Intel Nova Lake-S: Zwei 18-Kern-CPUs mit bLLC als Core Ultra 400 im Gerücht

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Intel Nova Lake-S: Zwei 18-Kern-CPUs mit bLLC als Core Ultra 400 im Gerücht
Quelle: Intel

Intel soll für Nova Lake-S zwei weitere Core-Ultra-400-CPUs mit 18 Kernen und bLLC planen. Der Leak nennt eine 125-Watt- und eine 65-Watt-Variante.

Bei Intel Nova Lake-S verdichtet sich die Gerüchtelage weiter. Nachdem zuletzt vor allem die großen Modelle mit bis zu 52 Prozessorkernen und umfangreichem Big Last Level Cache, kurz bLLC, im Mittelpunkt standen, nennt der als Leaker bekannte X-Nutzer Jaykihn nun zwei weitere mutmaßliche Desktop-CPUs der Core-Ultra-400-Serie. Demnach soll Intel zwei Modelle mit 6 Performance-Kernen, 8 Efficiency-Kernen und 4 LP-E-Kernen vorbereiten. In Summe wären das jeweils 18 Kerne.

Interessant ist dabei vor allem, dass beide genannten 18-Kern-Modelle bLLC erhalten sollen. Dieser Big Last Level Cache gilt als Intels Antwort auf größere Cache-Ausbauten im Desktop-Segment durch AMD und wurde in früheren Leaks bereits für ausgewählte Nova-Lake-S-Modelle genannt. Für Single-Compute-Tile-CPUs standen bisher bis zu 144 MiByte bLLC im Raum; die konkrete Cache-Größe der jetzt genannten 18-Kern-Modelle ist aber noch nicht bekannt.

Einmal mit 125 Watt, einmal mit 65 Watt

Der Unterschied zwischen den beiden neuen SKUs soll laut Leak bei der Leistungsaufnahme und der Freischaltung liegen. Eine Variante wird als 125-Watt-Modell genannt und dürfte damit in Richtung K-Modell gehen. Daneben soll es eine separate 65-Watt-Version ohne freien Multiplikator geben. Jaykihn spricht in seinem X-Beitrag konkret von einer neu hinzugefügten 6+8+4-bLLC-SKU mit 125 Watt sowie einer separaten 6+8+4-bLLC-SKU mit 65 Watt.

Damit würde Intel den großen Cache nicht nur den absoluten Spitzenmodellen vorbehalten. In der von Videocardz zusammengetragenen vorläufigen SKU-Liste stehen darüber weiterhin größere Ausbauten mit 28, 44 und 52 Kernen. Das mögliche Topmodell wird dort mit zwei Compute-Tiles, 52 Kernen und 288 MiByte bLLC geführt, während ein 44-Kern-Modell mit 264 MiByte bLLC auftaucht. Für die jetzt genannten 18-Kern-CPUs ist in der Tabelle lediglich bLLC vermerkt, aber keine konkrete Megabyte-Angabe.

Nova Lake-S bleibt ein Thema für 2027

Auch bei Plattform und Termin bleibt der Leak im bekannten Rahmen. Nova Lake-S wird weiterhin mit dem neuen Sockel LGA1954, DDR5-8000-Support und der Core-Ultra-400-Serie in Verbindung gebracht. Gerüchte besagen zudem, dass Nova Lake-S derzeit für 2027 erwartet werde. Einzelne Modelle mit einem Compute-Tile sollen demnach zuerst erscheinen, während Dual-Compute-Tile-Varianten später folgen könnten.

PCGH hatte bereits zuvor über eine durchgesickerte Nova-Lake-S-Liste berichtet, in der 6 bis 52 Prozessorkerne, DDR5-8000, neue Cores mit den Codenamen Coyote Cove und Arctic Wolf sowie der Sockel LGA1954 genannt wurden. Dort war auch bereits von bLLC-Ausbaustufen mit bis zu 144 MiByte bei Single-Die- beziehungsweise 288 MiByte bei Dual-Die-Lösungen die Rede.

Bis Intel die Produktpalette offiziell vorstellt, bleiben die Angaben aber unbestätigt. Das gilt besonders für die Einordnung der 18-Kern-Modelle, die exakte Cache-Größe, die finalen Namen und die Frage, welche Varianten tatsächlich als K-Modelle oder als sparsamere 65-Watt-Versionen erscheinen. Sollte sich der Leak bestätigen, würde Intel den größeren Cache allerdings in mehr Nova-Lake-S-SKUs einsetzen als bislang nur in den obersten Modellklassen.

