Intel Silverthorne: Neue Details der Stromspar-CPU bekannt

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Wie der Nachrichtendienst Heise.de berichtet, hat Intel auf der International Solid-State Circuits Conference (ISSCC) einige neue Details zum kommenden Stromspar-Prozessor Silverthorne preisgegeben.[br]

Intel Silverthrone: Dank des C6-Schlafmodus lassen sich einzelne Funktionseinheiten der CPU deaktivieren, ein separter C6-Speicher übernimmt zuvor die Einstellungen der Rechenwerke und Register-Files (Bild: Heise.de) Quelle: Bild: Heise.de Intel Silverthrone: Dank des C6-Schlafmodus lassen sich einzelne Funktionseinheiten der CPU deaktivieren, ein separter C6-Speicher übernimmt zuvor die Einstellungen der Rechenwerke und Register-Files (Bild: Heise.de) Die 25 mm² kleine CPU wird im 45-Nanometer-Prozess gefertigt und das Herzstück von Intels Menlow-Plattform darstellen. Trotz gerade einmal 47 Millionen Transistoren - aktuelle Wolfdale-Prozessoren besitzen 410 Millionen Transistoren - soll der Silverthorne nicht nur voll x86-kompatibel sein, sondern auch die x64-Befehlserweiterungen sowie SSE3 und Intels VT beherrschen.

Der Silverthorne arbeitet zwar alle Befehle In-Order ab, kann aber via Hyperthreading zwei unabhängige Datensätze parallel bearbeiten, was gleichzeitig zu einer besseren Auslastung der Recheinheiten sowie Überbrückung der Speicherwartezeiten führt. Laut neuesten Angaben von Intel soll die Leistung des Winzlings auf dem Niveau des ersten Pentium M (Banias-Kern) liegen und anders als zuvor berichtet (Intel: Silverthorne-Prozessor taktet mit bis zu 1,7 Gigahertz) mit Taktfrequenzen von bis zu 2,0 Gigahertz arbeiten. Trotz der hohen Taktraten gibt Intel für den Stromverbrauch gerade einmal 0,6 bis 2 Watt, je nach Auslastung, an.

Unter anderem soll der schon aus Intels Core-2-Duo-Serie bekannte C6-Stromsparmodus, welcher eine Abschaltung fast aller Funktionseinheiten des Prozessors erlaubt, erheblich dazu beitragen. Dies führt zu einer Entleerung der L1-Caches (32 KiByte Instruktionen und 24 KiByte Daten) und des L2-Cache (512 KiByte). Der Zustand der Rechenwerke sowie der Register-Files wird zuvor in einen speziellen C6-Speicher, welcher eine Größe von 10,5 KiByte aufweist und mit einer Deep-Power-Down-Spannung von 0,3 Volt auskommt, übertragen. Laut Intel soll so ein Umschalten von und in den nächsthöheren C4-Schlafmodus weniger als 100 Mikrosekunden dauern.

Ein weiterer Energiesparer ist der FSB. Dieser soll neben dem klassischen GTL- auch einen CMOS-Modus besitzen soll. Letzterer soll im Vergleich zum GTL-Modus bis zu zweieinhalbmal weniger Energie verbrauchen. Bei aktiviertem C6-Modus befinden sich lediglich 21 der 203 Datenpins des Silverthorne unter Strom. Ob Intels Poulsbo-Chipsatz, welcher ebenfalls der Menlow-Plattform angehört, den CMOS-FSB unterstützen wird ist genau wie die endgültige Namensgebung und der Erscheinungstermin, noch ungeklärt.

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Wie der Nachrichtendienst Heise.de berichtet, hat Intel auf der International Solid-State Circuits Conference (ISSCC) einige neue Details zum kommenden Stromspar-Prozessor Silverthorne preisgegeben.[br]

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