Ultraschneller Glasfaserrekord: Forscher erreichen wahnwitzige Geschwindigkeiten
Forschern des japanischen NICT ist ein neuer Weltrekord gelungen, bei dem mithilfe von 19-Kern-Glasfaser eine Übertragungsgeschwindigkeit von 1,02 Petabit pro Sekunde bei einer Distanz von 1.800 Kilometern erreicht wurde.
Japanischen Forschern ist ein neuer Weltrekord in der Datenübertragung gelungen. Ein internationales Team unter Leitung des National Institute of Information and Communications Technology (NICT) und Sumitomo Electric Industries hat erfolgreich 1,02 Petabit pro Sekunde über eine Distanz von 1.808 Kilometern übertragen. Daraus resultiert eine Übertragungskapazität von 1,86 Exabit pro Sekunde und zurückgelegtem Kilometer; der bisherige Rekord lag bei 1,71 Exabit pro Sekunde und zurückgelegtem Kilometer. Die entsprechenden Forschungsergebnisse wurden während der diesjährigen Optical Fiber Communication Conference (OFC) präsentiert, die eine der wichtigsten Kongressmessen für optische Kommunikationstechnik darstellt.
Das Forschungsteam erreichte den Weltrekord durch die Entwicklung einer neuartigen 19-Kern-Glasfaser mit einer Manteldicke von 0,125 Millimetern - damit soll auch eine Einbindung in bestehende Infrastruktur kosteneffektiv möglich sein. Sumitomo Electric war an dieser Stelle für das Design und die Herstellung der gekoppelten 19-Kern-Glasfaser verantwortlich, während NICT und das internationale Team ein Übertragungssystem entwickelten, das Signale aller 19 Kerne gleichzeitig verstärken kann.
Die Übertragungsanlage bestand aus einem Sender und Empfänger sowie 19 zirkulierenden Übertragungsschleifen. Jede Schleife führte durch einen Kern einer 86,1 Kilometer langen 19-Kern-Glasfaser mit Signalkombinierern, Teilern, optischen Verstärkern und einem Steuerungsschalter. Für die Demonstration durchliefen die Signale 21 Mal die zirkulierende Schleife, was zu einer Gesamtübertragungsdistanz von 1.808 Kilometern führte - etwa der Entfernung von Berlin nach Neapel.
Das System nutzte insgesamt 180 Wellenlängen in den C- und L-Bändern mit jeweils 16QAM-Signalen. Nach der Übertragung wurden die Signale aller Kerne gleichzeitig von einem 19-Kanal-Empfänger erfasst, wobei ein digitaler Signalprozessor die Interferenzen zwischen den Kernen mittels eines MIMO-Subsystems eliminierte.
Quelle: NICT
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Quelle: Techspot


Netflix/Amazon/Disney schicken mir auch kein echtes 4k Signal obwohl ich sym. 10Gbit habe.
Ein Beispiel für einen guten Standard wäre SATA3 für HDDs
Ein Beispiel für einen schlechten Standard wäre SATA3 für SSDs.
Wo liegt das Problem? Freu dich doch.
Enterprise, ganz andere Geschichte.
Kein Problem nur eine Notation
Sry aber dieses Kirschenpicken bereitet mir etwas unbehagen.
Was ich sagen will, ich halte die Entwicklung für richtig aber man muss sie die Konsequenz im Kopf behalten. Die Tech Riesen haben nicht ohne Grund auf Kompression gesetzt da der Datenfluss sonst zu groß wird.
Daten sind keine reale Ware. Bei ISDN hatten viele auch gedacht, dass das für den Rest der Ewigkeit reichen wird. Die Ewigkeit war dann Ende der 90er vorbei.
Kein Ahnung, wie lange das halten wird. Man sollte vorsichtig sein, aber ich vermute mal, dass man mit den 200GBit in Richtung 2050 kommt. Ich erinnere mich noch, als man 1996 VDSL entwickelt hat, mit irren 50MBit im Downstream. Wer braucht sowas? Und wofür? 20 Jahre später kannte jeder die Antwort.
