Telekom offeriert WLAN-Hotspot und übernimmt die Störerhaftung
In Läden wie Buchhandlungen oder Kneipen sind offene WLAN-Netze eher die Seltenheit. Mit dem "HotSpot Plug'n'Play-Paket" will die Deutsche Telekom Unternehmern den Einstieg ins Kundeninternet erleichtern. Dabei lockt das Unternehmen nicht nur mit günstigen Tarifen von knapp 20 Euro pro Monat - sondern übernimmt auch die Störerhaftung im Falle illegaler Aktivitäten Dritter.
Frei verfügbares WLAN kommt bis heute nur selten außerhalb von Hochschulen oder Hotels zum Einsatz. Grund dafür dürfte vor allem die Störerhaftung sein. Heißt: Lädt ein Nutzer beispielsweise irgendetwas Illegales aus dem Netz, haftet üblicherweise der Anschlussinhaber. Mit dem "HotSpot Plug'n'Play-Paket" wären Unternehmer, etwa Café-Betreiber oder Buchhändler, allerdings fein raus. Denn im Falle des WLAN-Pakets übernimmt die Telekom die Störerhaftung, weil sie als Inhaber des Anschlusses gilt.
Dabei bekommt man offiziell gar keinen zweiten Anschluss, sondern bloß eine zweite IP-Adresse. Deswegen muss sich das "HotSpot Plug'n'Play-Paket" die Bandbreite auch mit dem bereits vorhandenen Anschluss teilen. Die Mindestbandbreite des verhandenen Anschlusses sollte sich daher auf 16 Mbit in der Sekunde belaufen, wobei 50 empfohlen werden. Ausbremsen soll der Hotspot die Anschlussinhaber nicht. Deren Datenaufkommen habe auch bei viel Kundschaft Priorität.
Laut der Deutschen Telekom werden für das Paket monatlich 19,95 Euro fällig. Darüber hinaus fallen einmalig 149 Euro für einen Cisco-Router an, die Mindestvertragslaufzeit beläuft sich auf 24 Monate. Der Router soll sich nach dem Anschluss automatisch konfigurieren, erfordert also keine zeitaufwendige Installation von Seiten eines Technikers. Auch auf der Nutzerseite gehe man unkompliziert ins Netz. "Um das WLAN zu nutzen, starten die Gäste ohne aufwendiges Log-in-Verfahren über die im Browser erscheinende Telekom-Webseite", heißt es bei der Telekom.
Quelle: Deutsche Telekom

Schön, noch komme ich aber auch ohne aus
Darin liegt eben der Unterscheid denn ich da als großten und wichtigsten Faktor drin sehe.
Der CCC wäre viel zu paranoid für eine andere (bzw. unsichere) Lösung.
Der einzige Nachteil von Freifunk ist die Tatsache dass der von denen gestellte Router maximal 6Mbit schafft, aber für ein paar Leute zum surfen, Mails checken usw. reicht das völlig aus.
naja, Immerhin bist DU bei Freifunk der Betreiber und kannst ggf erstmal haftbar gemacht werden.
Darin liegt eben der Unterscheid denn ich da als großten und wichtigsten Faktor drin sehe.
Freifunk vom CCC bietet einen ähnlichen Service für einen einmaligen Beitrag für den Router an, während die Telekom wieder weitere Möglichkeiten findet um an einem Anschluss mehrfach verdienen zu können...