Intel Xe: Raja Koduri zeigt Fotos aus dem Labor inklusive Arctic Sound
Für Intels-Grafikchef Raja Koduri stand kürzlich ein Tagesausflug in das Xe-Labor an. Dort hat er auch einige Fotos gemacht, die er direkt via Twitter geteilt hat. Einige neue Details sowie ein "Big Fabolous Package" sind ebenfalls mit von der Partie.
Raja Koduri hat sich kürzlich ins Labor von Intel zurückbegeben und einige Schnappschüsse dortiger Engineering Samples und eines Testaufbaus geknipst. Die hat Intels aktuelle Grafikchef auch direkt via Twitter geteilt, wie es zuvor bereits mit einem Foto eines Xe-HP-Samples geschehen ist.
Auch das ist einmal mehr vertreten. Hinzu gesellen sich dieses Mal allerdings zwei weitere Packages, die zwar durch den blanken Heatspreader keine Informationen preisgeben, doch aufgrund ihrer Abmessungen immerhin einige Rückschlüsse zulassen. So wird abseits des rechteckigen Xe-HP-Package noch ein kleineres sowie größeres Package gezeigt, das Koduri als "BFP" beziehungsweise "Big Fabolous Package" bezeichnet.
Bei letzterem dürfte es sich um einen Arctic Sound-Prototypen handeln, der in die Sparte der höchsten Leistungsklasse Xe-HPC fällt. Das vermutet zumindest videocardz.com aufgrund der Gravur, die im Foto des Kühlaufbaus zu sehen ist. Dort lässt sich die Bezeichnung "ATS-4T" lesen. ATS dürfte dabei auf Arctic Sound an sich verweisen, während "4T" ein deutlicher Hinweis auf die bekannten 4 Tiles der GPU sein dürfte.
Das kleinste der drei Packages stellt Intels Consumer-Ableger in Form von DG1 oder womöglich auch DG2 dar. Auch dessen Labor-Kühlaufbau wird gezeigt und videocardz.com, die über die Posts von Koduri berichten, haben bei diesem Bild etwas reingezoomt und meinen einen Hinweis auf die 96 kolportierten Execution Units der Grafikeinheit erspäht zu haben.
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Geplant ist der Start der ersten Xe-GPUs aktuell weiterhin für das Jahr 2020. Während Xe-HP und Xe-HPC für den Einsatz in Datencentern und Workstations vorgesehen sind, wird die Consumer-Schiene mit Xe-LP bedient.

Andersherum gibt es "Kirschen", wo eine VegaRVII eine 2080ti nass macht.
Die Intervalle beim Stresstest sind nun plötzlich deutlich länger, denn die Power Estimation kann ihr Potential zusammen mit Boost nicht mehr ausspielen. Dort, wo Pascal beim Gaming durch eine clevere und viel schnellere Vorausschau Vega noch etwas den Schneid abkaufen kann, ist nun bei Dauerlast etwas Sand im Getriebe. Es sind nämlich dann auch um die 9 ms, die so eine Lastspitze von ca. 300 Watt schon einmal anliegen kann. Auch die 345 Watt über 2,2 ms sind da bereits fast auf Vega-Niveau.
Der Kampf von Grafikkarte gegen Netzteil '-' Leistungsaufnahme und Lastspitzen entmystifiziert | igorsLAB | Seite 3 | igor sLAB