Ein Beispiel für einen guten Standard wäre SATA3 für HDDs (wofür es gemacht wurde). Mit den dicken 560MB/sec gibt es auch über 15 Jahre später keine Probleme und bis es soweit ist, werden wohl nochmal 10 Jahre ins Land gehen.
Ein Beispiel für einen schlechten Standard wäre SATA3 für SSDs. Die 560MB/sec haben das ganze knapp ein Jahrzehnt gelähmt und die Latenzen waren auch übel.
Displayport und HDMI sind auch solche Beispiele. Die hinken den technischen Möglichkeiten auch um Jahre hinterher.
Mit PCIe 5.0 kann man selbst eine 5090 problemlos an einem x8 Interface betreiben und der Nachnachfolger ist schon in Entwicklung. Wäre es dir lieber, wenn die Entwicklung zum Stillstand kommt, weil kein schnellerer Anschluss verfügbar ist.
Ist so als ob man eine Autobahn baut Maut für LKWs möchte und dann dort nur ein paar Fahrräder passieren.
Von daher wird es langfristig keine Stagnation geben.
Entwickelt wird immer, aber wann kommt es beim Nutzer (sinnvoll) an? PCIe 5.0 ist da ein gutes Beispiel.
Ein Limit wird bei vielen die (Heim)Netzwerk Infrastruktur sein. CAT6/7 wird hier mMn das nächste Limit sein.
Die Kosten sind bei einem PON doch der gigantische Vorteil.
Provider handeln untereinander btw mit Netzknotenbetreibern, dort gibt es oft Volumenverträge und dort willst du dein gebuchtes Volumen auch loswerden, mit Profit und nicht verschleudert.
Ist so als ob man eine Autobahn baut Maut für LKWs möchte und dann dort nur ein paar Fahrräder passieren.
Die Kollegen von Heise haben in einem Uplink Beitrag eine mMn realistische Sichtweise hierzu präsentiert.
Im Privatbereich bieten die ersten Gemeinden bereits Kunden 2Gbit an.
Fakt ist: Mit Glasfaser wird auch die Schnittstellentechnik aufleben. Bisher brauchte man dies nicht bei maximal 250mbit DSL.
Hat nur ~20 Jahre gedauert bis GF auch an meiner Adresse verfügbar war und ich lebe in einer Innenstadt!
Der GF-Ausbau beläuft sich landesweit, Ausnahmen wie Großstädte mal raus, bei ca. 15%.
Die 15% sind noch 2024 glaub ich, aber trotzdem.
Wobei ich mich ja nicht mehr beschweren darf, da ich seit letztem Monat GF, wenn auch nur FTTH mit max. 1GBit/s.
27 Jahre nach der Vorhersage des Futuristen, der auch sonst ähnlich gut war, wie seine Vorhersage (wie kann man jemanden, die Arzthelferin werden will, als erstes sagen, dass sie da noch 4-5Kg abnehmen muß?!?) hat sich zwar schon etwas getan. Ich kann per GeForce Now zocken, Youtube hat große Teile meiner HDD dann SSD obsolet gemacht (hätte nicht gedacht, dass ich 2025 mit nur 4TB auskommen werde) und Dinge wie Chat GPT löst man am besten Zentral. Allerdings habe ich mir dennoch 2024 einen ordentlichen Computer gekauft. So wirklich Zentral ist da eigentlich nichts, wenn man es nicht drauf anlegt. Selbst meine Smartphones und Tablets berechnen das meiste noch lokal.
Mal schauen, wie sich die Zukunftsvision im Jahr 2052 entwickelt hat.
Von daher wird es langfristig keine Stagnation geben.
Die Kosten sind bei einem PON doch der gigantische Vorteil.