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Quellen: Jaykihn auf X, Videoardz

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von muadib
        in mehr als 99% der Fälle in denen meine CPUs limitierten waren es nicht die Anzahl, sondern die Geschwindigkeit der Kerne.
        Bei mir ists genau andersrum.
        Es ist einfach die Frage was man mit seinem PC so treiben will. Die Varianten mit 2 Compute-Tiles und um die 50 Kerne ist aber eher der HEDT-Ersatz bzw. Threadripper-Konkurrent, da muss man schon viel spezielleren Workload haben. Ich könnte zwar 52 Kerne nutzen und auch gut auslasten, die reine Menge an Arbeit reicht dafür aber nicht aus ums wirtschaftlich zu rechtfertigen (es spielt keine Rolle ob meine Arbeit in 2 oder 4 Stunden im Hintergrund fertig berechnet ist wenn ich sowieso 8 Stunden Zeit habe). Das bedeutet natürlich nicht, dass ich son Ding nicht kaufen würde - nicht weil ichs brauche sondern weil ichs will und kann.

        Meine Hemmschwelle ist eher, dass ich alles umbauen, neu einrichten und auf fehlerfreien stabilen betrieb hoffen muss bei einem Plattformwechsel - und diese Schwelle ist insbesondere hoch, wenn die aktuelle Kiste schnell genug, stabil as f* und völlig problemfrei ist. Etwas was ich sehr zu schätzen gelernt habe seit meinem elenden Gigabyte-AM4-Brett davor.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Die genauen Kern-/Chiplet-Konfigurationen sind schon länger "bekannt" (= die Gerüchte sind sich weitgehend einig), ich glaube aufm 3dcenter gabs da ne recht ausführliche Übersicht vor einiger Zeit. Eigentlich sind die Fragen "nur" noch: Welches Modell wird wie teuer, wie schnell, wie effizient. Das klärt sich dann in nem halben Jahr oder so.
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von muadib
        in mehr als 99% der Fälle in denen meine CPUs limitierten waren es nicht die Anzahl, sondern die Geschwindigkeit der Kerne.
        Bei mir ists genau andersrum.
        Es ist einfach die Frage was man mit seinem PC so treiben will. Die Varianten mit 2 Compute-Tiles und um die 50 Kerne ist aber eher der HEDT-Ersatz bzw. Threadripper-Konkurrent, da muss man schon viel spezielleren Workload haben. Ich könnte zwar 52 Kerne nutzen und auch gut auslasten, die reine Menge an Arbeit reicht dafür aber nicht aus ums wirtschaftlich zu rechtfertigen (es spielt keine Rolle ob meine Arbeit in 2 oder 4 Stunden im Hintergrund fertig berechnet ist wenn ich sowieso 8 Stunden Zeit habe). Das bedeutet natürlich nicht, dass ich son Ding nicht kaufen würde - nicht weil ichs brauche sondern weil ichs will und kann.

        Meine Hemmschwelle ist eher, dass ich alles umbauen, neu einrichten und auf fehlerfreien stabilen betrieb hoffen muss bei einem Plattformwechsel - und diese Schwelle ist insbesondere hoch, wenn die aktuelle Kiste schnell genug, stabil as f* und völlig problemfrei ist. Etwas was ich sehr zu schätzen gelernt habe seit meinem elenden Gigabyte-AM4-Brett davor.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Die genauen Kern-/Chiplet-Konfigurationen sind schon länger "bekannt" (= die Gerüchte sind sich weitgehend einig), ich glaube aufm 3dcenter gabs da ne recht ausführliche Übersicht vor einiger Zeit. Eigentlich sind die Fragen "nur" noch: Welches Modell wird wie teuer, wie schnell, wie effizient. Das klärt sich dann in nem halben Jahr oder so.
      • Von muadib Freizeitschrauber(in)
        Für einige Leute sicher interessant. Ich nutze CPUs mit mehreren Kernen seit 20 Jahren. In mehr als 99% der Fälle in denen meine CPUs limitierten waren es nicht die Anzahl, sondern die Geschwindigkeit der Kerne.
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Malotte
        Auf Nova Lake bin ich generell gespannt.
        Interessant wäre ein 12-16 kerner (P-Kerne) mit ordentlich bLLC
        Kommt soweit ich weiß eh in der Maximalen Ausführung: 2 Dies mit je 8P+16E Kernen. Ob die 4 LP Kerne nun aber auch am Die sitzen weiß ich Grad nicht, demnach waren es 8+16+4, also 28 Kerne, ich hab aus welchen Gründen bei der Maximalkonfiguration nur 52 Kerne und nicht 56 im Kopf. Wir werden es aber bald erfahren, im Spätherbst wird das Ding ja wahrscheinlich vorhestellt
      • Von Malotte Freizeitschrauber(in)
        Auf Nova Lake bin ich generell gespannt.
        Interessant wäre ein 12-16 kerner (P-Kerne) mit ordentlich bLLC
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