolt-SSDs, doch die sind teuer. Dazwischen liegt ein DAS - ein direkt angebundenes NAS. Ist das die Lösung? Wir haben's getestet. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 02/2024.

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 Externes RAID direkt am Rechner: Direct Attached Storage (DAS) im Praxistest
Quelle: PCGH

DAS statt NAS: Externes RAID direkt am Rechner

In unserem umfassenden Test werden wir das Terramaster D5 Thunderbolt 3 unter die Lupe nehmen, um die Leistungsfähigkeit, Benutzerfreundlichkeit und Vielseitigkeit zu bewerten. Wir werden verschiedene RAID-Konfigurationen testen, um zu sehen, wie das Gerät in unterschiedlichen Szenarien, von maximaler Geschwindigkeit bis hin zur optimalen Datensicherheit, abschneidet. Ebenso wird die Kompatibilität mit verschiedenen Betriebssystemen und die Einrichtung des Geräts ein wichtiger Bestandteil unserer Bewertung sein.

Begleiten Sie uns auf dieser Reise, bei der wir herausfinden, ob das Terramaster D5 Thunderbolt 3 DAS die Anforderungen moderner Datenspeicherung erfüllt und vielleicht sogar neu definiert.

Direct Attached Storage - was das ist und was das soll

Was bitte ist DAS? Nein, wir schreiben DAS nicht (nur) groß, um den Blick hierhin zu lenken, es handelt sich hier um ein sogenanntes "Direct Attached Storage". Per definitionem ist das jeder USB-Stick oder sonstiger Speicher, der extern an einem Rechner oder Notebook hängt. In der Praxis aber ist damit ein Laufwerks-Gehäuse für SSDs oder HDDs gemeint, welches per USB oder (schnellerem) Thunderbolt angeschlossen wird. Physisch gleicht es einem NAS, denn die Laufwerkseinschübe sind im Grunde genommen gleich. Vom NAS unterscheidet ein DAS sich aber im Anschluss, also Thunderbolt 3 statt Ethernet. Außerdem gibt es hier keine Web-Oberfläche wie beim NAS, welches als eigener kleiner Server im Netzwerk fungiert. Die Festplatten oder SSDs im DAS werden direkt vom angeschlossenen Client betrieben, der dann einen RAID-Treiber und eine Konfigurationssoftware braucht.

Während ein NAS in erster Linie für Netzwerkanwendungen konzipiert ist, bei denen mehrere Nutzer gleichzeitig auf gespeicherte Daten zugreifen, zielt das DAS auf eine direkte, schnelle Verbindung zu einem einzelnen Host-Computer ab. Diese Unterscheidung ist entscheidend, da sie sich direkt auf die Arbeitsabläufe, die Kollaborationsmöglichkeiten und die spezifischen Speicherbedürfnisse auswirkt.

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