Hackerangriff auf Epic Games: Gears-of-War- und Unreal-Macher unter Druck
Die Meldungen über Hackangriffe scheinen nicht aufzuhören. Nun haben die Attacken das nächste prominente Opfer gefunden. Epic Games, verantwortlich für den Shooter Unreal, Gears of War und der Unreal-Engine, wurde am Freitag von einer Hackergruppierung attackiert. Betroffen sind die Web-Präsenz und das dazugehörige Forum. Für aktuelle Produktionen des Studios besteht allerdings keine Gefahr.
Normalerweise sind Neuigkeiten zu Epic Games immer positiv. Der Entwickler glänzte durch den Shooter-Meilenstein Unreal, Gears of War und dem kürzlich erschienenen Bulletstorm. Nun richtet sich aber Tim Sweeney, Gründer von Epic Games, in einer Forennachricht an die User des Epic-Games-Forums. Grund dafür ist ein Hackangriff, der am Freitag auf die Homepage und das Forum des berühmten Spiele-Entwicklers durchgeführt wurde. Laut Sweeney erhalten alle Mitglieder des Epic-Games-Forum ein neues Passwort, denn diese Passwörter könnten in die Hände der Hacker gefallen sein.
Da die Seite aber keine Kreditkarteninformationen speichere, bestehe keine Gefahr von Betrug. Das Studio verzichtete darauf, eine neue Web-Präsenz zu erstellen, die Seite wurde zurückgesetzt. Außerdem wurde das Unreal Developer Network kein Opfer der Attacke, also wurden die Arbeiten an Spielen oder Engines durch den Angriff nicht behindert. Sweeney entschuldigt sich für die Umstände und dankt allen Betroffenen für ihre Geduld. Weitere Informationen zu der neuesten Unreal-Engine des Studios finden Sie auf unserer PCGH-Themenseite. Über den Entwickler selbst können Sie sich auf unserer Epic-Themenseite informieren.
In der Galerie: Die 41 bekanntesten Spiele mit Unreal Engine

......! Man muss sich immer überlegen, wo man seine Daten lässt und wer darauf Zugriff haben könnte !
Greets Winpo8T
So gesehen eh alles beim Alten. Kriminalität gehört zur Gesellschaft dazu. Auch zur Internetgesellschaft. Nein, deswegen find ich es nicht gut! Das damit so viele Leute auf einmal bestohlen werden ist ne neue Dimension der Verbrechen.
"Sehr geehrter Codemasters-Kunde,
am Freitag, den 3. Juni ist ein unautorisierter Zugriff auf unsere Website Codemasters.com erfolgt. Sobald der Eindringversuch festgestellt wurde, wurden Codemasters.com und sämtliche damit im Zusammenhang stehende Webdienste sofort offline geschaltet, um jeden weiteren Zugriff zu verhindern.
In den Tagen seit dem Angriff haben wir umfangreiche Untersuchungen durchgeführt, um das Ausmaß des Verstoßes zu ermitteln, und mussten leider feststellen, dass der Eindringling Zugang zu folgenden Bereichen erlangen konnte:
Website Codemasters.com
Zugriff auf die Firmen-Website von Codemasters und zugehörige Subdomänen.
Seite zum Einlösen des VIP-Codes von DiRT 3 Zugriff auf die Seite zum Einlösen des VIP-Codes von DiRT 3.
EStore von Codemasters
Wir glauben, dass der Eindringling Zugriff auf folgende Daten hatte: Kundennamen und -adressen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, verschlüsselte Kennwörter und Bestellverlauf. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass bei Codemasters keine persönlichen Zahlungsinformationen gespeichert waren, da wir externe Zahlungsanbieter nutzen. Ihre Zahlungsdaten wurden also durch diesen Angriff nicht gefährdet.
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Die Website Codemasters.com bleibt in absehbarer Zukunft offline, sämtlicher Internet-Traffic wird stattdessen auf die Facebook-Seite von Codemasters umgeleitet. Eine neue Website wird im Lauf des Jahres live geschaltet. "
Und wer hat da mal wieder im Endeffekt die Arschkarte? Genau, der Kunde und dies vorallem, wenn die sich jetzt ziemlich viel Zeit lassen werden (und Leutz ihren VIP Code einlösen möchten, dies dann aber nicht können), um die Site wieder hochzufahren ("im Laufe des Jahres" kann leider alles bedeuten, von heute bis 31. Dezember).