Panther Lake gesichtet: Core Ultra X7 358H taucht in Geekbench-Datenbank auf
Mit dem Intel Core Ultra X7 358H wurde jüngst ein Panther-Lake-Prozessor in der Geekbench-Datenbank entdeckt. Dadurch sind nun grobe technische Eckdaten und ein erster Leistungswert des Modells bekannt.
Man wird sich wohl noch etwas gedulden müssen, bis Intel weitere, offizielle Details zu den kommenden Panther-Lake-Prozessoren veröffentlichen wird. Bis dahin sind aber immerhin einige Leaks zu erwarten, die mit nahendem Release immer häufiger werden dürften. Passend dazu ist ein entsprechender Prozessor jüngst in der Geekbench-Datenbank aufgetaucht: ein Modell namens Intel Core Ultra X7 358H, das in einem Asus ROG Zephyrus G14 mit der Kennnummer GU405AA_00016437B verbaut wurde.
Eckdaten und Rechenleistung
Das neue "X" im Namensschema ist bereits zuvor in der Gerüchteküche aufgetaucht, womöglich steht es für einen vollen GPU-Ausbau. Ebendiesen hat das verbaute Modell zumindest: Laut dem Datenbankeintrag verfügt der Core Ultra X7 358H über 96 Compute Units (CUs). Das entspricht dem SoC-Vollausbau der Xe3-Architektur, mit zwölf entsprechenden Shader-Clustern mit jeweils acht CUs. Diese laufen laut den Angaben mit maximal 2,5 GHz und haben Zugriff auf 16 GiB des verbauten Systemspeichers.
Mit Blick auf die CPU-Seite ist die Rede von vier P- und zwölf E-Kernen. Der Basistakt des Core Ultra X7 358H liegt angeblich bei 1,9 GHz, der erreichte Maximaltakt wird mit knapp 4,8 GHz angegeben. Genauere Taktabstufungen verrät Geekbench leider nicht, und auch auf exakte CPU-Leistungswerte muss man leider verzichten. Stattdessen wurde mit dem Notebook die OpenCL-Leistung gemessen - also eine GPU-Compute-Anwendung.
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Intels Panther-Lake-Prozessor erreicht hier 52.014 Punkte. Damit wäre der SoC ganz grob auf Augenhöhe mit der Intel Arc A530M (49.941 Punkte) oder einer Nvidia Geforce RTX 3050 (Laptop, 50.087 Punkte). Moderne Notebook-Grafikkarten wie die Geforce RTX 5050 (85.392 Punkte) liegen hingegen deutlich vorn. Gleichzeitig sollte man einen einzelnen Leistungswert aber auch nicht überbewerten: Das Ergebnis könnte beispielsweise durch Treiberprobleme noch nicht die finale Leistung zeigen. Zudem ist unklar, inwiefern der Xe3-Architektur Compute-Anwendungen liegen. Die Gaming-Leistung von Panther Lake könnte dementsprechend anders ausfallen.
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Quelle: Geekbench via Videocardz
