Intel Skulltrail: Ein erster Einblick - 7562 CPU-Punkte im 3DMark06

0
News Andreas Link Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Die Kollegen von firingsquad.com wagen einen ersten Ausblick auf Intels kommendes Skulltrail-System, dass sowohl leistungstechnisch, als auch preislich den Spitzenplatz einnehmen dürfte.

(Bild: firingsquad.com) Quelle: (Bild: firingsquad.com) (Bild: firingsquad.com) Die Basis bildet ein Seaburg-Mainboard, dass mit ganzen 44 PCI-Express-Lanes im Format 2.0 aufwarten kann. Der Chipsatz unterstützt DDR2-800-FBDIMM und FSB1600. Den SLI-Support stellt ein PCIE-Switch in Form des Nforce-100-Chips zur Verfügung. Damit lassen sich vier PCIE-Steckplätze ansprechen.

SLI wurde in diesem Fall auch nicht von Nvidia an Intel lizenziert. Intel kauft den benötigten Baustein einfach bei Nvidia ein.

(Bild: firingsquad.com) Quelle: (Bild: firingsquad.com) (Bild: firingsquad.com) Wichtiger sind die Multi-GPU-Fähigkeiten des Chipsatzes. Zwei Prozessoren mit je vier Kernen können bedient werden. Dafür hat Intel dem Mainboard eine speziell angepasste Stromversorgung spendiert, die trotzt der so schon recht ordentlichen leistungsaufnahme auch noch genügend OC-Potenzial zur Verfügung stellen kann. Darüber hinaus will Intel dem BIOS auch ein ordentliches OC-Menü spendieren. Bilder vom Board finden Sie in unserer Galerie.

Zum Mainboard gehören auch die passenden Prozessoren. Zwar ist bisher nichts offiziell bestätigt, aber es kann davon ausgegangen werden, dass der Intel Core 2 Extreme QX9775 diesen Part übernehmen wird. Dieser setzt auf vier Kerne, die alle mit 3,2 Gigahertz rechen und über einen 400-Megahertz-FSB kommunizieren. Aufgrund der Multi-GPU-Fähigkeiten sind die Prozessoren aber eher mit Xeons zu vergleichen. Das macht sich beim Sockel und beim Arbeitsspeicher bemerkbar: Sockel 771 und FB-DIMM. Damit werden 16 GiByte und mehr realisierbar. Die Spitzenbandbreite dürfte bei 28,4 GB/s liegen. Den FB-DIMMs kann nur ein Nachteil zugesprochen werden: die hohen Anschaffungskosten.

Das wird wohl auch der Punkt sein, an dem die meisten zurück in die Realität purzeln. Soviel brachiale Rechenkraft muss natürlich bezahlt werden. Für die Anschaffung des Mainboards wird derzeit ein Preis um 300 bis 500 US-Dollar gehandelt. Hinzu kommen zwei Prozessoren, die im Bereich um 1400 US-Dollar veranschlagt werden. Fehlt der teure Speicher: Ein Kit zu vier GiByte im Format DDR2-667 und CL5-5-5 liegt da schnell mal bei über 500 Euro. Was Ihnen jetzt noch fehlt ist ein potentes Grafikkarten-Gespann und der relativ günstige Kleinkram.

(Bild: firingsquad.com) Quelle: (Bild: firingsquad.com) (Bild: firingsquad.com) Neben System-Herstellern will Intel aber auch Schrauber bedienen und die Komponenten einzeln anbieten. Komplettsysteme werden von den üblichen Verdächtigen erwartet.

Letztlich stellt sich die Frage: Wie schnell wird Skulltrail sein? Die Antwort gibt firingsquad.com auch. 20.354 3D-Mark-06-Punkte und 7.562 CPU-Punkte mit einem OC-System: 4,4 Gigahertz pro Kern und 400-Megahertz-FB-DIMMs mit CL 5 unter Wasserkühlung. 1993 wäre das der schnellste Supercomputer gewesen.

Artikel teilen

Per E-Mail versenden

0
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 08/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 08/2026 Raspberry Pi Geek 09/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk